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Die Liste der Kulturdenkmale in Schönwölkau enthält die Kulturdenkmale in Schönwölkau.[Anm. 1]

Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

LegendeBearbeiten

  • Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals
  • Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und wenn vorhanden Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
  • Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
  • Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
  • ID: Die ID wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben.

BadrinaBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Feldscheune Delitzscher Straße 6
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. alte Ortslage Scholitz, ortsbildprägender Lehmbau, im Aussehen weitgehend original erhalten, baugeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, großes Holztor, geringfügig mit Ziegeln ersetzt, rückseitiger Anbau inLehmbauweise, Giebel in Ziegelmauerwerk, Satteldach, Traufgesims mit Ziegeln aufgemauert.

08974660
 


 
Häuslerhaus Ernst-Thälmann-Straße 5
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. eingeschossiger Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, im Aussehen weitgehend original erhalten, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, Satteldach in Biberschwanzdeckung.

08974664
 


 
Häuslerhaus mit Werkstattanbau und Einfriedungsmauer zur Straße Ernst-Thälmann-Straße 19
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Wohnhaus eingeschossiger Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, sozialgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnhaus: eingeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, Satteldach, Fenster leicht vergrößert.
  • Werkstatt: massiver, eingeschossiger Ziegelbau, verputzt, Rundbogenfenster mit alter Sprossung, vorgezogenes Türgewände, Satteldach, kleine Bergetür am Giebel.
  • Einfriedung: verputzte Ziegelmauer ca. 1,70 m hoch.
08974661
 


 
Wassermühle Badrina Leipziger Straße 2
(Karte)
um 1790 Wassermühle später zu Bäckerei umgebaut, Holzbackofen erhalten, Obergeschoss Fachwerk, von technikgeschichtlicher, ortsgeschichtlicher Bedeutung.

Zweigeschossig, massiv, verputzt, Obergeschoss Fachwerk verputzt, Erdgeschossfenster und Türgewände aus Holz, zum Teil alte Fenster, Reste von Eckquaderungen, profilierte Traufe aus Holz, Satteldach in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung). – Eigentümer: Ch. Horchheimer, Badrina, um 1400 älteste Erwähnung als Wassermühlenstandort, 1789 hat Mühle zwei Gänge und eine Ölmühle, 1790 neu errichtet, bis 1928 Mahlmühle, die ausschließlich mit Wasserkraft betrieben wurde, seit 1912 befindet sich im Mühlgebäude eine Bäckerei mit altdeutschem Backofen.

08974665
 


Alte Schmiede: Wohnhaus und daran angebautes Werkstattgebäude einer Schmiede Leipziger Straße 6
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh., im Kern älter Wohnhaus eingeschossiger Lehmbau, Nebengebäude mit Fachwerk-Obergeschoss, von ortshistorischer und technikgeschichtlicher Bedeutung.
  • Wohnhaus: eingeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, alte Fenster, Eingang zum Teil verändert, Satteldach in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung), Dachgaube.
  • angebaute Schmiede: Erdgeschoss massiver Lehmbau, Obergeschoss Fachwerk mit Ziegeln ausgefacht, Straßenseite verputzt, Außenseite.

Fachwerk aufgebrettert, originale Fenster und Eingangstür, Satteldach in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung), wahrscheinlich mit originaler Schmiederwerkstatt (lt. Auskunft, Juni 2014).

08974666
 


Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Leipziger Straße 10 (gegenüber)
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) von ortshistorischer Bedeutung.

gebeilte Tafel aus rotem Granit, glatt geschliffene Inschriftenfläche mit den Namen der Gefallenen und Inschrift: Vergiß mein Volk die teuren Toten nicht (am Sockel), oberer Abschluss geschweift mit Kreuz und rundem Kreisfeld mit Relief von Eisernem Kreuz und Eichenlaub, flankiert von den Jahreszahlen 1914–1918.

08974626
 


Scheune (ohne rückwärtigen Anbau) eines Dreiseithofes Mittelstraße 11
(Karte)
19. Jh. Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, baugeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau zum Teil verputzt, hofseitiges großes Holztor, Satteldach in Biberschwanzdeckung.

08974662
 


 
Dorfkirche und Kirchhof Badrina-Scholitz: Kirche (mit Ausstattung) und Kirchhof mit Einfriedung Scholitzer Platz
(Karte)
13. Jh. alte Ortslage Scholitz, romanische Chorturmkirche mit spätgotischer Chorerweiterung in Backstein, von baugeschichtlicher und ortshistorischer Bedeutung.

Kirche: romanische Chorturmkirch, Einfriedung: Ziegelmauerwerk ca. 1,80 m hoch.

08974657
 


Scheune eines Vierseithofes Scholitzer Platz 6
(Karte)
Mitte 19. Jh. alte Ortslage Scholitz, Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, im Aussehen original erhalten, baugeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, mit Holztor, Satteldach in Biberschwanzdeckung, Bergetür am Dach.

08974659
 

BoydaBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus Teichstraße 12
(Karte)
wohl 2. Hälfte 17. Jh. eingeschossiger Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, ältestes Gebäude im Dorf, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, konisch schräge Fenstergewände, Holzstütze, steiles Satteldach, Fledermausgaube, Tür mit Oberlicht, denkmalgerecht saniert.

08974651
 


Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Teichstraße 12a (vor)
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) von ortshistorischer Bedeutung.

grob behauener Granitsockel, pultförmige angelehnte ovale Inschriftentafel: Es starben fürs Vaterland mit den Namen der Toten, eingraviertes eisernes Kreuz und Lorbeerkranz.

08974652
 


Seitengebäude (Auszugshaus) eines ehemaligen Vierseithofes Teichstraße 22
(Karte)
um 1800 altes Wohnhaus der Hofanlage, Teil der alten Ortsstruktur, im Aussehen weitgehend original erhaltener Lehmbau, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, segmentbogige Fenstergewände, steiles Satteldach in neuer Deckung.

08974649
 

BrinnisBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus, Seitengebäude und Torbogen (mit Pforte) eines ehemaligen Vierseithofes Lange Straße 22
(Karte)
um 1900 regionaltypische Ziegelbauten, von ortsbildprägender und bauhistorischer Bedeutung.
  • Wohnhaus: zweigeschossiger, massiver Backsteinbau auf Feldsteinsockel, Segmentbogenfenster mit Stabgewänden und Schlusssteinen, Mittelachse betont, im Traufbereich übergiebelt, Akroterienschmuck.
  • Hoftor: Backsteinbogen korbbogig, ebenso fußläufiger Durchgang.
  • Seitengebäude: eingeschossiger, massiver Backsteinbau auf Feldsteinsockel, Drempel, Giebelseite mit kreuzförmigen Belüftungslöchern, Zuganker, Ortgang profiliert, längsseitiges Traufgesims spitzbogige Profilierungen, Satteldach.
08974640
 


Scheune eines Vierseithofes Lange Straße 26
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Lehmscheune, ortsbildprägende und bauhistorische Bedeutung.

massiver Lehmwellerbau, Traufgesims aus Backstein, neu eingedecktes Satteldach, seitlicher Anbau in Lehmwellerbauweise, großes Holztor mit Türsturz aus Holz, Pultdach.

08974643
 


Wohnhaus eines Vierseithofes Lange Straße 31
(Karte)
um 1880 Klinkerfassade, stattlicher Gründerzeitbau, von ortsbildprägender und baugeschichtlicher Bedeutung.

zweigeschossiger, massiver Backsteinbau auf Feldsteinsockel, Seitenrisalite, Segmentbogenfenster, Gliederungsschmuck an den Brüstungsfeldern, Reliefbänder, Obergeschoss Fensterverdachungen mit Akroterien, profiliertes Traufgesims mit Konsolen, Satteldach in Biberschwanzdeckung.

08974638
 


 
Pfarrhaus, Seitengebäude und Einfriedungsmauer eines Pfarrhofes Lange Straße 32
(Karte)
1786 mit mächtiger Kubatur, Obergeschoss Fachwerk, von baugeschichtlicher und ortsbildprägender Bedeutung.

zweigeschossiger Putzbau, Erdgeschoss massiv Lehm, Obergeschoss in Fachwerk (rückseitig sichtbar), Krüppelwalmdach, im Erdgeschoss Korbbogenfenster mit Lichtschachtlaibung, im Obergeschoss Rechteckfenster, Holztraufe, originales Portal und Eisengitter.

08974644
 


 
Weitere Bilder
Dorfkirche und Kirchhof Brinnis: Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedung und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Lange Straße 32a
(Karte)
12./13. Jh. im Kern romanische Saalkirche mit Westturm, spätgotische Chorerweiterung, von baugeschichtlicher und ortshistorischer Bedeutung.
  • Kirche: romanische Saalkirche mit mächtigem Querwestturm
  • Einfriedung: Ziegelmauer ca. 1,80 m hoch
  • Kriegerdenkmal: Kalksteinblock konisch sich erweiternd mit granitner Inschriftentafel mit den Namen der Gefallenen, Bekrönung durch einen großen Reichsadler in vollplastischer Ausbildung
  • Leichenhalle auf dem Kirchhof (Anschrift: Lange Straße 32b) – kein Denkmal.
08974637
 


Spritzenhaus Lange Straße 32c
(Karte)
um 1900 in auffälliger Klinkerarchitektur und in markanter Lage, ortsgeschichtlich von Bedeutung.

gelber Klinkerbau mit Satteldach, Gliederung mit Lisenen, Konsoltrauf- und Giebelfries in roten Klinkern, zwei große Holztore und Segmentbogenfenster (eines blind).

08974645
 


Östliches Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes Lange Straße 33
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Gebäude in regionaltypischer Lehmbauweise, gutem Originalzustand, eine der größten Scheunen im Dorf, baugeschichtlich von Bedeutung.
  • 1. Scheune: massiver Lehmwellerbau, große alte Holztore zum Teil als Durchfahrt angelegt, Satteldach.
  • 2. Scheune: kleinerer, massiver Lehmwellerbau, großes altes Holztor, Bergeluke in der Drempelzone, Satteldach in Biberschwanzdeckung.
08974636
 


Scheune eines Dreiseithofes Lange Straße 34
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. regionaltypischer Lehmwellerbau, Teil der historischen Ortsstruktur, heimatgeschichtlich und bauhistorische Bedeutung.

massiver Lehmwellerbau mit großen Holztoren, Giebel verputztes Ziegelmauerwerk, Satteldach in Biberschwanzdeckung.

08974642
 


Wohnhaus, Scheune und drei Seitengebäude eines Vierseithofes Lange Straße 35
(Karte)
um 1880 zum Teil in Lehmbauweise, zum Teil Ziegelbauten, Wohnhaus mit historisierender Putzfassade, intakte Hofstruktur, ortsbildprägende und bauhistorische Bedeutung.
  • Wohnhaus: zweigeschossiger, massiver Putzbau mit erneuerten Gliederungselementen, Ecklisenen, Gesimse, Fenstergewände mit Schlusssteinen, am Obergeschoss Brüstungsplatten mit Festons, plastische Fensterverdachungen, plastischer Drempelfries, Satteldach in Biberschwanzdeckung.
  • Scheune: massiver Lehmwellerbau verputzt mit Durchfahrt, hölzerne Torstürze, hölzerne Bergetür, Satteldach, Biberschwanzdeckung.
  • Stall: zweigeschossiger, massiver Backsteinbau, gestufte, segmentbogige Fenstergewände, deutsches Band, profiliertes Traufgesims, Satteldach in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung).
  • Seitengebäude: zweigeschossiger, massiver Backsteinbau, Segmentbogenfenster, deutsches Band, profiliertes Traufgesims, Satteldach, Biberschwanzdeckung.
08974634
 


 
Transformatorenturm Lange Straße 40 (neben)
(Karte)
um 1910 Zeugnis der regionalen Elektrifizierung, technik-, orts- und versorgungsgeschichtliche Bedeutung.

in Ecklage Lindenhayner Straße, schlanker, massiver Turm auf quadratischem Grundriss, verputzt, oberes Viertel hervorgehoben, geschweifte Haube in Biberschwanzdeckung.

08974639
 


Scheune eines Dreiseithofes Lange Straße 45
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Lehmscheune, von bauhistorischer und straßenbildprägender Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, Giebel massiv aus Ziegel, verputzt, Satteldach in Biberschwanzdeckung, hofseitiges großes Holztor.

08974635
 


 
Weitere Bilder
Brinniser Windmühle (Bockwindmühle) Lindenhayner Straße 6
(Karte)
19. Jh. regionaltypische ehemalige Windmühle mit erhaltenen Übertragungselementen im Inneren, ortsbildprägende und technikhistorische Bedeutung.

elektrisch betriebene Getreidemühle.

08974633
 

GollmenzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Am Teich 9 (bei)
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) von ortshistorischer Bedeutung.

verputzter Ziegelsockel, gebeilter Granitstein, schwarzer Denkmalsstein mit Inschrift: Treues Gedenken den tapferen Helden, die dankbare Gemeinde Gollmenz und den Namen der Toten.

08974622
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Krostitzer Straße 7
(Karte)
bez. 1892, im Kern älter stark ortsbildprägende Lage am Dorfteich, zum Teil in Ziegelbauweise, zum Teil Lehmbau, baugeschichtlich von Bedeutung.

bezeichnet 1892 (in der Wetterfahne), vorderer Teil Backstein, Giebelseite Erdgeschoss verputzt, Obergeschoss mit Biforie in kleinem Blendbogen, hinterer Teil massiver Lehmbau.

08974625
 

GöritzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus eines Bauernhofes Göritz 7
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh. eingeschossiger Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, ortsbildprägend, sozialgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnhaus: eingeschossig, massiv, Lehmbau, verputzt, segmentbogige Fenster mit Holzläden, Giebelseite mit Ziegeln verkleidet, Satteldach in Biberschwanzdeckung.
  • Einfriedung: Zaunspfeiler aus Ziegel, Metallzaun.
08974654
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Göritz 9
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. eingeschossig Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, im Aussehen weitgehend bewahrt, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger massiver Lehmbau, verputzt, altes Türblatt mit Oberlicht, zum Teil alte Fenster mit Holzläden, Frackdach in Biberschwanzdeckung.

08974655
 


Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Göritz 11 (bei)
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) von ortshistorischer Bedeutung.

Sockel mit schlanker Granitstele mit Inschrift: So ehrte Göritz seine im Weltkriege gebliebenen Söhne und den Namen der Gefallenen, Bekröhnung durch Eisernes Kreuz aus Granit.

08974656
 


Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Vorwerk Göritz: Herrenhaus (Nr. 12), Scheune und Wirtschaftsgebäude (Nr. 11) eines Vorwerks (siehe auch Sachgesamtheitsliste - Obj. 09305694) Göritz 11; 12
(Karte)
18. Jh. (Herrenhaus) alter charakteristischer und entwicklungsgeschichtlich wichtiger Gutshof, mit überregional bedeutender langgestreckter Scheune in Lehmwellerbauweise (zum Teil erhalten), baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Herrenhaus: zweigeschossig mit Krüppelmansardwalmdach, Klinkersockel, teilweise Massivlehmmauerwerk, im Obergeschoss Fachwerk, an der Südseite mit Ziegeln ausgefacht, im Obergeschoss Fenstergewände aus Holz, Giebelfenster aus Antikglas, Fensteröffnungen teilweise verändert, Dach neu.
  • Auszüglerhaus: zweigeschossig aus roten Klinkern, Gesims als Deutsches Band ausgebildet, Satteldach mit Handstrichziegel gedeckt, Giebel mit gelben Klinkern erneuert, Bruchsteinsockel, Erdgeschoss überformt mit liegenden Fenstern.
  • Scheune: eingeschossig, Giebel massiv, Bruchsteinfundament, teilweise unterkellert mit Ziegelgewölbe, Lehmwellertechnik teilweise durch Ziegelmauerwerk ausgebessert, originale Holzstürze der alten Toreinfahrten erhalten, Fenster- und Türgewände aus Ziegel, Lehmwellertechnik ist verputzt, originale Holzbalkendecke und Traufgesims, Satteldach erneuert, Zustand ist baufällig, 18. Jh.
  • Klinkerscheune: weiträumige Durchfahrtsscheune aus roten Klinkern mit flachem Satteldach und offenem Dachstuhl, Dach mit Dachpappe gedeckt, Toröffnungen verändert und neu vermauert, Ende 19. Jh., 2. Hälfte 20. Jh. verändert.
  • Stall: zweigeschossig, bestehend aus roten Klinkern, mit Speicherluken und preußischen Kappen im Inneren, Wellblechdach, Seitengebäude: roter Klinkerbau, Lehmwellerscheune vor 2014 teilweise eingestürzt, größte Lehmwellerscheune Deutschlands (Ruine).
09257007
 


Sachgesamtheit Vorwerk Göritz, mit folgenden Einzeldenkmalen: Herrenhaus (Nr. 12), Scheune und Wirtschaftsgebäude (Nr. 11) - (siehe Einzeldenkmalliste - Obj. 09257007), und mit folgenden Sachgesamtheitsteilen: weitere Scheune, Wohnhaus (Nr. 11) und Nebengebäude eines Vorwerks Göritz 11; 12
(Karte)
18. Jh. (Herrenhaus) alter charakteristischer und entwicklungsgeschichtlich wichtiger Gutshof, mit überregional bedeutender langgestreckter Scheune in Lehmwellerbauweise (zum Teil erhalten), baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Herrenhaus: zweigeschossig mit Krüppelmansardwalmdach, Klinkersockel, teilweise Massivlehmmauerwerk, im Obergeschoss Fachwerk, an der Südseite mit Ziegeln ausgefacht, im Obergeschoss Fenstergewände aus Holz, Giebelfenster aus Antikglas, Fensteröffnungen teilweise verändert, Dach neu.
  • Auszüglerhaus: zweigeschossig aus roten Klinkern, Gesims als "Deutsches Band" ausgebildet, Satteldach mit Handstrichziegel gedeckt, Giebel mit gelben Klinkern erneuert, Bruchsteinsockel, Erdgeschoss überformt mit liegenden Fenstern.
  • Scheune: eingeschossig, Giebel massiv, Bruchsteinfundament, teilweise unterkellert mit Ziegelgewölbe, Lehmwellertechnik teilweise durch Ziegelmauerwerk ausgebessert, originale Holzstürze der alten Toreinfahrten erhalten, Fenster- und Türgewände aus Ziegel, Lehmwellertechnik ist verputzt, originale Holzbalkendecke und Traufgesims, Satteldach erneuert, Zustand ist baufällig, 18. Jh.
  • Klinkerscheune: weiträumige Durchfahrtsscheune aus roten Klinkern mit flachem Satteldach und offenem Dachstuhl, Dach mit Dachpappe gedeckt, Toröffnungen verändert und neu vermauert, Ende 19. Jh., 2. Hälfte 20. Jh. verändert.
  • Stall: zweigeschossig, bestehend aus roten Klinkern, mit Speicherluken und preußischen Kappen im Inneren, Wellblechdach, Seitengebäude: roter Klinkerbau, Lehmwellerscheune vor 2014 teilweise eingestürzt, größte Lehmwellerscheune Deutschlands (Ruine).
09305694
 

HohenrodaBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Dorfkirche und Kirchhof Hohenroda: Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und Einfriedung, weiterhin mit vorgelagertem Wassergraben (Dorfteich) Dorfanger 2
(Karte)
1859–1861 Saalkirche mit polygonalem Chor und Westturm, Ziegelbau, im Rundbogenstil des 19. Jahrhunderts, von ortshistorischer, baugeschichtlicher und ortsbildprägender Bedeutung.
  • Kirche: Backsteinbau, Rundbogenstil.
  • Einfriedung: Ziegelmauer mit Verdachung.
  • Wassergraben: Ufermauern Bruchsteinmauerwerk.
  • Kriegerdenkmal: ca. vier m hohe Stele aus Muschelkalk mit Reliefs: Stahlhelm, Eichenlaub, Schwert mit Fahne, Anker mit Herz, würfelförmiges Eisernes Kreuz, steht zur Ecke Platz der Jugend.
08974678
 


Scheune eines Bauernhofes Dorfstraße 9
(Karte)
bez. 1906 im Aussehen weitgehend original erhaltene Lehmscheune, baugeschichtlich von Bedeutung.

bezeichnet 1906 (am Holztor), massiver Lehmbau auf Bruchsteinsockel, altes Holztor, Durchfahrt mit Torsturz am Holz, Satteldach in Biberschwanzdeckung.

08974680
 


 
Weitere Bilder
Bockwindmühle Hohenroda (Reste einer Bockwindmühle) Krensitzer Straße 24a
(Karte)
1790 Bauteile und technische Ausstattung der Originalmühle (Ersterwähnung 1790) auf dem Mühlengelände (am alten Standort steht eine dem Original nachgebaute Windmühle von 1996/1997, ohne Wiederverwendung von originaler Substanz), von technikgeschichtlicher Bedeutung.

Nachbau am Mehlbalken bezeichnet 1790 und 1997, 1997 Mühle mit ABM-Mitteln hierher umgesetzt (500 m vom alten Standort entfernt), aus der alten Mühle geborgene Originalteile bei der Schauanlage, Aussehen weitgehend originalgetreu rekonstruiert, zwischen 1913 und 1958 als Mahlmühle mit Elektroantrieb genutzt.

08974676
 


Scheune eines Zweiseithofes Krensitzer Straße 27
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. in ortsbildprägender Ecklage, weitgehend im Aussehen original erhaltener Lehmbau, baugeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, hofseitiges großes Holztor, eine Giebelseite massiv mit Ziegelmauerwerk ersetzt, Straßenseite mit drei kleinen Fenstern, Giebel aus Ziegelmauerwerk, Satteldach in Biberschwanzdeckung, an der Traufe Lehmgesims mit Kammmuster.

08974679
 


Scheune eines Bauernhofes Mocherwitzer Straße 1; 3
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. ortsbildprägende, weitgehend original erhaltene Lehmscheune, von bauhistorischer Bedeutung.
  • 1. Scheune: massiver Lehmbau, Giebel massives Ziegelmauerwerk, Satteldach, hofseitiges Holztor, Bergeöffnung mit hölzernem Gewände, segmentbogige Tür mit Gewände in Backstein (vor 2014 abgebrochen)
  • 2. Scheune: massiver Lehmbau, Giebel verbrettert, Mauervorsprung verdacht in Biberschwanzdeckung, großes hölzernes Scheunentor, Bergeöffnung mit hölzernem Gewände, Satteldach in Biberschwanzdeckung.
08974677
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Straße der Jugend 6
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. eingeschossiger Lehmbau, Teil der alten Ortsstruktur, ortsbildprägend, im Aussehen weitestgehend original erhalten, sozialgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau verputzt, Giebel mit Gesims, Erdgeschoss mit alten Fenstern, zum Teil auch alte Winterfenster, alte Tür, Satteldach in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung).

08974681
 

LindenhaynBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
St. Mauritiuskirche Lindenhayn: Kirche (mit Ausstattung) und Kirchhof mit Einfriedung sowie Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges Am Lindenplatz
(Karte)
um 1200, später überformt romanische Saalkirche mit Querwestturm, von baugeschichtlicher, ortsbildprägender und ortshistorischer Bedeutung.
  • Kirche: langgestreckte romanische Saalkirche mit Querwestturm, St. Mauritius (ehem.).
  • Kriegerdenkmal: an der Kirchmauer für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, eingelassene spitzbogige Granitplatte mit Inschrift: Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Licht, Die Kirchgemeinde Lindenhayn und den Namen der Gefallenen.
  • Friedhofsmauer: ca. einen Meter hohe Ziegelmauer, verputzt.
08974616
 


 
Weitere Bilder
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Am Lindenplatz
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) von ortshistorischer Bedeutung.

schmale, hohe Granitstele (schwarz) mit halbrundem Abschluss, gebeilte Oberfläche, oberer Teil geglättet und mit Inschrift: Es starben fürs Vaterland: (Namensaufzählung). Die dankbare Gemeinde Lindenhayn, kleines Eisernes Kreuz in Metall im Bogenfeld, umrahmt von reliefiertem Eichenlaub.

08974648
 


Torbogen eines Bauernhofes Am Lindenplatz 8
(Karte)
um 1890 zeittypischer Hofzugang, von baugeschichtlicher und ortsbildprägender Bedeutung.

hoher korbbogiger Torbogen aus Backstein mit nebenliegendem fußläufigen Durchgang darüber Ochsenauge, alte Holztore.

08974612
 


Wohnhaus und Toranlage eines Bauernhofes Am Lindenplatz 17
(Karte)
um 1890 Wohnhaus eingeschossiger Klinkerbau, Gebäude bildet mit Nummer 18 und 19 eine ortsbildliche Einheit, von ortsbildprägender und baugeschichtlicher Bedeutung.

Wohnhaus: eingeschossig mit Drempel, übergiebelter Mittelrisalit, Klinkerfassade mit Gesimsbändern, leicht profilierter Giebel, Satteldach in Biberschwanzdeckung, Torpfeiler aus Backstein mit fußläufigem Durchgang.

08974614
 


Seitengebäude und Toranlage eines Bauernhofes Am Lindenplatz 18
(Karte)
um 1900 ortsbildprägender Klinkerbau im Dorfzentrum, Gebäude bildet mit Nummer 17 und 19 eine ortsbildliche Einheit, von baugeschichtlicher Bedeutung.
  • Seitengebäude: dreigeschossiger, massiver Backsteinbau, Risalitgliederungen, gestuftes Traufgesims, Segmentbogenfenster, alte Holzfenster.
  • Hoftor: backsteinerne Torpfeiler mit Kugelbekrönungen, fußläufiger Durchgang mit Korbbogenabschluss.
08974615
 


Torbogen eines Dreiseithofes Am Lindenplatz 19
(Karte)
um 1900 zeittypischer Hofzugang, bildet mit Nummer 17 und 18 eine ortsbildliche Einheit, von ortsbildprägender und baugeschichtlicher Bedeutung.

korbbogiger Torbogen aus Backstein, rundbogiger, fußläufiger Durchgang rechts, darüber blindes ovales Fenster, Mauerabdeckung aus Ziegel.

08974621
 


 
Wegestein Badrinaer Straße
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. von verkehrshistorischer Bedeutung.

ca. 1,20 m hohe Sandsteinstele, aufgemalte Inschriften stark verwittert.

08974611
 


 
Weitere Bilder
Bockwindmühle Lindenhayn (ohne neuere Anbauten) Dübener Straße 2
(Karte)
bez. 1741 Bockwindmühle von bauhistorischer und technikgeschichtlicher Bedeutung.

bezeichnet 1741 (am Mehlbalken), Holzkonstruktion mit original erhaltenen Teilen vom Hausbaum über Schwelle und Streben bis zum Sattel, Sterz fehlt, Obergeschoss zum Teil erneuert, Satteldach, (Dübener Straße 1 ist das Mühlgut an der Straße, besteht aus drei Gebäuden, kein Denkmal).

08974620
 


 
Seitengebäude und Hoftor eines Vierseithofes Dübener Straße 12
(Karte)
vor 1900 Ziegelsteinbau in reicher Gliederung, von ortsbildprägender und baugeschichtlicher Bedeutung.
  • Stall: zweigeschossiger Backsteinbau, reiche Gliederungen durch Ecklisenen, Zierbänder, Giebelprofilierungen mit Bekrönung, Giebel mit Oculus, Längsseite mit alten hölzernen Stalltüren, Satteldach.
  • Hoftor: gedrückter Korbbogen aus Backstein.
08974617
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Dübener Straße 18
(Karte)
18. Jh. eines der ältesten Häuser im Ort, von bauhistorischer und ortsbildprägender Bedeutung.

zweigeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, Rauputz mit glatten Ecklisenen, Erdgeschossfenster vergrößert, steiles Krüppelwalmdach in Biberschwanzdeckung.

08974618
 


Wohnhaus, Hoftor und Einfriedungsmauer eines Bauernhofes Dübener Straße 28
(Karte)
18. Jh. in Lehmbauweise, von bauhistorischer Bedeutung.
  • Wohnhaus: zweigeschossiger, massiver Lehmbau mit konischen Wänden, verputzt, Erdgeschoss mit glatten Putzfaschen, alte Fenster mit hölzernen Fensterstürzen, Obergeschoss Fachwerk verputzt, Fenster sehr klein, Krüppelwalmdach.
  • Hoftor mit Einfriedungsmauer: Hoftor aus Backsteinpfeilern, fußläufiger Durchgang, segmentbogenförmig, Mauer zum Teil verputzt.
08974619
 

LuckowehnaBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus, Seitengebäude und Hoftor eines ehemaligen Vierseithofes Luckowehna 6
(Karte)
um 1900 markante Ziegelbauten, weitgehend intakte Hofstruktur, ortsbildprägende und baugeschichtliche Bedeutung.
  • Wohnhaus: zweigeschossig, massiv, Backstein, Granitsockel, deutsches Band, Mittelrisalit mit flachem Giebel und Oculus, Satteldach in Biberschwanzdeckung, Fenster erneuert.
  • Stall: zweigeschossig, massiv, Backstein, Granitsockel, deutsches Band, Lisenengliederung, Segmentbogenfenster, alte Stalltüren aus Holz, alte Fenster, Obergeschoss mit hölzernen Bergetüren, flaches Pultdach.
  • Scheune: breitgelagerter massiver Lehmbau auf Feldsteinsockel, Durchfahrten mit Holztoren, Satteldach, Hoftor mit Backsteinpfeilern.
08974631
 


Seitengebäude und Torbogen eines Bauernhofes Luckowehna 8
(Karte)
um 1880 Ziegelbauten in gutem Originalzustand, von bauhistorischer und ortsbildprägender Bedeutung.

korbbogiger Backsteinbogen mit seitlichem fußläufigen Durchgang, Verdachung mit Blech erneuert.

08974630
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Luckowehna 9
(Karte)
um 1800 Obergeschoss Fachwerk verputzt, seltenes Beispiel für erhaltenes Fachwerk in der Region, Teil der alten Ortsstruktur, baugeschichtlich von Bedeutung.

Wohnhaus: zweigeschossig, Erdgeschoss massiv, verputzt, Obergeschoss verputztes Fachwerk, im Erdgeschoss Fenster zum Teil vergrößert, Satteldach, eine Ecke abgewalmt, Obergeschoss mit alten Fenstern, Fachwerk zum Teil mit Ziegeln ausgefacht.

08974628
 


Spritzenhaus Luckowehna 9a
(Karte)
um 1900 kleiner Ziegelbau, von ortshistorischer sowie ortsbildprägender Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Backsteinbau mit Holztor und Satteldach.

08974629
 


Gartenmauer eines Grundstückes Luckowehna 12 (neben)
(Karte)
19. Jh. regionaltypische Lehmbauweise, ortsbildprägende und baugeschichtliche Bedeutung.

etwa zwei Meter hohe Mauer, Lehmwellerbau auf Feldsteinsockel mit Biberschwanzabdeckung (Kronendeckung).

08974632
 

MocherwitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Dorfkirche und Kirchhof Mocherwitz: Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Lindenstraße
(Karte)
um 1380, später überformt romanische Saalkirche mit eingezogenem Chor und Querwestturm, von ortshistorischer und kunsthistorischer Bedeutung.
  • Kirche: kleine romanische Saalkirche mit gleichbreitem Querwestturm.
  • Kriegerdenkmal: Sandsteinaufbau mit drei Stufen, geschwungenem Sockel, flankierenden Eicheln, obeliskartige Stele mit skulptierten Eichenlaubkranz, erneuerte Inschrifttafel, Adler in Galvanoplastik.
08974668
 


Scheune (ohne Anbau) eines Bauernhofes Lindenstraße 3
(Karte)
bez. 1887 original erhalten, in Lehmwellerbauweise, bauhistorische Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, hofseitig große Holztore, Bergetür, Satteldach, neu eingedeckt, Verkleidung der Dreschmaschine aus Holz, spätere Stalleingänge mit segmentbogigen Backsteingewänden.

08974672
 


Scheune eines Bauernhofes Lindenstraße 5
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. sehr stattlicher, breit gelagerter Lehmbau, im Aussehen original erhalten, baugeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, hofseitig zwei große Holztore, mit Ziegelmauerwerk massiv erneuert, Teil mit Durchfahrt, Bergetür, Satteldach in Biberschwanzdeckung.

08974671
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Lindenstraße 6
(Karte)
Ende 19. Jh. ortsbildprägender Ziegelgiebel in aufwändiger Gestaltung, weitgehend original erhalten, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger, massiver, Backsteinbau auf Feldsteinsockel, Gliederungen durch andersfarbige Gesimse und Pilaster, segmentbogige Türen aus Holz, zum Teil alte Fenster.

08974673
 


Scheune eines ehemaligen Dreiseithofes Lindenstraße 13
(Karte)
bez. 1883 Lehmbau, im Aussehen weitgehend original erhalten, baugeschichtlich von Bedeutung.
  • Scheune: massiver Lehmbau, zum Teil preußisches Fachwerk, große Holztore, Satteldach, Biberschwanzdeckung.
  • Stall (ohne Garagenanbau): massiver eingeschossiger Lehmbau in zwei Bauphasen, alte Holztüren und Fenster, weit vorstehendes Satteldach in Biberschwanzdeckung, Bergetür, rückwärtiger Giebel aus Ziegelmauerwerk, ältester Stall im Dorf, Stall (bezeichnet 1787) – vor 2014 abgebrochen.
08974670
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Lindenstraße 15
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. Teil der historischen Ortsstruktur, Seltenheitswert in der Region wegen der erhaltenen Fachwerkkonstruktion, baugeschichtlich von Bedeutung.

Seitengebäude: zweigeschossig, Obergeschoss Fachwerk, Rückseite mit Ladeluke, Satteldach in Biberschwanzdeckung, alter Schornstein.

08974674
 


Scheune und Seitengebäude eines Bauernhofes Lindenstraße 19
(Karte)
2. Hälfte 19. Jh. Seitengebäude mit ortsbildprägendem Giebel in Ziegelbauweise, stattlichste Lehmscheune im Ort, von bauhistorischer Bedeutung.
  • Scheune: eingeschossiger, massiver Lehmbau mit großen Holztoren, Satteldach in Biberschwanzdeckung, Dach über den Toren vorgezogen.
  • Stall: massiver, zweigeschossiger Backsteinbau mit Gliederung, Segmentbogenfenster, Stalltüren in Segmentbogen, alte Türblätter, Satteldach.
08974675
 


 
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Gruppachmühle Mocherwitz (Bockwindmühle) Mühle
(Karte)
1823 von ortshistorischer, technikgeschichtlicher und ortsbildprägender Bedeutung.

hölzerner Bock, original erhalten, Fachwerkkonstruktion, neu verbrettert, abgewalmtes Dach mit Holzschindeln gedeckt, altes Windrad, Giebel verglast, originaler Sterz.

08974667
 

WannewitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Vorwerk Wannewitz: Wohnhaus und Hofeinfahrt eines ehemaligen Vorwerkes Wannewitz 15
(Karte)
um 1800 eingeschossiger Putzbau mit Mansarddach, von ortshistorischer Bedeutung.
  • Wohnhaus: eingeschossiger, massiver Ziegelbau, teilweise Lehm, verputzt, abgeschrägte Traufe, Mansardwalmdach, Biberschwanzdeckung (Kronendeckung), Mansardfenster, kleine Fledermausgauben.
  • Hofeinfahrt: Backsteinpfeiler mit segmentbogenförmigen, fußläufigem Durchgang.
08974627
 

WölkauBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Mühle, Wohnhaus und Scheune eines Mühlenanwesens Am Mühlenteich 5
(Karte)
bez. 1948, im Kern älter alte Ortslage Kleinwölkau, von heimat- und wirtschaftshistorischer Bedeutung.

bezeichnet 1948 am Giebel, im Kern älter.

  • Wohnhaus: zweigeschossig, massiv, verputzt, kleiner Ladeneinbau, Satteldach zur Mühle hin abgewalmt.
  • Mühle: eingeschossig, massiv, verputzt, Satteldach, Giebel mit kleinen Rundbogenfensten und Oculus.
  • Scheune: eingeschossig, massiv mit großem Holztor, Satteldach.
08974609
 


Wohnhaus (ohne angebaute Garage), mit Einfriedung des Vorgartens und Toreinfahrt Am Mühlenteich 6
(Karte)
um 1890 alte Ortslage Kleinwölkau, im Aussehen original erhalten.

eingeschossig mit Drempel, massiv Backstein, Segmentbogenfenster, deutsches Band, Mittelrisalit im Dachbereich übergiebelt, Satteldach in originaler Deckung, Einfriedung: Torpfeiler aus Backstein, straßenseitiger dekorativer Metallzaun.

08974608
 


Scheune eines Bauernhofes Breite Straße 11
(Karte)
Ende 19. Jh. weitgehend original erhaltener Lehmwellerbau, Teil der alten Ortslage Kleinwölkau, bauhistorische Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau auf Bruchsteinsockel, großes Scheunentor, Bergetüren, Satteldach, Biberschwanzdeckung.

08974601
 


 
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Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Schloss und Park Schönwölkau: Schloss (Kirchplatz 3), Wirtschaftsgebäude, Remisengebäude, Einfriedung und zwei Toranlagen, Orangerie, Brücke, Brunneneinfassung, Torhaus (Kirchplatz 2, sogenanntes Rotes Haus) – (siehe Sachgesamtheitsliste - Obj. 09305353, Kirchplatz 2, 3) Kirchplatz 2; 3
(Karte)
bez. 1695 und bez. 1703 (Schloss) alte Ortslage Kleinwölkau, große barocke Vierflügelanlage mit anschließendem Wirtschaftshof, eines der bedeutendsten Barockschlösser Sachsens, von regionalhistorischer, landesgeschichtlicher und kunsthistorischer Bedeutung.
  • Schloss: große Vierflügelanlage mit Wirtschaftshof, zweigeschossige Anlage mit prächtigem Südflügel, der als Point de Vue in die mittlere Parkallee hineinwirkt, Schloss und Wirtschaftshof nicht zugänglich.
  • Orangerie: zweigeschossiger, massiver Putzbau, Längsseiten durch Blendbögen mit kräftigen Kämpferzone gegliedert, Mittelachsenbetonung, langgestrecktes Walmdach, 1962 zu Wohnungen umgebaut, südlich anschließend Orangerieparterre mit Brunneneinfassung (heute zugewachsen).
  • Torhaus: massiver, eingeschossiger Backsteinbau, zweigeschossiger, übergiebelter Mittelrisalit, Segmentbogenfenster mit Holzläden, Traufgesims mit Würfelfries, Satteldächer in Biberschwanzkronendeckung.
  • Gartenbrücke: Sandsteinbogenbrücke zwischen Schwanenteich und Heller (Geländer nicht mehr in seiner ursprünglichen Form erhalten).
  • Brunneneinfassung aus Sandstein im Zentrum des Orangerieparterres südlich der Orangerie, Becken verfüllt.
  • Einfriedung: Mauerrest aus Ziegelmauerwerk an der Orangerie, ca. vier Meter hohe Ziegelmauer mit Pforte und zugemauertem Zufahrtstor an der ehemaligen Gärtnerei, Mauerreste an der westlichen Parkgrenze, im Süden Bruchsteinmauer bzw. befestigter Graben mit parkseitiger Stützmauer mit Sandsteinabdeckung (sog. Wolfsgrube), Haupttor östlich des Schlosses mit zwei größeren und zwei kleineren Torpfeilern aus Ziegelmauerwerk, mit Stuckverzierungen und Sandsteinabdeckungen, schmiedeeiserne Ziergitter (die beiden mittleren Torflügel fehlen).
08974593
 


 
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Sachgesamtheit Schloss und Park Schönwölkau mit den Einzeldenkmalen Schloss (Kirchplatz 3), Wirtschaftsgebäude, Remisengebäude, Einfriedung und zwei Toranlagen, Orangerie, Brücke, Brunneneinfassung, Torhaus (Kirchplatz 2, sogenanntes Rotes Haus) – (siehe Einzeldenkmalliste - Obj. 08974593, Kirchplatz 2, 3) sowie dem Park (Gartendenkmal, mit Schwanenteich) und den Sachgesamtheitsteilen: mehrere Nebengebäude (Alte Gärtnerei, Lindenallee 1 und Alte Brauerei, Lindenallee 3) Kirchplatz 2; 3
(Karte)
1695-1703 (Schloss) alte Ortslage Kleinwölkau, große barocke Vierflügelanlage mit anschließendem Wirtschaftshof, eines der bedeutendsten Barockschlösser Sachsens, von regionalhistorischer, landesgeschichtlicher, kunsthistorischer und gartenkünstlerischer Bedeutung.

Geschichte: (Quelle: Sichting, H.: Denkmalpflegerische Rahmenzielstellung Schlosspark Schönwölkau, 1991.)

  • 1222 Ersterwähnung Wölkaus (Wilkowe),
  • 1488 Erwerb des Ritterguts durch Georg von Schönfeld
  • um 1639 Zerstörung des Ritterguts im Dreißigjährigen Krieg
  • 1659 Kauf durch Rittmeister Christoph Vitzthum von Eckstädt, Wiederaufbau des Ritterguts
  • um 1690 Bau des Schlosses Schönwölkau
  • 1711 Übernahme des Ritterguts durch Friedrich Vitzthum von Eckstädt, Oberkammerherr und Kabinettsminister unter August dem Starken (* 10. Januar 1675 in Dresden, † 13. 04.1726 in Nadarzyn, Polen)
  • 1712 Beginn großartiger Anpflanzungen am Schloss im geometrischen Stil – Lindenalleen
  • 1726 Tod Friedrich Vitzthum von Eckstädts, Weiterführung der Gestaltungsmaßnahmen durch dessen Witwe Rahel Charlotte, geborene Gräfin von Hoym
  • 1830 wohl Erweiterung und Umgestaltung zum Landschaftspark
  • Schloss: große Vierflügelanlage mit Wirtschaftshof, zweigeschossige Anlage mit prächtigem Südflügel, der als Point de Vue in die große Freifläche der Mittelwiese hineinwirkt, Schloss und Wirtschaftshof nicht zugänglich,
  • Torhaus: massiver, eingeschossiger Backsteinbau, zweigeschossiger, übergiebelter Mittelrisalit, Segmentbogenfenster mit Holzläden, Traufgesims mit Würfelfries, Satteldächer in Biberschwanzkronendeckung
  • Schlossgarten:
    • Gartenteile:
  1. barocker Schlossgarten südlich des Schlosses und der Orangerie
  2. landschaftliche Erweiterung einschließlich Fasanerie westlich des Schlossgartens und südlich des Orangerieparterres
  3. Schwanenteich und Heller nördlich und westlich des Schlosses
  4. ehem. Gärtnerei
  5. Ostwiesen an der Südwestgrenze der Anlage (heute mit Wildaufwuchs zugewachsen)
  • Bauliche Schutzgüter:
    • Gebäude: Orangerie: zweigeschossiger, massiver Putzbau, Längsseiten durch Blendbögen mit kräftigen Kämpferzone gegliedert, Mittelachsenbetonung, langgestrecktes Walmdach, 1962 zu Wohnungen umgebaut, südlich anschließend Orangerieparterre mit Brunneneinfassung (heute zugewachsen)
    • Einfriedung: Mauerrest aus Ziegelmauerwerk an der Orangerie, ca. 4 m hohe Ziegelmauer mit Pforte und zugemauertem Zufahrtstor an der ehemaligen Gärtnerei, Mauerreste an der westlichen Parkgrenze, im Süden Bruchsteinmauer bzw. befestigter Graben mit parkseitiger Stützmauer mit Sandsteinabdeckung (sog. Wolfsgrube)
  • Erschließung:
    • Zugänge: Haupttor östlich des Schlosses mit zwei größeren und zwei kleineren Torpfeilern aus Ziegelmauerwerk, mit Stuckverzierungen und Sandsteinabdeckungen, schmiedeeiserne Ziergitter (die beiden mittleren Torflügel fehlen), weitere Zugänge: im Norden über die Freitreppe des Schlosses, im Osten über die Querallee, im Süden über die östliche Längsallee, im Westen durch die Pforte an der ehemaligen Gärtnerei sowie die Verlängerung der Querallee,
    • Wegesystem: regelmäßiges Wegesystem mit landschaftlich geschwungenen Nebenwegen, ehemals mit wassergebunden Decken, Hauptwegesystem noch in wesentlichen Zügen vorhanden, Nebenwege nur noch teilweise ablesbar,
  • Gartenbauten: Sitzplatz am Kirchplatz mit Resten einer Ziegelmauer und schmiedeeisernem Ziergitter, Veilchenberg als Sitzplatz und Aussichtspunkt an der Bruchsteinmauer in der Südostecke der Anlage angelegt, durch Sandsteintreppe erschlossen, Sandsteinbogenbrücke zwischen Schwanenteich und Heller (Geländer nicht mehr in seiner ursprünglichen Form erhalten),
  • Wasserelemente: Brunneneinfassung aus Sandstein im Zentrum des Orangerieparterres südlich der Orangerie, Becken verfüllt, Schwanenteich nordwestlich des Schlosses und Heller in der nördlichen Mittelachse der Orangerie
  • Vegetation: lückige Allee aus Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) vom Haupttor im Osten nach Westen zur Durchfahrt in den Schlosshof führend, Reste der Lindenalleen entlang der beiden von Norden nach Süden verlaufenden Längsalleen, Reste einer ehemals geschnittenen Hainbuchenhecke (Carpinus betulus) als westliche Begrenzung des Orangerieparterres, nur wenig Altgehölzbestand erhalten,
  • Sonstige Schutzgüter:
    • Schneckenberg zwischen westlicher Querallee und Fasanerie (1982 errichtet)
    • Blickbeziehungen: vom Schloss nach Süden über die Mittelwiese in die Landschaft, vom Veilchenberg nach Süden in die Landschaft, verschiedene Blickbeziehungen innerhalb der Anlage, die verschiedenen Blickbeziehungen sind durch Wildwuchs gestört.
09305353
 


 
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Kirchenruine Kleinwölkau; Schlosskirche (ehem.): Kirchenruine, Kirchhof mit umliegenden Spolien und Einfriedung Kirchplatz 6
(Karte)
1676–1688 (Kirchenruine) alte Ortslage Kleinwölkau, barocke Saalkirche mit gotisierenden Einzelformen, stattlicher Westturm, baugeschichtliche, ortsbildprägende und ortshistorische Bedeutung.
  • Kirche: barocke Saalkirche mit gotisierenden Einzelformen ohne Dach, Ädikulaportal, Turm durch Haube und Laterne abgeschlossen.
  • Einfriedungsmauer: verputzt, drei liegende, gotisierende Grabsteine.
08974604
 


 
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Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Kirchplatz 7 (gegenüber)
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) alte Ortslage Kleinwölkau, von ortshistorischer Bedeutung.

ca. drei Meter hohe, oben gerundete Granitstele, grob gebeilte Oberfläche, Tafel geglättet mit Inschrift: Ehre unseren tapferen Helden und den Namen der Gefallenen, darüber Eichenlaubkranz, Schwert und Helm als Relief ausgearbeitet.

08974594
 


Gasthof Böttge: Portal und Tür eines Gasthofes Kirchplatz 8
(Karte)
um 1830 alte Ortslage Kleinwölkau, altes Gewände mit zweiflügeliger Tür mit Biedermeierornamenten, aufwändig gearbeiteter Hauseingang, von kunsthandwerklicher und ortshistorischer Bedeutung.

hölzernes Türgewände mit leichten Profilierungen, kräftig profilierte Türblätter, Kassettenfelder mit Sonnenmotiven, Kapitell mit Lyra, gotisierendes Oberlichtfenster, alte Beschläge.

08974605
 


 
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Gellertkirche Großwölkau: Kirche (mit Ausstattung), Kirchhof mit Einfriedungsmauer, Parentationshalle, Glockenturm und Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Lindenallee
(Karte)
im Kern 13. Jh. alte Ortslage Großwölkau, schlichte Saalkirche, von baugeschichtlicher und ortshistorischer Bedeutung.
  • Kirche: Evangelische Pfarrkirche, benannt nach Christian Fürchtegott Gellert.
  • Parentationshalle: eingeschossig, massiv, verputzt, kleine Rundbogenfenster, Satteldach.
  • Einfriedung: massive Lehmmauer, Verdachung mit Biberschwanzdeckung (Kronendeckung).
  • Glockenturm: Betonkonstruktion mit kleinem Satteldach, offener Glockenturm.
  • Kriegerdenkmal: grober Granitstein ca. 2,50 Meter hoch, Vorderseite geglättet, mit reliefierter Inschriftentafel: Es starben für’s Vaterland, Die dankbare Gemeinde, und die Namen der Gefallenen, vor dem Sockel ein verwitterter Stahlhelm aus Beton.
08974598
 


Straßenbrücke über die Leine Lindenallee 2 (neben)
(Karte)
bez. 1932 alte Ortslage Großwölkau, kleine Stahlbetonbrücke, von verkehrshistorischer Bedeutung.

bezeichnet 1932 (an den Brückenwangen), einfache Stahlbetonkonstruktion, Brückenwangen als einfache Balustrade mit seitlichen Postamenten aus Kunststein.

08974595
 


Alte Schäferei: Wohnhaus und Seitengebäude einer ehemaligen Schäferei Lindenallee 12
(Karte)
Anfang 18. Jh. alte Ortslage Großwölkau, ehemals zum Schlossgut gehörig, ursprünglich in der Struktur eines Vierseithofes, von ortshistorischer Bedeutung.
  • Schäferei: eingeschossig, massiv (wahrscheinlich Lehm), verputzt, Fenster und Eingang teilweise stark vergrößert, hohes, steiles Walmdach, teilweise in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung).
  • Stall: eingeschossig, massiv, Lehmbau, hölzerne Türstöcke, rundbogige Fenster mit Ziegelgewänden, hölzerne Zwischendecke, Walmdach in Biberschwanzdeckung (Kronendeckung), Pflaster: Hofpflaster und Zufahrt aus Geröllsteinen.
08974596
 


Pfarrhaus, Scheune und Handschwengelpumpe eines Pfarrhofes Lindenallee 24
(Karte)
wahrscheinlich 18. Jh. alte Ortslage Großwölkau, ortsbildprägendes Pfarrhaus von ortshistorischer Bedeutung, Scheune von bauhistorischer Bedeutung.
  • Pfarrhaus: zweigeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, Gurtgesims, hölzernes profiliertes Traufgesims, Krüppelwalmdach, Türblatt original erhalten, Fenster, Putz und Dachdeckung erneuert.
  • Scheune: Feldsteinsockel, massiver, eingeschossiger Lehmbau mit Drempel, große und kleinere Holztore, Satteldach in einfacher Biberschwanzdeckung, hölzerne Handschwengelpumpe.
08974597
 


Alte Schule: Wohnhaus, ehemalige Schule Lindenallee 26
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. alte Ortslage Großwölkau, eingeschossiger Lehmbau, von ortshistorischer Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Lehmbau, verputzt, Fenster und Tür segmentbogig, zum Teil rechteckig, Satteldach eine Seite abgewalmt, Bau saniert.

08974599
 


Wohnhaus Parkstraße 4
(Karte)
1. Hälfte 19. Jh. alte Ortslage Kleinwölkau, Obergeschoss Fachwerk verputzt, Teil der alten Ortsstruktur, in der Kubatur weitgehend original erhalten, ortsbildprägende zentrale Lage, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossig, Erdgeschoss zum Teil Lehmbau, Obergeschoss Fachwerk verputzt, Fenster zum Teil leicht vergrößert, Krüppelwalmdach.

08974607
 


 
Gellertschule Parkstraße 11
(Karte)
um 1955 alte Ortslage Kleinwölkau, repräsentativer Nachkriegsbau, im zeittypischen Stil der 1950er Jahre, heute Schule und auch Gemeindeamt, ortshistorische Bedeutung.

zweigeschossig, massiv auf Granitsockel, weit vorgezogener Eingangsrisalit mit vorgelagerter Treppe, Eingangsfassungen und Treppen sowie Mauerverdachungen und Fensterkonsolen aus Porphyrimitaten in Kunststein, Putz mit gekratzten vertikalen Strichen, Fensterfaschen glatt geputzt, Walmdach, Fenster erneuert.

08974610
 


 
Alte Apotheke: Wohnhaus (ehemalige Apotheke, mit Ausstattung), mit Seitengebäude und Einfriedung Zum Ziegeleiteich 1
(Karte)
1894 alte Ortslage Kleinwölkau, gründerzeitliche Klinkerfassade, alte Apothekenausstattung erhalten, von ortshistorischer und ortsbildprägender Bedeutung.
  • Wohnhaus: eingeschossiger, massiver Klinkerbau mit Drempel, geputzte Gesimse, Eckquaderungen, Fenstergewände einschließlich Verdachungen, vorgezogener, übergiebelter Mittelrisalit, vorgelagerte Granittreppe, altes Türblatt, Satteldach, im Inneren: originale Apothekenausstattung.
  • Seitengebäude: eingeschossig zum Teil Drempel, massiv Backstein, deutsches Band, bezeichnet am Giebel 1894, Satteldach, hofseitig mit hervortretender Bergetür.
  • Einfriedung: Metallzaun.
08974606
 

AnmerkungenBearbeiten

  1. Die Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Eine verbindliche Auskunft erteilt das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmale in Schönwölkau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien