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Liste der Kulturdenkmale in Liebschützberg

Die Liste der Kulturdenkmale in Liebschützberg enthält die Kulturdenkmale in Liebschützberg.[Anm. 1]

Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Kulturdenkmale in Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

LegendeBearbeiten

  • Bild: zeigt ein Bild des Kulturdenkmals und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Kulturdenkmals
  • Bezeichnung: Name, Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals
  • Lage: Straßenname und wenn vorhanden Hausnummer des Kulturdenkmals; Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link Karte führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
  • Datierung: gibt das Jahr der Fertigstellung beziehungsweise das Datum der Erstnennung oder den Zeitraum der Errichtung an
  • Beschreibung: bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften
  • ID: Die ID wird vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen vergeben.

BornaBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Kirche mit Ausstattung, Kirchhof und Einfriedung, vier Grabmale und Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Alte Schulstraße 5
(Karte)
1601 Saalkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Saalkirche: verputzter Bruchsteinziegelbau, Chor mit 5/10-Schluss, Westturm über quadratischem Grundriss, Turm: Obergeschoss oktogonal, Rundbogenfenster,
  • barocke und klassizistische Grabmale an der südlichen Kirchenwand:
    • 1. Grabmal Wollesky, bezeichnet 1723, Sandstein,
    • 2. Grabmal Augusta Wilhelmina Starschedel, bezeichnet 1797, Sandstein,
    • 3. Grabmal M. Christian Wiedeman, bezeichnet 18..(?),
    • 4. barockes Grabmal, Inschrift verwittert, bezeichnet 1730,
    • ein weiteres barocke Grabmal an der östlichen Einfriedungsmauer stark angewittert (kein Denkmal)
  • Einfriedung: massive Mauer, verputzt, Ziegelabdeckung
  • Kriegerdenkmal: Stele (Rochlitzer Porphyrtuff) auf Stufen mit Namen von Gefallenen, Abschluss aus umlaufendem Fries mit Eichenlaub und Helm
08974692
 


 
Weitere Bilder
Ehemalige Schule mit Seitengebäude und Einfriedung Alte Schulstraße 7
(Karte)
um 1860 und später Schule breit gelagerter Putzbau mit charakteristischem Walmdach, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Schule: zweigeschossiger, massiver Putzbau mit flachem Walmdach (Kronendeckung), Sandsteingewände, vorwiegend neue Fenster und Haustür
  • Stall: eingeschossiger, massiver Putzbau mit Satteldach (Kronendeckung), Sandsteingewände, zum Teil alte Fenster, Einfriedung: verputzte Mauer, Sandsteinpfeiler im Garten.
08974691
 


 
Pfarrhaus Alte Schulstraße 14
(Karte)
bez. 1832 zeittypischer Putzbau mit Schopfwalmdach, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

Pfarrhaus: zweigeschossiger, massiver Putzbau mit Schopfwalmdach (Kronendeckung), Sandsteingewände, vorwiegend neue Fenster, originale Haustür.

08974693
 


 
Weitere Bilder
Ehemaliger Schafstall eines Rittergutes Platz des Friedens 2; 4
(Karte)
bez. 1780 und später weitgehend original erhaltener Putzbau übrig gebliebener Bestandteil der früheren Rittergutsanlage, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung.

breit gelagerter, eingeschossiger, massiver Putzbau (Bruchstein) mit Schopfwalmdach, jüngere Dachhäuschen mit hölzernen Fenstergewänden, Giebelseite mit Wappenstein (bezeichnet 1780), vorwiegend Sandsteingewände, bauliche Veränderungen größtenteils mit Backsteinen in jüngerer Zeit, vorwiegend alte Fenster.

08974696
 


 
Weitere Bilder
Vermutlich Gutsverwalterhaus des ehemaligen Rittergutes Straße der Jugend 5
(Karte)
um 1890 Putzbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und sparsamer Gliederung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger, massiver Putzbau, Mittelrisalit mit Eingang, Treppe, Fassadengliederung durch Sandsteinelemente (Wappenrelief über Eingang, profiliertes Gesims, Dreiecksgiebel), neue Haustür und Fenster.

08974699
 


 
Weitere Bilder
Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes Straße der Jugend 11
(Karte)
bez. 1877 und später historistischer Bau mit reduzierter Putzfassade, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

zwei- und dreigeschossiger, massiver Putzbau auf unregelmäßigem Grundriss, kleines Türmchen (bezeichnet 1977) mit steilem Dach an Nordecke des Gebäudes, neuer Putz, neue Haustür, Portal mit originalen Sandsteingewänden und Schlussstein mit Wappen (von Bayn), neue Fenster, Rückseite mit großer erhöhter Terrasse.

08974694
 


 
Weitere Bilder
Familiengruft der Rittergutsbesitzer von Byern mit Treppenanlage Waldweg
(Karte)
1885 (Grufthaus) baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

tempelartiger Bau, Sandsteinverkleidung, flacher Dreieckgiebel, kräftige Eckquaderung, Säulenportikus mit Sprenggiebel und Kreuz, Inschrift: „OMNIA CUM DEO NIHIL SINE EO“, über dem Portal Palmzweig und Schlussstein mit Wappen, originale zweiflügelige Tür, vorgelagerte Terrasse mit Gruftgewölbe, seitlich davon Treppen, Datierung 1885.

08974698
 


Häuslerhaus Wiesenstraße 6
(Karte)
um 1840 gut erhaltener Fachwerkbau als anschauliches Zeugnis kleinbäuerlichen Lebens, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger Bau mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, zum Teil Lehm, Obergeschoss zum Teil noch Fachwerk, Giebelseite massiv, alte Fenster, Eingangsbereich verändert, Holztraufe, alter Putz

08974690
 

BornitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein (Karte) 19. Jh. am Ortsrand, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Sandstein

08967021
 


 
Weitere Bilder
Westliches Wohnhaus, nördliches Seitengebäude (mit Kumthalle) und zwei Toreinfahrtspfeiler eines Vierseithofes Bahnhofstraße 10
(Karte)
um 1890 (Bauernhaus) regional- und zeittypische Putzbauten einer geschlossenen Hofanlage, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.
  • Bauernhaus: zweigeschossiger, massiver Putzbau, Satteldach, profilierte Sandsteingewände im Obergeschoss, Drillingsfenster im Giebel, straßenseitig kleiner hölzerner Wintergartenanbau (vermutlich von 1910) mit originalen Fenstern und geschwungenem Walmdach, hofseitig Eingangsbereich und ein Fenster verändert, Gurtgesims, Reste der alten Putzgliederung
  • Seitengebäude: zweigeschossiger, massiver Putzbau, Satteldach (Schieferdeckung), alte Fenster und Winterfenster, Gurtgesims, zweibogige Kumthalle, Segmentbogentor, Putzgliederung, im Giebel Drillingsfenster
  • Einfriedung: Torpfeiler verputzt, Sandsteinabdeckung.
08974743
 


 
Weitere Bilder
Spritzenhaus Bahnhofstraße 11
(Karte)
bez. 1785 ortshistorisch wichtiges Gebäude in authentischer Erscheinung in straßenbildprägender Lage.

kleiner massiver Putzbau, steiles Satteldach, altes Holztor mit vermutlich originalem Sturzbalken, Tafel mit Inschrift: „Sprützenhauß RitterGuth die Gemein: B.W.K. Bornitz Antheil MDCCLXXXV“

08974742
 


Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Rittergutes Bergstraße 1
(Karte)
17. Jh. bemerkenswerter Bau mit wertvoller originaler Bausubstanz, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung.

Denkmaltext: Das im 17. Jahrhundert errichtete Gebäude gehörte einst zur ausgedehnten Hofanlage des ehemaligen Rittergutes Bornitz, die als prägender Bestandteil am nordöstlichen Rand des kleinen Dorfes lag. Leider blieb von den Baulichkeiten dieses in seiner Geschichte bis ins hohe Mittelalter zurückreichenden Rittersitzes (Ersterwähnung 1200) kaum etwas erhalten. Insbesondere ist der 1947/48 erfolgte Abriss des Schlosses zu beklagen. Es befand sich auf der Ostseite des Hofes. Von den wenigen noch bestehenden Bauten des Wirtschaftshofes ist nur das in Rede stehende Speichergebäude soweit im historischen Bestand erhalten, dass es einen denkmalrelevanten Zeugniswert verkörpert. Es markiert die einstige Südseitenbebauung des ehem. Rittergutshofes und wirkt straßenbildprägend. Der zweigeschossige, überwiegend in Bruchsteinmauerwerk ausgeführte Putzbau zeigt interessante Einzelformen, die zur oben genannten Datierung ins 17. Jh. führen. Zu nennen sind vor allem abgefaste Tür- und Fenstergewände in Sandstein, aber auch die Gestaltung des Ostgiebels mit kleiner Dreieckbekrönung sowie die Eckbetonung durch Putzquaderung. Bemerkenswert sind weiterhin die Holzkonstruktionen im Innern, besonders der stattliche liegende Dachstuhl mit Blattverbindungen. Ein wohl zu einer Mischanlage gehörender Elevator aus jüngerer Zeit verweist auf die ehemalige Nutzung des Bauwerks als Getreidespeicher.

Der Aussage- und Dokumentationswert, den das Objekt vertritt, bezieht sich zum einen auf die Geschichte der Rittergutsanlage Bornitz. Das Speichergebäude hält in anschaulicher Form die Erinnerung an deren Existenz und Bedeutung wach. In diesem Sinne hat es ortsgeschichtliche Aussagekraft. Zum anderen ist es aufgrund der Entstehungszeit und Ausprägung ein wertvolles Zeugnis seiner Art, indem es auf die landwirtschaftliche Grundlage der Rittergüter verweist und vor Augen führt, welche Bauformen für diese Zwecke in der Entwicklung der Rittergutsarchitektur entstanden. Unter diesem Gesichtspunkt hat es baugeschichtliche Bedeutung. (LfD/2015).

hoher zweigeschossiger Bruchsteinbau, verputzt, hohes Satteldach, Sandsteinfenstergewände, hofseitig drei Sandsteintürgewände vermutlich aus dem 17. Jh., Wandöffnungen teilweise verändert, straßenseitig Speicherluke und Fenster später.

08974745
 


Wohnhaus, Auszugshaus, Seitengebäude und Scheune eines Vierseithofes sowie Torbogen Friedensstraße 11
(Karte)
um 1820 und später geschlossen erhaltene Hofanlage mit weitgehend unveränderter Bausubstanz als Zeugnis bäuerlicher Lebensweise, baugeschichtlich, wirtschaftsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.
  • westliches Wohnhaus: zweigeschossiger Putzbau, hohes Krüppelwalmdach, Bauzeit um 1820, Überformung von 1901 (Haustürgewände mit Schlussstein, bezeichnet: „1901“)
  • nördliches Auszugshaus: kleiner zweigeschossiger Bau, Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss verputztes Fachwerk, Krüppelwalmdach (teilweise Kronendeckung), hofseitig Sandsteintürgewände, alte Tür
  • östliches Seitengebäude: zweigeschossig, Satteldach (Biberschwanzdeckung, Fledermausgaube), Hofseite Obergeschoss massiv (verändert 1950er Jahre), Rückseite Obergeschoss Fachwerk
  • südliche Scheune: verputzter Bruchsteinbau, zwei große und ein kleines Holztor, Satteldach
  • Torbogen: Schlussstein bezeichnet: „1823“, Bogen verputzt
08974744
 


 
Weitere Bilder
Wasserdruckbehälter und Pumpstation Wadewitzer Straße 8
(Karte)
um 1900 (Wasserdruckbehälter und Pumpstation) technikgeschichtliche Bedeutung, straßenbildprägend, singuläre Stellung.

Hügel mittig mit umlaufender Bruchsteinmauer, Eingangsbereich später erneuert.

08974741
 

ClanzschwitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (Karte) nach 1918 (Kriegerdenkmal) ortsgeschichtlich von Bedeutung.

kräftiger Granitpfeiler mit gestuftem Abschluss, Inschrift: „Die Helden tot. Das Volk in Not (Namen der Gefallenen folgen) gewidmet von der Gemeinde Clanzschwitz 1914–1918“

08974736
 


Westliches Wohnstallhaus und nördliches Seitengebäude eines Vierseithofes Leckwitzer Straße 5
(Karte)
um 1860 regional- und zeittypische Putzbauten einer großen Hofanlage, baugeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung.
  • Wohnstallhaus: zweigeschossiger Bruchsteinbau (verputzt), Satteldach, Mezzaningeschoss, Gurtgesimse, teilweise alte Fenster, Eingangssituation verändert, Speicherluke, im Giebel Okuli und Zwillingsfenster, teilweise alte Putznutung erhalten
  • Seitengebäude: eingeschossiger, lang gestreckter, verputzter Bruchsteinbau, Satteldach (Biberschwanzdeckung mit Lüftungsöffnungen), an der Hofeinfahrt eingezogene Ecke.
08974734
 


Taubenhaus Lindhof 1
(Karte)
1884 kulturgeschichtlich von Bedeutung, Seltenheitswert.

dreistöckiger Massivbau, verputzt, Satteldach, Gesimse, Eckquaderung und -lisenen, an der Vorderseite Inschriftplatte: C. G. Klinger.1884.

08966049
 


 
Weitere Bilder
Bockwindmühle Mühle 1
(Karte)
um 1850 baugeschichtlich, technikgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.

Bockwindmühle, Mühlenkasten aus Holz, Ruten erhalten, hölzerner Treppenaufgang neu, Dachpappe, Mühlsteine.

08974890
 


Gasthof Sittelbergweg 1
(Karte)
um 1860 bemerkenswerter Putzbau mit Mezzaningeschoss am Ortseingang, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger Bruchsteinbau (verputzt), Satteldach (Kronendeckung), Mezzaningeschoss, Holzfenstergewände, alte Fenster und teilweise Rollläden, Haustür erneuert, im Giebel Okulus.

08974735
 

GanzigBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Wegestein (vor Oschatzer Weg 30)
(Karte)
19. Jh. am nordöstlichen Ortsausgang Richtung Bornitz, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Sandstein, Entfernungsangaben in km

08967039
 


 
Weitere Bilder
Sachgesamtheit Kirche und Kirchhof Ganzig mit folgenden Einzeldenkmalen: Kirche mit Ausstattung, Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, zwei Denkmale für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, zwei Grabmale und Gruft (siehe auch Einzeldenkmalliste - Obj. 08974895) sowie östliche Allee (Gartendenkmal) Mittelweg
(Karte)
1859 (Kirche) Saalkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung. 09305849
 


 
Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Kirche und Kirchhof Ganzig: Kirche mit Ausstattung, Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, Ehrenmal für ermordete polnische Bürger (Zweiter Weltkrieg), zwei Grabmale und Gruft (siehe auch Sachgesamtheitsdokument - Obj. 09305849) Mittelweg
(Karte)
1859, im Kern älter Saalkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Kirche: Chor und Apsis eines romanischen Vorgängerbaus erhalten, 1859 Umbau und Neubau des Saals, verputzter Bruchsteinbau mit eingezogenem 3/8-Schluss, schmale, hohe Rundbogenfenster, gedrungener Turm mit barockisierendem, oktogonalem Glockengeschoss, Haube und Laterne,
  • Kriegerdenkmal (Erster Weltkrieg): Natursteinpfeiler mit kräftigem, massivem Eisernem Kreuz als Abschluss, Inschrift: „Für uns!“,
  • Kriegerdenkmal (Zweiter Weltkrieg): Kunststeinstele auf zweistufigem Sockel, unterbrochen durch querrechteckigen Riegel, Inschrift: „1939–1945 zur Mahnung und Erinnerung“, „Im Gedenken an die Gefallenen und Vermissten, die Genannten und die Ungenannten“
  • Ehrenmal für polnische Bürger: stehende Sandsteinplatte mit dreieckigem Abschluss, flankiert von hochrechteckigen, seitlich abgestuften Tafeln mit Fackeldarstellung, Inschrift: „Hier ruhen 9 polnische Bürger ermordet von SS am 30. April 1945 / Die Lehr aus ihrem Tod, Freundschaft unser höchst Gebot“
  • Grabmal: Sandsteinsäule auf mehrstufigem Sockel, Abschluss durch Urne mit Girlanden- und floralem Schmuck, verwittert
  • Grabmal: Sandsteinpfeiler auf mehrstufigem Sockel, umgekehrte Fackelmotive, abschließende Platte mit Sonnenmotiv und Eckakroterien, bekrönendes Kreuz
  • Gruft: (Kießling & Krause): vorgelagerte Sandsteinmauer mit drei Rundbogenblindfeldern in Sandstein, eine Tafel in schwarzem Granit mit den Daten der Verstorbenen noch erhalten, Gebälk mit Mäander- und Zahnschnittfries.
08974895
 

GaunitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Wohnstallhaus und Seitengebäude eines Dreiseithofes sowie Hofpflaster und Einfriedung Nebenstraße 5
(Karte)
1824 einziger Bauernhof mit Fachwerkbauten im Ort, gut erhaltenes Beispiel regionaltypischen Bauens, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.
  • Wohnstallhaus: Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, einseitiges Krüppelwalmdach (Biberschwanzdeckung), Erdgeschoss mit Korbbogenportal (Schlussstein), neue Fenster, Eingang erneuert
  • Seitengebäude: Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, Satteldach (Biberschwanzdeckung), Erdgeschoss mit Segmentbogeneinfahrten, Kumthalle (ehemaliger Pferdestall), kleine Lüftungsöffnungen, alte Fenster
  • Einfriedung: verputzte Pfeiler und Mauer mit Sandsteinplattenabdeckung, bezeichnet 1859, schmiedeeiserner Zaun.
08974733
 


 
Weitere Bilder
Wohnhaus des ehemaligen Freigutes Gaunitz Straße zur Wäscherei 2
(Karte)
1881, wohl älter Putzbau mit Mittelrisalit und Dreiecksgiebel, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossig, drei zu sieben Achsen, Walmdach, Mittelrisalit mit Dreieckgiebel, Kratzputz aus DDR-Zeit, ursprünglich reiche Putzgliederung.

08966050
 

KlötitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Brückenstraße -
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) ortsgeschichtlich von Bedeutung.

kräftiges Granitkreuz mit abgerundeten Kreuzarmen, in der Spitze Herzdarstellung mit Flamme, in den Kreuzarmen Blindfeld (Inschrift entfernt), im unteren Bereich Namen der Gefallenen aufgeführt.

08974721
 


Wohnhaus eines ehemaligen Vierseithofes Brückenstraße 22
(Karte)
um 1820 und später einziger authentisch erhaltener Fachwerkbau im Ort, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger Putzbau, hohes Satteldach (Biberschwanzdeckung), Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, kleine Fensteröffnungen im Obergeschoss mit originalen Fenstern, im Erdgeschoss Fensteröffnungen später vergrößert, Betonsteingewände, teilweise alte Fenster, hofseitig liegendes Fenster, Türbereich erneuert.

08974720
 

LaasBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Sächsisch-Preußischer Grenzstein: Pilar Nr. 4 (linkselbisch) sowie 80 Läufersteine (siehe auch Sachgesamtheitsdokument - Obj. 09305644) (Karte) nach 1828 vermessungsgeschichtlich und landesgeschichtlich von Bedeutung als Zeitdokument der historischen Grenzziehung zwischen Sachsen und Preußen nach dem Wiener Kongress 1815

Denkmaltext:

Nach dem Ende der Herrschaft Napoleons wurden die Grenzen Europas auf dem Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 neu festgelegt. Sachsen, das an der Seite Napoleons gekämpft hatte und somit zu den Unterlegenen gehörte, musste auf Beschluss der Siegermächte fast zwei Drittel seines Territoriums abtreten. Nahezu alle diese Gebiete wurden Preußen zugeteilt und gingen in der preußischen Provinz Sachsen auf. Die neue Grenze verlief – beginnend in Wittig am Fluss Witka (heute Polen) quer durch die Oberlausitz, traf bei Strehla auf die Elbe, zog sich weiter westlich bis Schkeuditz und endete schließlich südlich von Leipzig an der heutigen Grenze zu Sachsen-Anhalt. Noch heute ist sie an der Teilung der Kirchenprovinzen zwischen Sachsen und Brandenburg nachvollziehbar.

Eine erste Markierung der neu geschaffenen Grenzlinie erfolgte bereits 1815 durch paarweise aufgestellte Holzpfähle. Die Abstände zwischen den Grenzzeichen waren nicht einheitlich, sondern nahmen Bezug auf örtliche Gegebenheiten wie Gräben, Flüsse oder Fahrwege und variierten zwischen 200 und 4350 Metern. Ab 1828 ersetzte man die hölzernen Grenzpfähle sukzessive durch wesentlich solidere Grenzsteine, deren Gestaltung auf preußische Entwürfe zurückgeht und die als Pilare (spanisch „Säule“) bezeichnet werden. Insgesamt können vier Arten von Grenzsteinen unterschieden werden. Sie sind von Ost nach West nummeriert, wobei die Zählung an der Elbe neu beginnt (rechtselbisch Grenzsteine Nummer 1 – 212, linkselbisch Nummer 1 – 74). Östlich der Elbe sind die Steine zwischen Nummer 1 und Nummer 82 zunächst als Granitquaderpaar ausgebildet, zwischen denen ein Läuferstein den genauen Grenzverlauf markiert. Von Nummer 82 bis 148 stehen Pyramidenstümpfe direkt auf der Grenzlinie. Danach wechseln die Formen unsystematisch zwischen schlanken Sandsteinstelen und Pyramidenstümpfen mit Plinthen. Wesentliche Erkenntnisse zum Verlauf der ehemaligen sächsisch-preußischen Grenze haben mehrere ehrenamtliche Heimatforscher zusammengetragen.

Die Denkmaleigenschaft der Sächsisch-Preußischen Grenzsteine ergibt sich aus ihrer geschichtlichen Bedeutung, sie erinnern an ein für Sachsens Geschichte einschneidendes Ereignis. Das öffentliche Erhaltungsinteresse begründet sich aus der großen Aufmerksamkeit, welche einzelne Personen, Gruppen und Kommunen diesen steinernen Zeugnissen der Historie entgegenbringen. Mittlerweile sind mehrere Publikationen erschienen, liegt eine umfänglichere Dokumentation vor und wurden mindestens an einem Abschnitt der einstigen Grenze sogar Beschilderungen aufgestellt. (LfD/ 2014).

scharrierter Pyramidenstumpf aus Sandstein mit Plinthe direkt auf der Grenzlinie, gegenüberliegend eingemeißelt Nummer 4 und Landeskürzel K.P.-K.S., 80 zugehörige Läufersteine in unregelmäßigen Abständen auf der Grenzlinie.

08972654
 


 
Sächsisch-Preußischer Grenzstein: Pilar Nr. 3 (linkselbisch) sowie 30 Läufersteine (siehe auch Sachgesamtheitsdokument - Obj. 09305644) (Karte) nach 1828 vermessungsgeschichtlich und landesgeschichtlich von Bedeutung als Zeitdokument der historischen Grenzziehung zwischen Sachsen und Preußen nach dem Wiener Kongress 1815

Denkmaltext:

Nach dem Ende der Herrschaft Napoleons wurden die Grenzen Europas auf dem Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 neu festgelegt. Sachsen, das an der Seite Napoleons gekämpft hatte und somit zu den Unterlegenen gehörte, musste auf Beschluss der Siegermächte fast zwei Drittel seines Territoriums abtreten. Nahezu alle diese Gebiete wurden Preußen zugeteilt und gingen in der preußischen Provinz Sachsen auf. Die neue Grenze verlief – beginnend in Wittig am Fluss Witka (heute Polen) quer durch die Oberlausitz, traf bei Strehla auf die Elbe, zog sich weiter westlich bis Schkeuditz und endete schließlich südlich von Leipzig an der heutigen Grenze zu Sachsen-Anhalt. Noch heute ist sie an der Teilung der Kirchenprovinzen zwischen Sachsen und Brandenburg nachvollziehbar.

Eine erste Markierung der neu geschaffenen Grenzlinie erfolgte bereits 1815 durch paarweise aufgestellte Holzpfähle. Die Abstände zwischen den Grenzzeichen waren nicht einheitlich, sondern nahmen Bezug auf örtliche Gegebenheiten wie Gräben, Flüsse oder Fahrwege und variierten zwischen 200 und 4350 Metern. Ab 1828 ersetzte man die hölzernen Grenzpfähle sukzessive durch wesentlich solidere Grenzsteine, deren Gestaltung auf preußische Entwürfe zurückgeht und die als Pilare (spanisch „Säule“) bezeichnet werden. Insgesamt können vier Arten von Grenzsteinen unterschieden werden. Sie sind von Ost nach West nummeriert, wobei die Zählung an der Elbe neu beginnt (rechtselbisch Grenzsteine Nummer 1 – 212, linkselbisch Nummer 1 – 74). Östlich der Elbe sind die Steine zwischen Nummer 1 und Nummer 82 zunächst als Granitquaderpaar ausgebildet, zwischen denen ein Läuferstein den genauen Grenzverlauf markiert. Von Nummer 82 bis 148 stehen Pyramidenstümpfe direkt auf der Grenzlinie. Danach wechseln die Formen unsystematisch zwischen schlanken Sandsteinstelen und Pyramidenstümpfen mit Plinthen. Wesentliche Erkenntnisse zum Verlauf der ehemaligen sächsisch-preußischen Grenze haben mehrere ehrenamtliche Heimatforscher zusammengetragen.

Die Denkmaleigenschaft der Sächsisch-Preußischen Grenzsteine ergibt sich aus ihrer geschichtlichen Bedeutung, sie erinnern an ein für Sachsens Geschichte einschneidendes Ereignis. Das öffentliche Erhaltungsinteresse begründet sich aus der großen Aufmerksamkeit, welche einzelne Personen, Gruppen und Kommunen diesen steinernen Zeugnissen der Historie entgegenbringen. Mittlerweile sind mehrere Publikationen erschienen, liegt eine umfänglichere Dokumentation vor und wurden mindestens an einem Abschnitt der einstigen Grenze sogar Beschilderungen aufgestellt. (LfD/ 2014).

Pyramidenstumpf aus Sandstein mit Plinthe direkt auf der Grenzlinie, gegenüberliegend eingemeißelt Nummer 3 und Landeskürzel K.P./K.S., zugehörig 30 Läufersteine in unregelmäßigen Abständen auf der Grenzlinie.

08973378
 


 
Weitere Bilder
Kirche mit Ausstattung, Kirchhof mit Einfriedungsmauer und Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Cavertitzer Straße
(Karte)
12. Jh. romanische Chorturmkirche, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.
  • Kirche: verputzter Bruchsteinbau, eingezogener wehrhafter Chorturm (querrechteckig), Apsis mit romanischem Fenster im Osten, Saal mit Korbbogenfenstern, an der Nordseite Sakristei mit Zugang zum Beinhaus
  • Einfriedung: Bruchsteinmauerwerk mit kräftigen Stützpfeilern
  • Kriegerdenkmal Erster Weltkrieg: Kunststeinstele auf Sockel, Abschluss mit Eisernem Kreuz, vorderseitig Platte aus schwarzem Granit, Inschrift: „Den Kämpfern im Weltkriege 1914-1918 gewidmet / Gefallene von Laas (nachfolgend die Namen)“, unterhalb Reliefdarstellung mit Schwert, Eichenlaub, Helm.
08974723
 


Pfarrhaus und östliches Seitengebäude eines Pfarrhofes sowie Einfriedung mit Pforte Cavertitzer Straße 14
(Karte)
bez. 1804 Pfarrhaus spätbarocker Putzbau mit Krüppelwalmdach, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung.
  • Pfarrhaus: zweigeschossiger Putzbau, Krüppelwalmdach (Kronendeckung), Sandsteingewände, Tafel im straßenseitigen Giebel (bezeichnet 1804), Segmentbogenhaustürgewände mit Schlussstein
  • Seitengebäude: Bruchsteinbau, verputzt, Satteldach, Sandsteingewände, alte und teilweise originale Fenster, hofseitig Garageneinfahrt
  • Einfriedung: Torbogeneingang und Mauer, verputzt, Holztor alt, Toreinfahrt erneuert, Dachziegelabdeckung.
08974724
 


Seitengebäude eines Zweiseithofes Hauptstraße 13
(Karte)
um 1820 weitgehend original erhaltenen Fachwerkbau, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossig, Erdgeschoss massiv (schlecht einsehbar), teilweise verändert, Obergeschoss Fachwerk, Krüppelwalmdach, Giebel verbrettert, alte Fenster (ein Fenster zugesetzt), Speicherluke.

08974725
 


 
Steinkreuz Klingenhainer Straße -
(Karte)
spätes Mittelalter ortshistorische Bedeutung.

Sandsteinkreuz, grob behauen, ca. 60 cm × 60 cm, bis zu den Kreuzarmen in die Straße eingeschlossen (eingeteert)

08974722
 

LeckwitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnstallhaus, Auszugshaus und Scheune eines Dreiseithofes Am Wasserturm 2
(Karte)
bez. 1866 anschauliches Beispiel eines weitgehend original erhaltenen zeit- und regionaltypischen Bauernhofs, baugeschichtlich und heimatgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnstallhaus: zweigeschossiger, massiver Putzbau mit Satteldach, Sandsteingewände, Zwillingsfenster im Giebel, vorn Putznutung
  • Auszugshaus: zweigeschossiger Bau mit Satteldach, Erdgeschoss Bruchstein mit Sandsteingewände, Obergeschoss Fachwerk (Holzstaken mit Lehmschlag), zum Teil Holzgewände, alte Fenster, Giebel 1930er Jahre erneuert
  • Scheune: massiver Bau mit Satteldach, segmentbogenförmige Toröffnungen (Klinker).
08974701
 


 
Transformatorenstation Riesaer Straße
(Karte)
um 1925 Zeugnis der Elektrifizierung, technikgeschichtlich und straßenbildprägend von Bedeutung.

massiver Turm, neu verputzt, Dachdeckung neu.

08974700
 

LeisnitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus Dahlener Straße 12
(Karte)
1902 weitgehend original erhaltener, zeittypischer Putzbau, baugeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger, massiver Bau, Bruchsteinsockel, Krüppelwalmdach mit Krabbenbesatz, verputzt, Putzgliederung, Formsteinfenstergewände, ein altes Fenster mit Winterfenster, hölzerner Windfang mit originalem Fenster, Drempel mit kleinen querrechteckigen Fenstern.

08974747
 


 
Mühlenwohnhaus Müllergasse 8
(Karte)
1846/1847 ehemalige Wassermühle, in seiner Erscheinung weitgehend original erhaltener Fachwerkbau, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger, massiver Bau, Erdgeschoss massiv, Fachwerkobergeschoss, Walmdach (Biberschwanzdeckung), Mühlenausstattung nicht mehr vorhanden, im Obergeschoss Holzfenster dem Original nachempfunden, Mühle bis ca. 1976 in Betrieb.

08974748
 

LiebschützBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Bockwindmühle (Karte) 1828 baugeschichtlich, technikgeschichtlich und landschaftsbildprägend von Bedeutung, im Zusammenhang mit der Alten Salzstraße auch von besonderer ortshistorischer Bedeutung.

bis 1970 in Betrieb, 1987/88 ehem. ruinöse Windmühle wieder aufgebaut, Bock original erhalten, Mühlenkasten holzverkleidet mit Fensteröffnungen und rückwärtigem Eingang, Steert und Flügelkreuz (Türenflügel) vorhanden, einseitiges Krüppelwalmdach (Dachpappe), Auszeichnung für Instandsetzung und Sanierung auf der Denkmalmesse denkmal 2014 für Zimmerei Helmut Rudolph: Denkmalpflegepreis der Handwerkskammer Leipzig.

08974750
 


Straßenverlauf der Alten Salzstraße (Karte) vermutlich 13. Jh. und später regionalgeschichtliche Bedeutung als alte Verbindungsstraße zwischen Görlitz über Oschatz in den Harz.

teilweise als Holzweg erhaltene Fuhrstraße, Verlauf gut erkennbar.

08966018
 


 
Triangulationsstein, Station 2. Ordnung (Karte) bez. 1868 (Triangulationssäule) bedeutendes Zeugnis der Geodäsie des 19. Jahrhunderts, vermessungsgeschichtlich von Bedeutung.

Denkmaltext: Im Zeitraum 1862 bis 1890 erfolgte im Königreich Sachsen eine Landesvermessung, bei der zwei Dreiecksnetze gebildet wurden. Zum einen handelt es sich um das Netz für die Gradmessung im Königreich Sachsen (Netz I. Classe/Ordnung) mit 36 Punkten und die Königlich Sächsische Triangulierung (Netz II. Classe/Ordnung) mit 122 Punkten. Geleitet wurde diese Landesvermessung durch Prof. Christian August Nagel, wonach die Triangulationssäulen auch als "Nagelsche Säulen" bezeichnet werden. Dieses Vermessungssystem war eines der modernsten Lagenetze in Deutschland. Die hierfür gesetzten Vermessungssäulen blieben fast vollständig an ihren ursprünglichen Standorten erhalten. Sie sind ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte der Landesvermessung in Deutschland sowie in Sachsen. Das System der Vermessungssäulen beider Ordnungen ist in seiner Gesamtheit ein Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung. Die Station Dürrenberg am heute als Liebschützer Berg bezeichnete Berg ist als quadratischer Pfeiler gestaltet und wurde restauriert (vor2008). Die Inschrift lautet: "Station/DÜRRENBERG/der/Kön.Sächs./Triangulirung/1868" und wurde bei der Restaurierung erneuert. Der Höhenbolzen ist abgebrochen, die Abdeckplatte fehlt. Die Station ist Bestandteil des zweiten, aus über 100 Stationspunkten bestehenden Triangulationsnetzes der Königlich Sächsischen Triangulierung und damit von vermessungsgeschichtlicher Bedeutung. (LfD/2014).

Granitstele auf quadratischem Grundriss, hoher abgesetzter Sockel, Inschrift: „Station/DÜRRENBERG/der/Kön.Sächs./Triangulirung/1868“, Trigonometrischer Punkt 2. Ordnung im System der Landesvermessung des Königreiches Sachsen (Nummer 105), Laussnitzer Granit, Höhe 1,7 m, Abdeckplatte fehlt, vor 2008 restauriert.

08974753
 


 
Weitere Bilder
Kirche mit Ausstattung, Kirchhof und Einfriedung Clanzschwitzer Straße 9
(Karte)
1839–1841 im Rundbogenstil errichtete Saalkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Kirche: verputzte Saalkirche im Rundbogenstil mit geradem Schluss, Turm (mit Sandstein verkleidet) in Neorenaissanceformen 1871 errichtet, Fenster mit vorgeblendeten Arkaden, kräftiges Gurtgesims, hoher Westturm
  • Einfriedung: verputztes Mauerwerk mit Sandsteinabdeckung, zwei schmiedeeiserne Tore mit Torpfeilern.
08974751
 


Ehemalige Schule Clanzschwitzer Straße 10
(Karte)
um 1860 zeittypischer Putzbau mit flachem Seitenrisalit, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung, in der Ortsmitte zusammen mit der Kirche bildprägend.

zweigeschossiger Putzbau, Eingangsbereich hervorgehoben durch flachen Seitenrisalit, im Erdgeschoss Klassenzimmer mit vier Achsen, im Obergeschoss vermutlich Lehrerwohnung, Winterfenster in beiden Geschossen, Satteldach.

09305866
 


Wohnstallhaus, Scheune und Einfriedung eines Dreiseithofes Seitenstraße 3
(Karte)
um 1820 geschlossen erhaltener Hof in authentischer Erscheinung, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnstallhaus: massiver Bruchsteinbau, verputzt, Krüppelwalmdach, Sandsteingewände, Speicherluken, Okuli im Giebel
  • Scheune: massiv, verputzt, zwei große Korbbogentore, Satteldach (teilweise Kronendeckung)
  • Einfriedung: massive Ziegelpfeiler mit Putzgliederung, Kunststeinabdeckung mit Kugelbekrönung, schmiedeeisernes Tor und Zaun.
08974749
 

SahlassanBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes sowie Einfriedung mit Toreinfahrt Am Anger 2
(Karte)
um 1870 in seiner Gesamtheit erhaltener Hof in markanter Lage am Anger, baugeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung.
  • Bauernhaus: zweigeschossiger Putzbau, Satteldach, Sandsteingewände, Eingangsbereich verändert, neue Fenster, Drillingsfenster im Giebel, Putzgliederung, Seitengebäude: zweigeschossiger Putzbau, Satteldach (Biberschwanzdeckung), Sandsteingewände, Putzgliederung, veränderte Türöffnung, Speicherluke, Zwillingsfenster im Giebel
  • Scheune: massiver Putzbau, Satteldach (Biberschwanzdeckung mit Fledermausgauben), Segmentbogentore (eines als Garage verändert)
  • Einfriedung: Putzpfeiler, pyramidaler Klinkerabschluss.
08974732
 


Wohnhaus eines ehemaligen Dreiseithofes An der Schule 4
(Karte)
um 1820 Zeugnis der ländlichen Fachwerkbauweise, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossig, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, Satteldach, alte Fenster, Fensteröffnungen im Erdgeschoss zugesetzt, Erdgeschoss vorgezogen (mit Kaffgesims), rückseitig Frackdach.

08974731
 


Ehemalige Schule An der Schule 7
(Karte)
um 1895 Putzbau mit reicher Gliederung, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.

eingeschossiger Putzbau, polygonaler Granitsockel, Krüppelwalmdach (Biberschwanzdeckung), Seitenrisalit, Windfang neu, Eckbetonung durch Putzbossen, Gurtgesims, Fenster neu (im Zwerchhaus und Giebel alt), saniert, originale Haustür.

08974727
 


Wohnstallhaus eines ehemaligen Dreiseithofes Strehlaer Straße 4
(Karte)
bez. 1870 weitgehend original erhaltener, zeittypischer Putzbau am Anger, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger Putzbau, Satteldach, teilweise alte Putzgliederung erhalten, Sandsteingewände, originale und alte Fenster (teilweise Winterfenster), Haustür bezeichnet 1870, originale Zwillingsfenster im Giebel, im Erdgeschoss zwei Fenster geringfügig verändert.

08974726
 


 
Wegestein Strehlaer Straße 15 (gegenüber)
(Karte)
19. Jh. Sandsteinpfeiler mit Inschrift, verkehrshistorische Bedeutung.

quadratischer Sandsteinpfeiler, ca. 80 cm hoch, eingezogene Ecke, Inschrift: „Paußnitz, Strehla, Laas, Leckwitz“, farbig gestaltet.

08974728
 

SchönnewitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Westliches Auszugshaus eines Dreiseithofes An der Döllnitz 5
(Karte)
Anfang 19. Jh. und später weitgehend original erhaltener Fachwerkbau als Zeugnis ländlichen Bauens, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger Bau, Satteldach (Kronendeckung, rückseitig Krempziegel), Erdgeschoss massiv, verputzt, Sandsteingewände, Obergeschoss Fachwerk, Giebel massiv in Ziegel (vermutlich später), Holztraufe, sichtbare Balkenköpfe.

08974738
 


 
Mühlengebäude mit technischer Ausstattung An der Döllnitz 14
(Karte)
bez. 1887 ehemalige Wassermühle, stattlicher Putzbau in straßenbildprägender Lage, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und technikgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger massiver Putzbau, Satteldach (Biberschwanzdeckung), Mezzaningeschoss, Fenster- und Türgewände aus Sandstein, originale Fenster und Fensterscheiben, Tafel über der Tür mit Mühlenrad und Zirkeldarstellung, bezeichnet: „1887“, Teil der Putzgliederung erhalten, im Giebel Okuli, teilweise Ausstattung noch vorhanden.

08974739
 


Wohnstallhaus, Seitengebäude und Scheune eines Dreiseithofes sowie Einfriedung An der Döllnitz 16
(Karte)
vor 1849 (Bauernhaus) gut erhaltener Hof in authentischer Erscheinung, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.
  • Wohnstallhaus: zweigeschossiger Putzbau, Satteldach, Fachwerkobergeschoss, verputzt, kleine alte Fenster im Giebel (im Erdgeschoss neu), Sandsteintürgewände alt, Haustür vermutlich 1920, zwei Fenster mit Holzgewände, sichtbare Balkenköpfe, rückseitiger Giebel massiv
  • Scheune: verputzter Bruchsteinbau, Satteldach, zwei große Segmentbogentore und ein kleines, bezeichnet: 1873
  • Seitengebäude (ehemaliger Kuhstall): eingeschossiger kleinerer Bruchsteinbau, Putz teilweise erhalten, Satteldach, Sandsteingewände, im Giebel Zwillingsfenster
  • Einfriedung: Bruchsteinmauer und Torpfeiler mit Sandsteinabdeckung, ein Seitengebäude abgerissen.
08974740
 


Scheune eines Dreiseithofes Große Seite 12
(Karte)
um 1830 einzig erhaltene Fachwerkscheune im Ort, baugeschichtlich von Bedeutung.

Fachwerkscheune, Satteldach (neu), große Toreinfahrten an der Hofseite (Tore erneuert), Balkenköpfe sichtbar.

08974737
 

TerpitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegestein (Karte) 19. Jh. am Ortsausgang Richtung Schönnewitz, verkehrsgeschichtlich von Bedeutung

Sandstein, Aufschrift: Schmorkau und Pfeil

08967040
 


 
Weitere Bilder
Kirche und Kirchhof sowie fünf Grabmale Dorfstraße
(Karte)
1711/1712 barocke Saalkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Kirche: barocke Saalkirche, Putzbau mit Walmdach (Dachreiter), Korbbogenfenster mit kräftigen Gewänden mit Schlussstein.
  • Grabmale:
1. Grabmal Maria Rosina Heintze (1788–1843): neogotisches Sandsteingrabmal mit Figurenrelief
2. Grabplatte: schlichte Sandsteinplatte mit zwei sich überkreuzenden Federn, 1. Drittel 19. Jh.
3. Grabmal: biedermeierliches Sandsteingrabmal mit Medaillons an Schleifen (Inschriften verwittert), Aufsatz mit Wellenmotiv (Laufender Hund) und hängenden Kränzen, um 1840
4. barockes Grabmal an Nordseite der Kirche: Sandsteingrabmal mit Relief einer Frau, die vor ihrem Körper ein Tuch ausbreitet, Inschrift völlig verwittert, 18. Jh. (neben stehendes Grabmal kein Denkmal)
5. klassizistisches Grabmal an Südseite der Kirche, Inschrift verwittert, 1. Drittel 19. Jh.
08974688
 


Pfarrhaus, zwei Seitengebäude und Einfriedung eines Pfarrhofes Dorfstraße 27
(Karte)
um 1800 und später (Pfarrhaus) in seiner Gesamtheit weitgehend authentisch erhaltener Pfarrhof, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Pfarrhaus: zweigeschossiger, massiver Putzbau mit Krüppelwalmdach (Kronendeckung), Sandsteingewände, Portal mit Schlussstein, neue Fenster, neue Haustür
  • Seitengebäude: eingeschossiger massiver Putzbau mit Satteldach (Biberschwanzdeckung), zum Teil noch Sandsteingewände, mittig zwei neue Fensteröffnungen, Portal mit Schlussstein (bezeichnet 1812)
  • Stall: eingeschossiger Bau, Bruchstein mit Fachwerk an einem Giebel, Portal mit jüngerem Schlussstein, Traufseiten mit Sandsteingewänden, eine Giebelseite mit Holzgewände
  • Einfriedung: Bruchsteinmauer
08974687
 


Wohnhaus eines Bauernhofes Dorfstraße 31
(Karte)
bez. 1829 eines der wenigen gut erhaltenen Fachwerkbauten im Ort, baugeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach, Erdgeschoss und Giebelseite massiv, Obergeschoss Hof- und Rückseite Fachwerk, verkleidet, Fenster- und Türgewände aus Sandstein, Portal mit Schlussstein (bezeichnet: 1829), alte Fenster.

08974686
 

WellerswaldeBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Auszugshaus und Seitengebäude (mit Kumthalle) eines Vierseithofes Feldstraße 5
(Karte)
um 1820 regionaltypische ländliche Wirtschaftsgebäude, das Auszugshaus in Fachwerkbauweise, baugeschichtlich von Bedeutung.
  • Seitengebäude: zweigeschossiger, massiver Bau mit Satteldach, dreijochige Kumthalle, Sandsteingewände, Sandsteintafel bezeichnet: „F. Schumann 1896“, Giebelseite Öffnungen vermauert
  • Auszugshaus: zweigeschossiger Bau, oberer Teil später abgetragen, Erdgeschoss massiv (Bruchstein), Obergeschoss Fachwerk (Holzstaken mit Lehmschlag), Tordurchfahrt, Erdgeschoss Holzgewände, Verhältnis von Wandfläche zu Maueröffnungen verändert, bemerkenswert: im Obergeschoss Stube mit Holzwand und profilierten Holzgewänden, ehemals Kachelofen, Wandfassung an Innenwänden.
08974708
 


 
Weitere Bilder
Bogenbrücke über Luppa Handwerkergasse 9a (bei)
(Karte)
bez. 1841 baugeschichtlich von Bedeutung.

zweibogige Brücke mit Brüstung, verputzter Bruchstein, Sandsteinplatten als Abschluss, an der Westseite bezeichnet 1841.

08974710
 


Auszugshaus eines Dreiseithofes Handwerkergasse 13
(Karte)
um 1820 Obergeschoss Fachwerk, baugeschichtlich und sozialgeschichtlich von Bedeutung.

zweigeschossiger Bau mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, zum Teil Holzgewände, spätere Öffnungen mit Putzgewände, Obergeschoss Fachwerk, vorwiegend alte Fenster, ein altes Schiebefenster im Erdgeschoss.

08974709
 


Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Kirchstraße
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) ortsgeschichtlich von Bedeutung.

große hochrechteckige Granitplatte, an Schmalseiten grob behauen, Vorderseite oben mit Relief (Eisernes Kreuz in Eichenlaubkranz) unten Inschrift und Namen einiger Gefallener.

08974712
 


Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges Kirchstraße
(Karte)
nach 1945 (Kriegerdenkmal) ortsgeschichtlich von Bedeutung

Anlage in Hanglage mit Koniferen, massive Mauer mit abgerundeter Klinkerabdeckung, Stein aus rotem Granit, grob behauen, in seiner Mitte poliertes Feld mit eingemeißelter Inschrift: Die Toten mahnen, Kunststeinsockel

08974711
 


 
Stützmauer Kirchstraße
(Karte)
19. Jh. Granittrockenmauer entlang der Straße, ortsbildprägend von Bedeutung

Trockenmauer aus Granit, insgesamt ca. 400 Meter lang

08974153
 


 
Weitere Bilder
Dorfkirche und Kirchhof Wellerswalde: Kirche mit Ausstattung und Kirchhof mit Einfriedungsmauer Kirchstraße
(Karte)
um 1500 Saalkirche mit eingezogenem Chor, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung
  • Saalkirche: verputzter Bruchsteinbau mit eingezogenem Chor, dreiseitiger Schluss und Strebepfeiler, Südseite Turm über quadratischem Grundriss, oktogonales Glockengeschoss, darüber geschweifte Haube und Laterne, hohe Korbbogenfenster, Eingangsportal im Süden
  • nördlicher Anbau im Inneren mit Zellengewölbe vermutlich aus der Zeit um 1500, unter Karl Julius Wilhelm von Oppel 1843 als Grabkapelle mit darunter liegender Gruft umgebaut und mit neogotischer Fassade versehen, Wappen über dem Eingang, zwei Eingangstüren mit Skulptur zwischen den Portalen, Schieferdeckung
08974704
 


Jägerhaus (Wohnhaus (ohne Anbau)) Kirchstraße 6
(Karte)
um 1830 weitgehend original erhaltener Putzbau mit rückwärtig angebautem kleinem Backhäuschen, baugeschichtlich von Bedeutung
  • Wohnhaus: zweigeschossiger massiver Putzbau (zum Teil Ziegel, zum Teil Bruchstein) mit Mansarddach (Biberschwanzdeckung), kräftiger Radabweiser an Straßenecke, Putzfaschen, alte Haustür, vorwiegend alte Fenster zum Teil mit Fensterläden
  • Backhäuschen: rückwärtig, eingeschossiger, massiver Anbau (Bruchstein) mit Satteldach, Rauchabzug neu
08974703
 


Alte Schule (Ehemalige Schule mit Einfriedung) Kirchstraße 7
(Karte)
1828 schlichter, zeittypischer Putzbau mit baugeschichtlicher und ortsgeschichtlicher Bedeutung, zusammen mit Kirche und Pfarrhaus ortsbildprägendes Ensemble

zweigeschossiger schlichter Putzbau mit 7 zu 3 Achsen, im Erdgeschoss Klassenraum mit drei großen Kastenfenstern mit Steingewänden, Krüppelwalmdach; Einfriedung: verputzte Bruchsteinmauer; heutige Nutzung als Jugendclub und Heimatstube

09305867
 


 
Pfarrhof mit Pfarrhaus, Seitengebäude und Einfriedung Kirchstraße 9
(Karte)
bez. 1824 schöne geschlossene Anlage eines Pfarrhofes, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Pfarrhaus: zweigeschossiger, massiver Putzbau mit Mansarddach und Schopf (vorwiegend Kronendeckung), Sandsteingewände, Türsturz des Portals später verändert (bezeichnet 1824), Haustür und Fenster neu
  • Seitengebäude: zweigeschossiger Bau mit Walmdach und Schopf (Biberschwanzdeckung), Erdgeschoss massiv, Obergeschoss rückseitig Fachwerk, Hofseite später massiv ersetzt, Giebelseiten massiv, Sandsteingewände, vorwiegend alte Fenster
  • Einfriedung: verputzte Mauer, Ziegelabdeckung, Torpfosten mit Sandsteinplattenabdeckung
08974702
 


Seitengebäude eines Bauernhofes Liebschützer Straße 2
(Karte)
2. Hälfte 18. Jh. stattliches Gebäude mit sehr steilem Satteldach, vermutlich ältestes erhaltenes Gebäude von Wellerswalde, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung

Seitengebäude (Stall): massives Gebäude (Bruchstein) mit Satteldach (Wellblech), enorme Ausmaße der Dachfläche, sehr steiler Giebel, Hofseite vermutlich Wandöffnungen zugemauert (Einbau von kleinen Fenstern), hölzerne Ladeluken

08974714
 


Nördliches Seitengebäude eines Dreiseithofes Merkwitzer Straße 10
(Karte)
um 1820 und später Fachwerkbau, aufgrund seines weitgehend authentischen Charakters und der Lage an der Straße von baugeschichtlicher und straßenbildprägender Bedeutung

Seitengebäude: zweigeschossiger Bau mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss hofseitig Fachwerk, Rest massiv, alte Fenster, Taubenöffnungen, alte Holztür, eine Giebelseite später massiv vorgeblendet, andere Seite Fachwerk, Giebel verbrettert, rückwärtiger Anbau

08974715
 


 
Weitere Bilder
Bogenbrücke über die Luppa Neue Straße
(Karte)
um 1800 und später ein technisches Denkmal von baugeschichtlicher und straßenbildprägender Bedeutung

Bruchsteinmauerwerk, verputzt (Putz jünger), drei Bogen gestaffelt, spitz zulaufende Abdeckung

08974707
 


Weitere Bilder Rittergut Wellerswalde: Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Rittergutes Neue Straße 5
(Karte)
um 1800 breit gelagerter, markanter Putzbau mit charakteristischem Mansarddach, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung

vermutlich zum ehemaligen Rittergut zugehörig, L-förmiger Grundriss, Wohn- und Scheunenteil, Bruchstein, Mansarddach, Satteldach

09302999
 


Weitere Bilder Rittergut Wellerswalde: Scheune des ehemaligen Rittergutes Neue Straße 6
(Karte)
um 1800 markanter Bau mit seltener Bohlendachkonstruktion, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung 09302998
 


Weitere Bilder Rittergut Wellerswalde: Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Rittergutes Neue Straße 9
(Karte)
um 1800 stattlicher, breit gelagerter Putzbau mit originalem Dachstuhl und Gewölbe im Innern, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung

eingeschossiger Putzbau mit großem Schopfwalmdach, neue Fenster, neuer Putz, Okulus in Giebelseite, bemerkenswerter Dachstuhl und ein vierjochiges Kreuzgewölbe im Erdgeschoss

08974706
 


 
Weitere Bilder
Rittergut Wellerswalde: Gutsverwalterhaus und Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Rittergutes Neue Straße 12
(Karte)
um 1880 und später, im Kern vermutlich älter auf L-förmigem Grundriss errichtete Bruchsteinbauten, baugeschichtlich, ortsgeschichtlich und ortsbildprägend von Bedeutung
  • Kuhstall: massiver Bau (Bruchstein) auf L-förmigem Grundriss mit Satteldach (hölzerne Lüftungsaufbauten) in regelmäßigen Abschnitten leichte Risalite mit Tür und Speicherluke darüber, alte hölzerne Türen und Ladeluken
  • straßenseitiger Teil, Insepktorenhaus: zweigeschossiger, massiver Wohntrakt, Sandsteingewände, vermutlich Mauer zu Wandöffnungen verändert, eine Giebelseite saniert; das ehemals gegenüber liegende Rittergutsschloss wurde 1949 abgebrochen
08974705
 

ZaußwitzBearbeiten

Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
 
Weitere Bilder
Windmühle Am Laaser Weg 1a
(Karte)
1799 Turmholländer, weitgehend original erhaltener Mühlenbau von baugeschichtlicher, landschaftsgestaltender und technikgeschichtlicher Bedeutung.

runder Turm, Ruten fehlen, zum Teil alte Fenster, neue Haustür, neu verputzt, Traufe mit Holz verkleidet, Dachpappe.

08974891
 


 
Wegestein Canitzer Straße
(Karte)
Mitte 19. Jh. verkehrsgeschichtlich von Bedeutung.

Sandstein mit zeltförmigem Abschluss, Richtungsweiser und Orte eingemeißelt (Borna, Canitz), Rest verwaschen.

08974893
 


 
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges Canitzer Straße
(Karte)
nach 1918 (Kriegerdenkmal) ortsgeschichtlich von Bedeutung.

hochrechteckige Granitplatte und -sockel, grob behauen, Eisernes Kreuz als Abschluss, Inschriftentafel: „Den Gefallenen Helden der Gemeinde Zaußwitz“, darunter Helm mit Lorbeerkranz.

08974894
 


 
Weitere Bilder
Kirche mit Ausstattung, Kirchhof und Einfriedungsmauer sowie zwei Grabmale und Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges Schulstraße 11
(Karte)
um 1100 romanische Saalkirche, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.
  • Kirche: Saalkirche mit gedrungenem Turm, Bruchsteinbau, Chor mit 5/8-Schluss, Reliefsteine mit Figuren in den Strebepfeilern.
  • Grabmale:
1. neogotisches Grabmal (Krabbenbesatz, Maßwerk), Sandstein, stark verwittert, Sandsteinsockel, um 1840,
2. Sandsteingrabmal mit Kreuz, eingehüllt in ein steinernes Tuch, um 1890,
  • Kriegerdenkmal: polierte schwedische Granitstele, Sockel mit vergoldeter eingelassener Inschrift: „Ihr sollt erfahren, daß ich der Herr bin. Hes. 13,9“.
  • Einfriedung: verputzte Mauer mit spitz zulaufender Bekrönung.
08974892
 

AnmerkungenBearbeiten

  1. Die Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Eine verbindliche Auskunft erteilt das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmale in Liebschützberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien