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Liste der Baudenkmäler in Dormagen

Wikimedia-Liste
Schildförmige Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen, darüber in Großbuchstaben der Schriftzug „Denkmal“, oben links und rechts sowie unten mittig ein Nagel.

Die Liste der Baudenkmäler in Dormagen enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet der Stadt Dormagen im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen (Stand: 1. Januar 2009). Diese Baudenkmäler sind in der Denkmalliste der Stadt Dormagen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).

Inhaltsverzeichnis

BaudenkmälerBearbeiten

Baudenkmäler sind „Denkmäler, die aus baulichen Anlagen oder Teilen baulicher Anlagen bestehen“[1]FliessTextRef. Die Denkmalliste der Stadt Dormagen umfasst 151 Baudenkmäler, darunter 72 Wohn- und Geschäftshäuser oder öffentliche Gebäude, 49 Wegekreuze, Kapellchen oder Bildstöcke, zwölf Kirchen oder Klöster, zehn landwirtschaftliche Anwesen sowie acht Stadtmauern, Tore, Türme oder Platzanlagen. Von den insgesamt 151 Baudenkmälern befinden sich 72 in Stadt Zons, 26 in Nievenheim, 22 in Dormagen, 15 in Hackenbroich, elf in Straberg, vier in Gohr sowie eins in Broich.[2]

Weiterhin sind 13 Objekte als Bodendenkmäler in Teil B sowie zwei Madonnen im Kreismuseum Zons als bewegliche Denkmäler in Teil C der Denkmalliste der Stadt Dormagen eingetragen.[2]

Die Liste umfasst falls vorhanden eine Fotografie des Denkmals, als Bezeichnung falls vorhanden den Namen, sonst kursiv den Gebäudetyp, die Ortschaft in der das Baudenkmal liegt und die Adresse sowie die Eintragungsnummer der unteren Denkmalbehörde der Stadt Dormagen. Der Name entspricht dabei der Bezeichnung durch die untere Denkmalbehörde der Stadt Dormagen. Abkürzungen wurden zum besseren Verständnis aufgelöst, die Typografie an die in der Wikipedia übliche angepasst und Tippfehler korrigiert.

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
 
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Pfarrkirche St. Michael Dormagen
Kölner Straße 34
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erhalten: Westturm, Tuff; 1887, viergeschossig ummantelt; Kirchenschiff von 1972 (Hans Schilling), südlich der Kirche alte Basalt- und Bruchsteinmauer mit Grabkreuzen des 18. Jahrhunderts; Ausgrabung alter römischer Fundamente. Missionskreuz, 1785, Holz, im Altarraum. Ende 12. Jahrhundert, 1887 15.05.1984 0.01


 
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Kapelle des Raphaelshauses Dormagen
Krefelder Straße 122
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einschiffige, neugotische Backsteinkapelle mit geradem Chorschluss und Dachreiter.

Nutzung: Kapelle

1901/02 15.05.1984 0.02


 
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Pfarrkirche St. Odilia Gohr
Kirchplatz 5
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dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika mit quadratischen Chor und geradem Chorschluss, Umbauten des 17. und 19. Jahrhunderts; im 19. Jahrhundert nach Westen erweitert; Innenausstattung weitgehend neu; Taufbecken aus Blaustein, 12. Jahrhundert, Madonnenfigur aus Holz (Gabriel de Grupello), 18. Jahrhundert; im Kirchenbereich alte Grabsteine aus Sandstein oder Blaustein des 17. und 18. Jahrhunderts

Zustand: gut.

11. Jahrhundert, Mitte 17. Jahrhundert, 1890–93; 15.05.1984 0.03


 
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Pfarrkirche St. Katharina Hackenbroich
Dorfstraße 12
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Kreuzförmige Hallenkirche mit halbrunder Apsis und viergeschossigem Westturm aus dem 12. Jahrhundert mit Helmdach. Die heutige Sakristei ist Teil der ehemaligen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Tuffstein mit Lisenengliederung und Rundbogenfries; erhalten ist die halbrunde Apsis und das Chorrechteck; zeitgenössische Ausstattung bis auf Chorgestühl und Orgel erhalten; Fenster um 1890, Nazarener Stil (Oidtmann); Ende 12. Jahrhundert; 1865–70 15.05.1984 0.04


 
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Pfarrkirche St. Pankratius Nievenheim
Conrad-Schlaun-Straße 1
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dreischiffige Hallenkirche aus Backstein mit Pilastergliederung, polygonaler Chor mit Dachreiter; die drei unteren Geschosse des quadratischen, vorgesetzten Turms aus Tuff aus dem 12. Jh.; im Kirchhof alte Grabsteine aus Sandstein mit flachen, reliefierten, figürlichen Darstellungen des 17. und 18. Jahrhunderts; ebenfalls im Kirchhof zwei oktogonale Backsteinkapellen (18. Jahrhundert, 1805)

Kreuzigungsgruppe aus dem 18. Jahrhundert, Trachyt. Einfriedungsmauer der Pfarrkirche. Zustand: gut.

1741–43 15.05.1984 0.05


 
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Kloster Knechtsteden Straberg
Knechtsteden
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Ehemaliges Prämonstratenser-Kloster; von der alten an der Südseite der Kirche gelegenen Klosterbauten nichts mehr erhalten, vom Neubau des 17. Jahrhunderts nur noch die Grundmauern; zweigeschossiger Bau, verputzt mit kolossaler Pilasterordnung, Mansarddach und Krüppelwalmdach; zum Kloster gehörig Wirtschaftstrakte aus der Zeit um 1900 und der 1920er Jahre. Im Klosterbereich: Missionsmuseum um 1900; zweigeschossiger Putzbau mit Quaderpilastern, leicht vorgezogene und durch Balkon und Giebel betonte Mittelachse; ausgebautes Mansarddach. Im Klostergarten Denkmal des hl. Antonius 19. Jahrhundert, Sandstein, Standfigur mit Kind.

Die Eintragung wird erweitert um die den Brüderhof umschließenden Gebäude. Die gutachterliche Stellungnahme des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege vom 5. März 1996 ist Bestandteil der Denkmalliste. Dormagen, 21. Oktober 1997 Nutzung: Kloster Zustand: gut.

1896 15.05.1984 und 21.10.1997 0.06


 
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Klosterbasilika Knechtsteden Straberg
Knechtsteden
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ehemalige Prämonstratenser-Abteikirche Knechtsteden; 1138–1150, 1477 spätgotischer Hauptchor; 1903 Querapsiden auf altem Grundriss; doppelchörige, dreischiffige Pfeilerbasilika in gebundenem System mit Stützenwechsel Ostquerschiff mit Apsiden, achteckiger Vierungsturm mit Pyramidendach und zwei quadratische, fünfgeschossige Chorflankierungstürme; Tuff und Hausteingliederung aus Trachyt. 1138–1150, 1477; 15.05.1984 0.07


  Pfarrkirche St. Agatha Straberg
Lindenkirchplatz
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einschiffige, neugotische Backsteinkirche mit polygonalem Chorschluss und quadratischem vorgesetztem, viergeschossigen Westturm; Backstein mit Sandsteinmaßwerk der Fenster; auf der Westfassade zwei neugotische Nischen mit Sandsteinfiguren. 1886–88 15.05.1984 0.08


  Pfarrkirche St. Aloysius Stadt Zons
Oberstraße 12
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ehemalige Kapelle, 1910 durch Querschiff und halbrunde Apsis zur einschiffigen Kirche erweitert, Backstein mit Lisenengliederung und Rundbogenfriesen, über der östlichen Eingangsfront Glockenturm, zeitgenössische Ausstattung weitgehend erhalten; Portalvorhalle neu.

Zustand: gut.

1838,1910 15.05.1984 0.09


 
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Pfarrkirche St. Martinus Stadt Zons
Hubertusstraße
Karte
dreischiffige, neugotische Basilika mit Querschiff, polygonalem Chor, vorgesetztem Westturm der vom Quadrat ins Polygon übergeht, Backstein mit Sandsteingliederung; die Innenausstattung weitgehend erhalten; im Kirchenbereich ein Hochkreuz aus Sandstein und Grabkreuze des 17. und 18. Jahrhunderts aus Sand- und Blaustein. 1878 15.05.1984 0.10


 
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Dreifaltigkeitskapelle Stadt Zons
Rheinstraße neben 1
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einschiffig mit halbrunder Apsis und Dachreiter, Backstein mit Lisenengliederung; wird renoviert. Die neuromanische Dreifaltigkeitskapelle wurde 1860 (Paschalis Gratze) von Franziskanerinnen errichtet, die sich 1858 im benachbarten Zollhaus niedergelassen hatten. Seit 1960 die nachfolgenden Vinzenzschwestern Zons verlassen hatten, wird die Kapelle nur noch gelegentlich zu Taufen oder Andachten genutzt. Direkt neben dem Rheintor gelegene einschiffige Kapelle mit halbrunder Apsis und Dachreiter. Backstein mit Lisenengliederung. 1860 15.05.1984 0.11


  Pfarrkirche St. Gabriel Nievenheim
Johannesstraße 77
Karte
Im Wesentlichen backsteinsichtige, dreischiffige Anlage, optisch in verschiedene Kuben mit großen Satteldachflächen zergliedert, mit teilweise basilikal überhöhtem Mittelschiff. Innen raumprägendes Betontragwerk. Ausstattung: Altar aus Muschelkalk und flankierende Lesepulte, Fenster von Georg Schöler, Orgel aus der Werkstatt Romanus Seifert (Kevelaer). 1952/53 10.01.2007 0.12


  Wegekreuz („Salm-Dyck-Kreuz“) Hackenbroich
Holzweg
Karte
Steinkreuz (Sandstein) mit Inschrift, Wappen, Nische und Steinkorpus. 1743/1864 15.05.1984 1.01


  Wegekreuz Hackenbroich
L 280
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Nische und Eisenkreuz (ohne Korpus) als Bekrönung 1732 15.05.1984 1.02


  Wegekreuz Dormagen
Andreasstraße 7
Karte
Steinkreuz mit Inschrift und Muschelnische, Steinkorpus. 15.05.1984 1.03


  Wegekreuz („Boddekrütz“) Dormagen
In der Au
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Muschelnische und Metallkreuz (mit Korpus) als Bekrönung. 1726 15.05.1984 1.04


  Wegekreuz Dormagen
Knechtstedener Straße
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 1733 15.05.1984 1.05


  Bildstock Dormagen
Krefelderstraße/Weingartenstraße
Karte
Bildstock aus Steinquadern mit Nische, mit schmiedeeisernem Gitter abgeschlossen, Marienfigur modern, pyramidenförmige Bekrönung. 15.05.1984 1.06


  Wegekreuz Dormagen
Nettergasse/Heinrich-van-Achten-Straße
Karte
Reste eines Steinkreuzes. Erhalten sind das Mittelteil mit Inschrift und das Oberteil mit Steinkorpus. 1732 15.05.1984 1.07


  Wegekreuz („Güsgen-Kreuz“) Dormagen
Weilerstraße 15
Karte
Steinkreuz mit Inschrift, Muschelnische und Reste eines bekrönenden Eisenkreuzes. 1737 15.05.1984 1.08


  Wegekreuz („Andreaskreuz“) Dormagen
Krefelderstraße
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Nische, figürlichem Schmuck und Steinkorpus

(ehemaliges Hofkreuz des Walhover Hofes).

18. Jahrhundert (um 1730) 15.05.1984 1.09


  neuromanische Kapelle Broich
Bergheimer Straße
Karte
Zweitürmiges neuromanisches Kapellchen, ein graziles und im Aufbau plastisch wirkendes Bauwerk mit gebändertem Mauerwerk aus Ziegeln im Wechsel mit Sandstein, mit umlaufender Blendnischengalerie und klassizistisch geschnittenen, steinernen Rhombendächern als Abschluss der miteinander verbundenen Türmchen. 15.05.1984 1.10


  Wegekreuz („Schulkreuz“) Hackenbroich
Dorfstraße/Dormagener Straße
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Muschelnische, figürlichem Schmuck und Steinkorpus. 1741 15.05.1984 1.11


  Wegekreuz Hackenbroich
Dorfstraße 27
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschriften, Muschelnische, figürlichem Schmuck und bekrönendem Steinkreuz (Metallkorpus). 15.05.1984 1.12


  Lourdeskapelle Hackenbroich
Dorfstraße
Karte
Achteckiger Ziegelbau mit Vorbau (Rundbogenarkaden, offen), mit Sandsteineinfassung umrahmte Rundfenster unterhalb der Dachzone, zwei Rundbogenfenster in den beiden an den Vorbau grenzenden Seitenwänden, Zeltdach. Ende 19. Jahrhundert 15.05.1984 1.13


  Steinkreuz Hackenbroich
Dorfstraße/Dr. Geldmacher Straße
Karte
Hochkreuz auf dem Friedhof mit Inschrift, Nische und bekrönendes Steinkreuz mit Metallkorpus. 1852 15.05.1984 1.14


  Kapelle Hackhausen Hackenbroich
Hackhauser Straße 2
Karte
Schlichter Ziegelsteinbau mit Lisenengliederung, Rundbogenportal und Rundbogennische im Giebelfeld. ca. 1870 15.05.1984 1.15


  Wegekreuz Hackenbroich
Pilgenbusch
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit figürlichem Schmuck, Muschelnische und bekrönendem Steinkreuz mit Steinkorpus. 1752 15.05.1984 1.16


  Wegekreuz Nievenheim
Am Sülzhof
Karte
Steinkreuz, rechteckiger Sockel mit Relieffigur und Jahreszahl, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 1749 15.05.1984 1.17


  Wegekreuz Nievenheim
Am Wittgeshof 1
Karte
Wegekreuz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, Sandstein, auf rechteckigem Sockel mit Inschrift und erzbischöflichem Wappen, Muschelnische und Steinkreuz aus dem 20. Jahrhundert, Korpus fehlt. Mitte 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.18


  Bildstock Nievenheim
Forsthausstraße 66
Karte
Stein, vollständig mit Farbe gestrichen, rechteckiger Sockel mit Inschrift, Muschelnische und Figur des Salvator Mundi. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.19


  Wegekreuz Nievenheim
Hindenburgstraße/Südstraße
Karte
Steinkreuz, vollständig mit Farbe gestrichen, rechteckiger Sockel mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit Steinkorpus. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.20


  Heiligenhäuschen Nievenheim
Hindenburgstraße 2
Karte
Kleines Backsteinhäuschen mit früher verputzter Giebelseite und kleinem Holzgiebel, tiefe Rundbogennische mit modernen Skulpturen; kleines Metallkreuz mit Metallkorpus zur Bekrönung. 1856/1982 15.05.1984 1.21


  Wegekreuz Nievenheim
In Ückerath
Karte
18. Jahrhundert, Höhe insgesamt 3,60 m, Kreuz 2,17 m, Steinkreuz (Trachyt), rechteckiger Sockel mit Wappen, bekrönendes Steinkreuz mit den Symbolen des Martyriums. 18. Jahrhundert 22.08.1989 1.22


  Wegekreuz Nievenheim
Kohnacker
Karte
Steinkreuz (Trachyt), rechteckiger Sockel mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.23


  Wegekreuz Nievenheim
Kohnacker
Karte
Steinkreuz (Sandstein) mit reichen neugotischen Stilelementen, bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 19. Jahrhundert 15.05.1984 1.24


  Wegekreuz Nievenheim
Conrad-Schlaun-Straße/Straberger Weg
Karte
Steinkreuz, ganz mit Farbe gestrichen, rechteckiger Sockel mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Eisenkreuz mit Korpus. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.25


  Wegekreuz Nievenheim
Neusser Straße/Salvatorstraße
Karte
Steinkreuz (Trachyt), rechteckiger Sockel mit zwei Relieffiguren, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit Symbolen des Martyriums. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.26


  Wegekreuz Nievenheim
Neusser Straße/Am Mühlenpfad
Karte
Steinkreuz (Sandstein), Sockel mit reichen neugotischen Stilelementen und Inschrift, bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 19. Jahrhundert 15.05.1984 1.27


  Grabstein Nievenheim
Neusser Straße
Karte
Neugotischer Grabstein (Sandstein). 19. Jahrhundert 15.05.1984 1.28


  Wegekreuz Nievenheim
Salvatorstraße 11
Karte
Steinkreuz (Aachener Blaustein), Muschelnische, Sockel mit reichen Verzierungen, bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.29


  Wegekreuz Nievenheim
Straberger Weg
Karte
Steinkreuz (Trachyt), rechteckiger Sockel mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit Korpus. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.30


  Wegekreuz Straberg
Straberger Weg/Südstraße
Karte
Einfaches Steinkreuz, rechteckiger Sockel, Nische und bekrönendes Holzkreuz ohne Korpus. 19. Jahrhundert 15.05.1984 1.31


  Wegekreuz Nievenheim
Straberger Weg
Karte
Steinkreuz (Sandstein). Mit neugotischen Stilelementen, Inschrift auf dem Sockel und bekrönendes Steinkreuz mit Metallkorpus. 19. Jahrhundert 15.05.1984 1.32


  Wegekreuz Straberg
Horremer Straße/Donatusstraße
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Nische und Symbolen des Martyriums auf dem bekrönenden Kreuz. 1711 15.05.1984 1.33


  Wegekreuz Straberg
Norbertstraße 24
Karte
Steinkreuz mit Inschrift, vorkragender Platte uns Symbolen des Martyriums auf dem bekrönenden Kreuz: 1745 15.05.1984 1.34


  Wege- und Prozessionskreuz Straberg
Staatsforst Knechtsteden
Karte
18. Jahrhundert, Höhe 4,30 m, Material: Trachyt, Oberteil Kunststein.

Steinkreuz mit Inschriften, Nische, bekrönendes Kreuz mit Korpus (20. Jahrhundert).

18. Jahrhundert 22.08.1989 1.35


  Bildstock St. Donatus Straberg
Horremer Straße/Wirtschaftsweg
Karte
Roter Buntsandstein, Darstellung eines knienden römischen Kriegers auf kubischem Sockel mit Inschrift. 15.05.1984 1.36


  Wegekreuz Zons
Gustav-Biesenbach-Platz/Uferstraße
Karte
Steinkreuz (vollständig mit Farbe gestrichen), rechteckiger Sockel mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Steinkreuz mit den Symbolen des Martyriums. um 1770 15.05.1984 1.37


  Wegekreuz („Hagelkreuz“) Zons
L 35/Hagelkreuzstraße
Karte
Steinkreuz auf schlankem, reich profiliertem Pfeiler. Bekrönendes Kreuz mit gotischen Stilelementen, je ein Korpus auf beiden Seiten. An den Enden der Kreuzbalken sind bizarre Eisenhaken angebracht. 15.05.1984 1.38


  Wegekreuz Zons
Ernteweg
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Muschelnische und bekrönendes Kreuz mit Symbolen des Martyriums. 18. Jahrhundert 15.05.1984 1.39


  Wegekreuz Zons
Deichstraße/Stürzelberger Straße
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschrift, Nische und bekrönendem Kreuz mit Korpus. 1722 15.05.1984 1.40


  Wegekreuz Zons
Deichstraße/Schloßstraße
Karte
Steinkreuz aus Sandstein mit Inschrift, mit Zierelementen reichlich versehen. Bekrönendes Kreuz mit Korpus aus Metall. um 1860 15.05.1984 1.41


  Hagelkreuz Gohr
Bergheimer Straße/Ramrather Weg
Karte
Wege- und Prozessionskreuz aus Sandstein, Höhe 3,14 m.

Großer profilierter Sockel, unterhalb der weitausladenden Deckplatte umlaufender Fries aus neugotischen Dreipässen, an den übrigen Seiten ebenfalls Fries aus Dreipässen, darüber einfaches Kreuz. Auf Vorder- und Rückseite Inschriften.

1817 04.07.1988 1.42


  Wege- und Prozessionskreuz Nievenheim
Wirtschaftsweg westlich der Bahnlinie zwischen Sülzhof und Kohnacker
Karte
Steinkreuz (Trachyt) mit Inschriften, (bekrönendes Kreuz), Muschelnische, rechteckiger Sockel mit zwei Relieffiguren. 18. Jahrhundert 29.12.1989 1.43


  Kriegerdenkmal Nievenheim
Salvatorplatz
Karte
Kriegerdenkmal ca. 1925 erbaut, Form: Oktogon aus Granit mit Reliefs aus Muschelkalk ca. 1825 03.04.1991 1.44


  Hochkreuz Hackenbroich
Friedhof Delhoven
Karte
Sandsteinhochkreuz auf hohem, mehrfach profiliertem Postament mit Inschrift in schlichen neogotischen Formen mit maßwerkverzierter Basis. 1880 26.09.1996 1.45


  Myriameterstein Zons
Rheinufer
Karte
Mit Rheinkilometersteinen, den sogenannten Myriametersteinen, wurde der Rhein alle 10 Kilometer vermessen. Der Myriameterstein bezeichnet den Stromkilometer 717,48 des Rheins und wurde 1906 aufgestellt. Er steht auf einen Sockel, ist 50 cm × 50 cm breit, 60 cm hoch und auf drei Seiten mit Entfernungsangaben in km versehen. 1906 16.09.1997 1.46


  Grenzsteine Hackenbroich
Hackenbroich/Hackhausen
Karte
Die Grenzsteine stehen südlich der Ortslage Hackhausen bzw. an der Kreuzung der K 18 mit dem Randkanal. Die Steine sind ungefähr 1 m bzw. 1,16 m hoch, über dreieckigem Grundriss geformt, mit einer dachartigen Abschrägung und der Inschrift Hackenbroich/Köln versehen. 16.09.1997 1.47


  Wegekreuz Dormagen
Helbüchelstraße 26
Karte
Steinkreuz (Trachyt), Relief-Korpus, Sockel mit Inschrift und Muschelnische. 1748 18.09.2002 1.48


  Marienkapelle Hackenbroich
Im Mühlenend
Karte
1912 als Station für die Fronleichnamsprozession errichtet und 1952 und 1984 verändert bzw. neu gestaltet. Oktogonale Backsteinkapelle mit Zeltdach. Ein umlaufendes Backsteinfries ziert die Traufe, Straßenseitig wurden drei Seiten des Oktogons aufgebrochen. Zwei runde Metallpfosten stützen die Arkaden. Der Treppenaufgang mit Wangen wurde neu gestaltet und gekachelt. Im Innern sind Ausstattung und sämtliche Oberflächen neu. Die Marienkapelle hat Bedeutung für die Ortsgeschichte und Volksfrömmigkeit und daher besteht an ihrer Erhaltung ein öffentliches Interesse. 1912 18.09.2002 1.49


 
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Jüdischer Friedhof Dormagen
Krefelder Straße
Karte
Geschlossene Anlage, umlaufende Mauer, kleines Eingangsportal. 15.05.1984 2.01


  Hochkreuz und Grabdenkmäler Dormagen
Römerstraße
Karte
Die denkmalwerten Objekte auf dem alten Friedhof werden zu einer Gruppe zusammengefasst. Es handelt sich im einzeln um

a) Das Hochkreuz aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, Sandstein, auf einem künstlichen Hügel erhebt sich über vier Treppenstufen ein reich gegliederter Block mit Inschriften, darauf steht ein zierliches Steinkreuz mit Steinkorpus,

b) Grabstein der Familie Magnino aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Trachyt, reich gegliederter Steinblock mit quadratischem Grundriss, von einem urnenförmigen Stein gekrönt, auf den Seiten Inschriften und symbolische Zeichen,

c) Drei Grabsteine von Familiengräbern aus dem 19. Jahrhundert.

19. Jahrhundert 15.05.1984 2.02


  barockes Torhaus mit Allee Straberg
Knechtsteden
Karte
Zweistöckiges Torhaus, Backstein mit Fachwerk in der Durchfahrt, Walmdach (durchbrochen), Pilasterordnung mit Sprenggiebel und Figurennische.

Die schnurgerade auf das Torhaus zuführende Allee wird vom Sportplatz Delhoven an als Bestandteil der Gesamtanlage angesehen.

18. Jh. 15.05.1984 2.03


  alte Schule mit Denkmal und Dorfplatz Straberg
Lindenkirchplatz 44
Karte
Ehemalige Dorfschule, zweigeschossiger Backsteinbau in fünf Achsen mit Satteldach, stark gegliederten Gesimsen und Giebeln.

Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Kriegerdenkmal aus Muschelkalk vor dem o.a. Gebäude in der Mittelachse dieses Hauses, Unterbau aus 3 umlaufenden Stufen. Tempelartiger Aufbau mit Eckpfeilern und Inschriftenplatte aus poliertem Granit, oberer Abschluss Figurengruppe: Stehender Engel einen gefallenen Krieger segnend. Lindenkirchplatz mit Doppelreihe alter Linden. Ehemaliger Dorfanger. Besterhaltenes Beispiel dieser Art im Stadtgebiet.

19./20. Jahrhundert 15.05.1984 2.04


  Jüdischer Friedhof Zons
Zonser Heide
Karte
Mitte des 19. Jahrhunderts ist die polygonale Anlage mit umlaufender Mauer und großem Eingangsportal geschaffen worden. Die Grabsteine aus Sandstein und Marmor stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Mitte 19. Jahrhundert 15.05.1984 2.05


 
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Stadtbefestigung Zons Zons
Die von Erzbischof Friedrich von Saarwerden zwischen 1373 und 1408 planmäßig angelegte Stadtbefestigung der ehemaligen kurkölnischen Zollfeste Zons ist mit der umlaufenden Stadtmauer, den Ecktürmen und Wachthäuschen sowie den Gräben, Wällen und dem Vorgelände nahezu vollständig erhalten. Die Stadtmauer mit den Wachtürmchen wurde als regelmäßige Rechteckanlage aus Säulenbasalt, Trachyt, Tuff und Backstein errichtet. Zu den vier Ecktürmen gehört der 1388 vollendete sechsgeschossige, knapp 26 m hohe Rheinturm mit den Resten der Toranlage des früheren Rheintores, der auch als Zollturm zur Erhebung des Rheinzolls genutzt wurde. Der runde Krötschenturm und der Mühlenturm bilden die westlichen Ecktürme der Stadtbefestigung, das dazwischen gelegene frühere Feldtor als zweites Haupttor der Stadtbefestigung wurde zwischen 1833 und 1842 abgerissen. Im Mühlenturm kann die noch vollständig erhaltene Mühlentechnik mit dem Mahlwerk der ehemaligen Mühle besichtigt werden. Vor der Südmauer befindet sich die zum Schutz vorgelagerte Zwingermauer mit dem südöstlichen Eckrundturm, dem „Eisbrecher“. 1373 und 1408 15.05.1984 2.06


 
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Burg Friedestrom Zons
Schloßstraße
Karte
Die von Erzbischof Friedrich von Saarwerden ab 1373 mit dem Bau der Gesamtanlage der Stadt errichtete Landesburg diente über vier Jahrhunderte der Sicherung der Zolleinnahmen. Für die fast quadratische Anlage mit der einbezogenen Stadtmauer im Süden und Osten und dem vorgelagerten Graben im Norden und Westen wurden Säulenbasalt, Trachyt, Tuff und Backstein verwendet. Markantestes und zugleich ältestes Bauwerk der Hochburg ist der mächtige Torturm, der im Mittelalter einziger Zugang zum Innenhof war. Die Doppeltoranlage des Südtores führte als einziges Tor direkt in die Vorburg, die durch hohe Mauern an den zur Stadt gewandten Seiten begrenzt wurde. Der mit Schießscharten und Pechnasen ausgerüstete Juddeturm, in dessen Untergeschoss sich das fensterlose Burgverlies befindet, ist der nordwestliche Befestigungsturm der Vorburg.

Im 20. Jahrhundert wurden verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen der Gebäude im Hochburgbereich durchgeführt. Heute befindet sich hier das Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss mit dem Kreismuseum im ehemaligen Herrenhaus, dem Internationalen Mundartarchiv und dem Archiv im Rhein-Kreis Neuss, das sowohl Kreisarchiv als auch Stadtarchiv für die Stadt Dormagen ist.

1373 15.05.1984 2.07


  Grabstätte Zons
Alter Friedhof Zons
Karte
Die Grabstätte Kolvenbach wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als dreiteiliges Denkmal aus schwarzem Granit mit vier Schriftsteinen und mittlerem Kreuz mit Korpus eingerichtet. Die Grabanlage ist von einer massiven Graniteinfassung begrenzt. Anfang 20. Jahrhundert 12.12.2005 2.08


  Rheinfelder Hof Dormagen
Andreasstraße 7
Karte
vierflügelige Hofanlage, Wohnhaus zweigeschossig in 2 : 7 Achsen.

Der Rheinfelder Hof ist einer der ältesten nachgewiesenen Siedlungsplätze in Dormagen. Wohnhausgiebel und Torbogen sind von starker, das Ortsbild prägender Bedeutung. Sie dokumentieren die Arbeits- und Produktionsverhältnisse in diesem Bereich. Ihre Erhaltung liegt im öffentlichen Interesse.

06.03.1986
3.01


  Bauernhaus und Torbogen Gohr
Kirchplatz 4
Karte
Torbogen und Wohnhaus von 1850, das Wohnhaus in 2 : 7 Achsen mit versetzter Eingangsachse. Der Torbogen und das Wohnhaus ist von besonderer historischer Bedeutung und prägt neben der Kirche in hervorragender Weise die Nordseite des Kirchplatzes. An der Erhaltung und Nutzung des Wohnhauses ohne Anbau sowie des Torbogens mit Teil der von der Hofseite aus betrachtet rechten Stützmauer (Länge 2 m, Tiefe 0,35 m) besteht ein öffentliches Interesse. 1850 06.03.1986 3.02


  Groß-Sassenhof Hackenbroich
An der Steinkaule 1
Karte
Zweigeschossiges Wohnhaus in 4 : 2 Achsen aus dem Jahre 1783, Backstein verputzt, Krüppelwalmdach, datiert durch Ankersplinte.

Das Wohnhaus ist bedeutend für die geschichtliche Entwicklung des ehemaligen Dorfes Hackenbroich. Es bezeugt die Besiedlung und die landwirtschaftlichen Produktionsverhältnisse aus jener Zeit. Der Groß Sassenhof ist ein ehemaliger Pachthof des Kölner Klosters Maria Garten. Auf der Tranchot-Karte von 1807/08 sind vier Gebäude, die einen Innenhof bilden, eingetragen. Aus klösterlicher Zeit erhalten ist das durch Ankersplinte datierte zweigeschossige Backsteinwohngebäude. Es ist die östliche Begrenzung einer geschlossenen vierflügeligen Backsteinhofanlage der Zeit um 1900. Dieser Typus der geschlossenen Anlage ist aus klösterlicher Zeit tradiert. Dem Wohnhaus gegenüber liegt die große Scheune, rechts die Ställe mit preußischen Kappen und z. T. gusseisernen Stützen. Das südliche Gebäude ist am stärksten beeinträchtigt. 1928 wurde die Toreinfahrt gemauert und der Stallbereich erweitert. In diesen jüngeren Stallteil findet sich ein wiederverwendeter Keilstein mit Bischofsstab, den Initialen M und G und den Datierungen 1783 und 1928. Die Hofanlage ist als Ganzes ein Denkmal gem. § 2 DSchG NRW. Sie ist bedeutend für die Geschichte des Menschen insbesondere für die Siedlungsgeschichte eines klösterlichen Pachthofes und seiner Entwicklung nach der Säkularisation der Zeit um 1900. An der Erhaltung und Nutzung der Anlage besteht ein öffentliches Interesse aus wissenschaftlichen, architektur- und ortsgeschichtlichen Gründen.

1783 30.05.1985 3.03


  barocker Torbogen Nievenheim
Am Sülzhof
Karte
Eingangstor zu dem landwirtschaftlichen Hof „Sülzhof“ aus dem Jahre 1750, datiert durch Inschriftplatten.

Das Eingangstor ist bedeutend für die geschichtliche Entwicklung des ehemaligen Dorfes Nievenheim. Es bezeugt die Besiedlung und die landwirtschaftlichen Produktionsverhältnisse aus jener Zeit.

1750 30.05.1985 3.04


  Wohnhaus mit Anbau des Wittgeshofes Nievenheim
Am Wittgeshof 1
Karte
Wohnhaus einer vierflügeligen Backsteinhofanlage, zweigeschossig in sieben Achsen mit erzbischöflichen Wappen über der Eingangstür, die Fenster im Erdgeschoss Ende des 19. Jahrhunderts verändert; datiert durch Ankersplinte auf der Fassade: 1773.

Das aus der Barockzeit stammende Wohnhaus der Hofanlage ist ein bedeutendes Dokument für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse im Raum Nievenheim. Das Gebäude ist historisch wertvoll. An seiner Erhaltung und Nutzung besteht ein öffentliches Interesse. Die Unterschutzstellung bezieht sich auf das gesamte Wohnhaus und den rechten Anbau.

1773 06.03.1986 3.05


  Torbogen des Heckhofes Zons
Oberstraße 25
Karte
Torbogen mit Wappenstein aus dem 17. Jahrhundert.

Der Torbogen ist Teil einer mehrflügeligen Hofanlage mit Bausubstanz vom 17.–20. Jahrhundert. Er ist von wissenschaftlicher und volkskundlicher Bedeutung. An der Erhaltung des Torbogens besteht ein Öffentliches Interesse. Die Unterschutzstellung bezieht sich nur auf den Torbogen des Hofes und zwar bei dem rechten Torpfeiler auf eine Breite von 0,70 m und bei dem linken Pfeiler auf eine Breite von 2,40 m.

17. Jahrhundert 06.03.1986 3.07


  Scheune Zons
Hubertusstraße 1
Karte
Die Scheune aus dem 18. Jahrhundert befindet sich am rückwärtigen Ende des Grundstücks zur Wendelstraße.

Die Scheune wurde vor Jahren aufwändig restauriert und wird heute als Pfarrscheune für viele Veranstaltungen genutzt.

18. Jahrhundert 12.12.1984 3.08


  Scheune Zons
Mühlenstraße 7
Karte
Landwirtschaftliche Scheune aus Backstein, im 19. Jahrhundert erbaut. Die Scheune dokumentiert einen wesentlichen Aspekt der Zonser Geschichte, da sich hieran erkennen lässt, wie nach dem Verlust der militärischen und wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt im 19. Jahrhundert den Charakter einer Ackerbürgerstadt annahm. 19. Jahrhundert 30.05.1985 3.09


  Rheinfelder Margarethenhof Dormagen
Piwipper Straße 19
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Backstein-Hofanlage, Wohnhaus (Herrenhaus) mit Anbau zweigeschossiger Winkelbau in vier Achsen mit Lisenengliederung, Krüppelwalmdach, Wirtschaftsgebäude (Westflügel), Scheune (Südflügel) und Torbogen. 25.03.1992 3.10


  Hofanlage Zons
Hubertusstraße 13–15
Karte
Das zweigeschossige Wohnhaus der dreiflügeligen Hofanlage aus dem 18. Jahrhundert ist giebelständig. Ein Schweifgiebel prägt dessen Ostfassade, die im 20. Jahrhundert stark verändert wurde. Haus Nr. 15 ist ein verputzter Toranbau mit Satteldach und nachträglich eingebauter Schleppgaube verbunden mit einer großen modernisierten Tordurchfahrt. An den rückwärtigen Giebel schließt sich der ehemalige Stalltrakt aus Backstein mit niedrigerem Satteldach an. Der dritte Flügel der Hofanlage ist eine Backsteinscheune, in deren Westwand ein Teil der Stadtmauer integriert ist. Die Traufen der Scheune bilden den oberen Abschluss der Stadtmauer.

Originaltext: Die Hofanlage Hubertusstraße 13–15 aus dem 18./20. Jh. ist eine Dreiflügelanlage mit giebelständigem, zweigeschossigem Wohnhaus, dessen Ostfassade geprägt ist durch seinen Schweifgiebel; die Fassade wurde im 20. Jh. stark verändert; Nr. 15 verputzter Toranbau mit Satteldach und nachträglich eingebauter Schleppgaube, rechts von Nr. 13 verbunden mit einer großen modernisierten Tordurchfahrt; an den rückwärtigen Giebel des Wohnhauses schließt sich der ehemalige Stalltrakt aus Backstein mit niedrigerem Satteldach an; der dritte Flügel der Hofanlage wird von der Backsteinscheune gebildet, deren Westwand mit der Stadtmauer identisch ist und deren Traufe den oberen Abschluss der Stadtmauer bildet. Der Denkmalwert der Hofanlage wird beschränkt auf das äußere Erscheinungsbild des Wohnhauses, des Stalles, der Scheune, sowie des Toranbaues (Straßenansicht). Der rückwärtige flach gedeckte eingeschossige Anbau ist nicht Bestandteil der Eintragung in die Denkmalliste.

18. Jahrhundert 14.11.2000 3.11


  Rathaus mit Kopfbauten Dormagen
Kölner Straße 80–88
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Rathaus, 1909–1910, 2½-geschossiger Ziegelsteinbau, Kopfbauten, Ende 19. Jahrhundert, Ziegelstein verputzt, Gebäude Kölner Straße 88, zweigeschossig, Tür und Fenster mit Profilen. Vorplatz mit Bäumen bepflanzt. Bei der Gebäudegruppe handelt es sich um ein Ensemble mit ortsgeschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung. 1909/10 06.09.1984 4.01


  Jugendheim Hackenbroich
Hauptstraße 48
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eingeschossiger, klassizistischer Winkelbau in 7 : 1 Achse, die drei mittleren Achsen durch einen Dreieckgiebel betont, verputzt mit Eckquaderungen und Walmdach; verschieferte Dachreiter; datiert im Chronogramm über der Tür.

Zustand: gut

1825 12.12.1984 4.02


  Wohnhaus Dormagen
Kölner Straße 20
Karte
Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, zweigeschossig, traufenständig in neun Achsen zur Straße, in der Giebelwand unregelmäßige Achsen, Backstein verputzt mit Eckquaderung und Betonung der Fenstergewände.

Das Haus dokumentiert die bauliche Entwicklung des ehemaligen Straßendorfes Dormagen. Es ist für das historische und baukünstlerische Bild wesentlich prägend. Der Erhalt ist deshalb dringend geboten.

18. Jh. 30.05.1985 4.03


  Wohnhaus mit Anbau Dormagen
Kölner Straße 18
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Haupthaus zweigeschossig in 5 : 2 Achsen, die freien mittleren Achsen durch Dreieckgiebel betont. Balkon im Obergeschoss der Mittelachse, verputzt mit Walmdach. Die nördlichen Anbauten sind vom Hauptgebäude etwas zurückgesetzt und tragen ein Mansarddach.

Das Gebäude dokumentiert die bauliche Entwicklung des ehemaligen Straßendorfes Dormagen. Es ist, zusammen mit dem Gebäude Kölner Straße 20, für das historische und baukünstlerische Bild wesentlich prägend. Am Erhalt des Gebäudes besteht ein öffentliches Interesse.

19. Jahrhundert 06.03.1986 4.04


  Wohn- und Geschäftshaus Dormagen
Kölner Straße 30
Karte
2-geschossig in 3 : 4 Achsen, giebelständig, Fachwerk verputzt.

Nutzung: Apotheke. Zustand: gut

18. Jahrhundert 12.12.1984 4.05


  Pfarrhaus St. Michael Dormagen
Kölner Straße 38
Karte
Backsteinbau, zweigeschossig in sieben Achsen, Rückseite verputzt. 1862 12.12.1984 4.08


  Wohnhaus Dormagen
Krefelder Straße 20
Karte
zweigeschossiger Putzbau in fünf Achsen, mit durch einen Dreiecksgiebel betonter Mittelachse, Krüppelwalmdach.

Es handelt sich um ein klassizistisches qualitativ hochstehendes Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert. Das Haus dokumentiert die bauliche Entwicklung des ehemaligen Straßendorfes Dormagen. Es ist für das historische und baukünstlerische Bild wesentlich prägend. Durch die Nachbarschaft zu dem aus dem 18. Jahrhundert stammende Haus Krefelder Straße 22 erhält es noch zusätzlichen städtebaulichen Wert. Erhaltung und Nutzung liegen im öffentlichen Interesse.

Anfang 19. Jahrhundert 06.03.1986 4.09


  Gaststätte „Römerkrug“ Dormagen
Krefelder Straße 22
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Zweigeschossiger Winkelbau aus dem Jahre 1740, Backstein geschlämmt in fünf Achsen, Sandsteinfenstergewände, die beiden rechten Achsen leicht vorgezogen und übergiebelt; Ankersplinte mit Jahreszahl, an der Rückseite Nische mit Christustorso.

Das Haus dokumentiert die bauliche Entwicklung des ehemaligen Straßendorfes Dormagen. Es ist für das historische und baukünstlerische Bild wesentlich prägend. Der Erhalt ist deshalb dringend geboten.

1740 30.05.1985 4.10


  Wohnhaus (ehemaliges Pfarrhaus) Gohr
Kirchplatz 6
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Ehemaliges Pfarrhaus aus dem Jahre 1883, zweigeschossig in fünf Achsen, die Außenachsen jeweils als Doppelachsen ausgebildet, die Mittelachse durch Lisenen betont, Backstein.

Das Gebäude ist für das historische und baukünstlerische Ortsbild von Gohr wesentlich prägend. An der Erhaltung besteht ein öffentliches Interesse. Es ist wissenschaftlich wertvoll, da an ihn die Entwicklungsgeschichte des Ortes Gohr ablesbar ist.

1883 30.05.1985 4.11


  ehemaliges Schulgebäude Nievenheim
Gabrielstraße 6
Karte
zweigeschossiger Wickelbau in Backstein, Kranzgesims, Walmdach.

Nutzung: Verwaltungsgebäude (Stadtarchiv)

1920er Jahre 12.12.1984 4.13


  ehemaliges Schulgebäude Nievenheim
Neusser Straße 11–13
Karte
zweigeschossiger Winkelbau, der linke sechsachsige Trakt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, der rechte zweigeschossige Trakt in 1 : 3 Achsen mit Krüppelwalmdach, Backsteinbau. Nutzung als Verwaltungsgebäude. Mitte 19. Jahrhundert, 1910 12.12.1984 4.14


  Wohn- und Geschäftshaus Nievenheim
Salvatorstraße 8
Karte
Ehemaliger zweigeschossiger Fachwerkhof, die Putzfassade vom Ende des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um eines der wenigen noch vorhandenen Gebäude aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Das Haus dokumentiert die Siedlungsgeschichte des Ortes Nievenheim und ist deshalb von wissenschaftlicher und volkskundlicher Bedeutung. An der Erhaltung besteht ein öffentliches Interesse. um 1800 06.03.1986 4.15


  Wohnhaus (ehemaliges Pastorat) Nievenheim
Salvatorstraße 11
Karte
Zwei- und dreigeschossiger, winkeliger Backsteinbau mit Backsteinlisenen und Backsteinfriesen, Ende 19. Jahrhundert, die Fenster teilweise verändert.

Das Gebäude ist für das historische und baukünstlerische Ortsbild von Nievenheim wesentlich prägend. An der Erhaltung besteht ein öffentliches Interesse. Es ist wissenschaftlich wertvoll, da an ihm die Entwicklungsgeschichte des Ortes Nievenheim ablesbar ist.

Ende 19. Jahrhundert 30.05.1985 4.16


  ehemaliger Bauernhof Nievenheim
Salvatorstraße 16
Karte
Zweigeschossiger, geschlämmter Backsteinbau in acht Achsen mit seitlich versetzter Eingangsachse, Walmdach. Nutzung: Altentagesstätte. Mitte 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.17


  Gasthaus „Zum alten Ulan“ Straberg
Mühlenbuschweg 2
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Ehemaliger zweiflügeliger Backsteinhof, das Wohnhaus zweigeschossig in vier Achsen.

Datiert durch Ankersplinte: 1786; Putzfassade vom Ende des 19. Jahrhunderts. Das 200 Jahre alte Gebäude ist von besonderer Bedeutung für die Besiedlung und die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse in Straberg. Insbesondere durch seine unmittelbare Nachbarschaft zur Kirche ist es für die Ortsgeschichte von hohem Wert. An der Erhaltung und Nutzung besteht ein öffentliches Interesse. Die Unterschutzstellung beschränkt sich auf das Haupthaus und den angrenzenden ersten Anbau; nicht unter Schutz gestellt ist das Garagenhaus.

1786 06.03.1986 4.19


  Wohnhaus Zons
Grünwaldstraße 22
Karte
Zweigeschossiges Eckhaus aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zur Turmstraße in vier und einer Achse. Auf der Seite Grünwaldstraße mit Tordurchfahrt. Rau verputzt mit weit vorstehendem Walmdach. 18. und 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.21


  Pavillon Zons
Herrenweg 7
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Errichtet Ende des 18. Jahrhunderts. Barocker Pavillon aus Backstein, der für das historische und baukünstlerische Ortsbild von Zons wesentlich prägend ist. Verputzt mit Sandsteingewänden und Mansarddach. Eingeschossig mit hohem Kellergeschoss. Dreiseitige Eingangsfront mit hoher Sandsteintreppe. Ende 18. Jahrhundert 30.05.1985 4.22


  Gasthaus „Zur Rheinfähre“ Zons
Herrenweg 39
Karte
1838 errichtetes zweigeschossiges Wohn- und Gasthaus in vier Achsen. Datierung durch Ankersplinte. Backstein verputzt. Die Scheune stammt aus dem 19. Jahrhundert. Um- und Anbauten erfolgten in den Jahren 1926, 1950 und 1970. Das Gebäude dokumentiert die Arbeits- und Produktionsverhältnisse in der Feste Zons. Durch seinen unmittelbaren Bezug zur Rheinfähre ist es von Bedeutung für die Entwicklung und Siedlungsgeschichte der Region. 1838 06.03.1986 4.23


  Wohnhaus Zons
Hohes Örtchen 1
Karte
Dieses zweigeschossige Eckhaus mit Walmdach aus dem 18. Jahrhundert ist in Fachwerk errichtet. Es steht zur Ecke Grünwaldstraße in 2 und 3 Achsen. Der Rauputz wurde später angebracht. 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.24


  Wohnhaus Zons
Hohes Örtchen 3
Karte
Zweigeschossiger Backsteinbau in zwei Achsen aus dem 18. Jahrhundert. 18. Jahrhundert 4.25


  Wohnhaus Zons
Hohes Örtchen 10
Karte
Zweigeschossiges Wohnhaus in zwei Achsen aus dem 19. Jahrhundert. Giebelständig, Fachwerk, mit Backstein verkleidet und mit Ankersplinten versehen. 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.26


  Wohnhaus Zons
Hospitalplatz 1
Karte
Ende des 18. Jahrhunderts zweigeschossig in zwei und drei Achsen errichtet. Backstein verputzt mit Hausteingewänden. Rückwärtig ist eine Fachwerkscheune angegliedert. Das Gebäude wurde bis in das 19. Jahrhundert als Mädchenschule genutzt.

Die vor dem Haus stehende Pumpe wurde vor einigen Jahren als Erinnerung an eine ehemals auf dem Hospitalplatz stehende Pumpe errichtet.

Ende 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.27


  Wohnhaus Zons
Hospitalplatz 3
Karte
Zweigeschossiges Wohnhaus in drei Achsen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Backstein und Fachwerk, die Frontseite verputzt. Ende 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.28


  Wohnhaus Zons
Hospitalplatz 4
Karte
Ehemaliger Fachwerkhof aus dem 18. Jahrhundert. Das Wohnhaus ist zweigeschossig in drei Achsen errichtet und wurde Ende des 19. Jahrhunderts mit Backstein verblendet. Die Fachwerkscheune blieb erhalten. 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.29


  Wohnhaus Zons
Hubertusstraße 2
Karte
Die ehemalige Vikarie wurde 1863 auf dem Standort der alten Vikarie errichtet. Das Backsteingebäude, zweigeschossig in vier Achsen, wird heute als Wohnhaus genutzt. 1863 12.12.1984 4.30


  Pfarrhaus St. Martinus Zons
Hubertusstraße 1
Karte
1752 errichtetes zweigeschossiges Pfarrhaus in sieben Achsen. Fassade verputzt, Türen und Fenster verblendet mit Sandsteingewänden. Die alte Holztür mit Oberlicht ist erhalten. Die am Rückwärtigen Grundstück zur Wendelstraße gelegene Scheune aus dem 18. Jahrhundert wurde vollständig renoviert und wird vielfältig genutzt. Über dem Türsturz sind die Initiale des Erbauers, des ehemaligen Zonser Pfarrers, Ferdinand Bodifé (FB), zu erkennen. 1752 12.12.1984 4.31


  Wohnhaus Zons
Mauerstraße 8
Karte
Eingeschossiges Wohnhaus aus dem 18./19. Jahrhundert in drei Achsen mit Mansarddach. Später wurde Putz auf der Fassade aufgebracht. 18./19. Jahrhundert 12.12.1984 4.32


  Wohnhaus Zons
Mauerstraße 10
Karte
Eingeschossiges Wohnhaus aus dem 18./19. Jahrhundert in drei Achsen mit Mansarddach. Später wurde Putz auf der Fassade aufgebracht. 18./19. Jahrhundert 12.12.1984 4.33


  Wohnhaus Zons
Mauerstraße 12
Karte
Eingeschossiges Wohnhaus aus dem 18./19. Jahrhundert in drei Achsen mit Mansarddach. Später wurde Putz auf die Fassade aufgebracht. 18./19. Jahrhundert 12.12.1984 4.34


  Wohnhaus Zons
Mauerstraße 48
Karte
Zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert, dessen Giebelseite und Rückwand direkt an die Stadtmauer anschließen. 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.35


  Wohnhaus Zons
Mühlenstraße 5
Karte
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde dieses zweigeschossige Wohnhaus in drei Achsen aus Backstein errichtet. Die Eingangstür liegt mittig im Erdgeschoss. Hausteinsohlbänke sind sichtbar. Anfang 19. Jahrhundert 12.12. 1984 4.36


  Wohnhaus Zons
Mühlenstraße 12
Karte
Anfang des 19. Jahrhunderts in zwei Achsen errichteter Backsteinbau. Die Eingangstür ist in der linken Haushälfte eingelassen. Hausteinsohlbänke sind sichtbar. Anfang 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.37


  Doppelwohnhaus Zons
Museumstraße 4–6
Karte
Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese zweigeschossigen Doppelhäuser in jeweils zwei Achsen erbaut. Die Fassaden sind in Backstein mit Putzgliederung gehalten. Ende 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.38


  Wohnhaus Zons
Museumstraße 24
Karte
Anfang des 19. Jahrhunderts erbautes zweigeschossiges Wohnhaus in drei Achsen mit Krüppelwalmdach. Fenster und Eingangstür mit verputzten Steingewänden. Seitlich ist ein eingeschossiger Putzbau angegliedert. Anfang 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.41


  Jugend- und Pfarrheim St. Martinus Zons
Rheinstraße 1
Karte
Im 18. Jahrhundert wurde dieser zwei- und dreigeschossiger Bau als Zollhaus in der nordwestlichen Ecke der Stadtummauerung erbaut. Die Fassade im Erdgeschoss ist verputzt mit eingesetzten Basaltversatzstücken. Fenster und Tür sind mit Steingewänden versehen. Der eine Teil des Gebäudes hat ein Mansarddach, der andere ein hohes Walmdach.

Das ehemalige Zollhaus diente seit 1858 den Franziskanerinnen als Kloster bis 1960. Später wurde er als Jugend- und Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde St.-Martinus Zons genutzt. Vor dem ehemaligen Zollhaus steht das Denkmal des Gründers der Stadt Zons, Erzbischof Friedrich von Saarwerden III.

18. Jahrhundert 12.12.1984 4.42


  Gaststätte Zons
Rheinstraße 3
Karte
Ein zweigeschossiges Backsteingebäude aus dem 18. Jahrhundert in unregelmäßigen Achsen. Die Fenster sind mit Haustein umfasst.

Seit ca. 1925 als Café, Weinkeller und Gaststätte bewirtschaftet.

18. Jahrhundert 12.12.1984 4.43


  Wohnhaus Zons
Rheinstraße 4
Karte
Zweigeschossiges Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in drei und zwei Achsen aus Backstein mit Backsteinlisenen und Krüppelwalmdach. Die Backsteinverblendung wurde vermutlich erst Ende des 19. Jahrhunderts vorgeblendet. Im rückwärtigen Schuppenteil ist noch teilweise der Sandsteinsturz erhalten. 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.44


  Wohnhaus Zons
Rheinstraße 5
Karte
Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde 1620 mit unregelmäßigen Achsen errichtet. Die Seite zur Rheinstraße ist mit Backstein verblendet und geschlämmt. Auf der Rückseite ist Fachwerk sichtbar, das Obergeschoss kragt vor. Die Datierung ist aufgrund von Ankersplinten zu erkennen. Über der linken Haustür ist noch ein altes Hauszeichen mit den Symbolen von Nebelhorn und Anker eingemauert. 1620 12.12.1984 4.45


  Wohnhaus Zons
Rheinstraße 6
Karte
Dreigeschossiges Wohnhaus aus dem 16./17. Jahrhundert mit ein und sechs Achsen errichtet aus geschlämmtem Backstein. Fenster und Türen sind eingefasst mit geschlämmten Steingewänden. Mansardwalmdach.

Es handelt sich um eines der ältesten erhalten gebliebenen Wohnhäuser von Zons.

16./17. Jahrhundert 12.12.1984 4.46


  Wohn- und Geschäftshaus Zons
Rheinstraße 8
Karte
Dreigeschossiger Fachwerkbau mit stark vorkragendem Obergeschoss aus dem 17. Jahrhundert. Das Erdgeschoss ist mit Backstein verkleidet und geschlämmt. Die alte Eingangstür aus Holz und der Fachwerkbalkon im Obergeschoss sind erhalten. Hohe Brandmauern, vermutlich noch von Vorgängerbauten, aus Backstein grenzen die Nachbarhäuser ab.

Es handelt sich um eines der ältesten erhalten gebliebenen Wohnhäuser von Zons.

17. Jahrhundert 12.12.1984 4.47


  Wohn- und Geschäftshaus Zons
Rheinstraße 10
Karte
Zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert in vier Achsen mit stark vorkragendem Obergeschoss und Walmdach mit Dreiecksgiebel. Im rückwärtigen Teil sind alte Kreuzfenster aus Sandstein erhalten.

Es handelt sich um einer der ältesten erhalten gebliebenen Wohnhäuser von Zons.

17. Jahrhundert 12.12.1984 4.48


  Wohnhaus Zons
Rheinstraße 12
Karte
Zweigeschossiges Eckhaus aus dem Jahr 1733 gelegen zur Turmstraße im Verhältnis 5 : 4. Jede Seite wird durch Dreieckgiebel betont. In der Rheinstraße ist ein zweigeschossiger, dreiachsiger Anbau mit Mansarddach angegliedert. Das ganze Gebäude ist in Backstein errichtet. Fenster und Türen sind mit Sandsteingewänden eingefasst. Datierung durch Ankersplinte auf der Fassade.

Das Wohnhaus steht in einer Reihe repräsentativer barocken Bürgerhäuser, die als Rheinfront ein bemerkenswertes Ensemble innerhalb von Zons bilden.

1733 12.12.1984 4.49


  Gaststätte „Stadt Zons“ Zons
Rheinstraße 14
Karte
Zweigeschossiger verputzter Bau aus dem 19./20. Jahrhundert in drei und vier Achsen. Der rechte dreiachsige Teil, der vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt, ist im rechten Teil dreigeschossig überhöht und durch einen Holzbalkon im Obergeschoss betont. Das Gebäude wird seit ca. 1905 als Gasthof bewirtschaftet. 19./20. Jahrhundert 12.12.1984 4.50


  Gaststätte „Altes Zollhaus“ Zons
Rheinstraße 16
Karte
Dieses zweigeschossige Gebäude in fünf Achsen mit leicht verzogener Mittelachse stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sockel, Fenster, Türgewände, Keilsteine und Kranzgesimse sowie der Treppenlauf sind aus Stein, die Fassade ist verputzt. Das alte Oberlicht der Eingangstür ist erhalten.

Das seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Gasthof betriebene Gebäude hatte bis zu einem Brand 1920 ein schönes Schieferdach-Obergeschoss, das nach der Zerstörung nicht wieder aufgebaut wurde.

2. Hälfte 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.51


  Wohnhaus Zons
Rheinstraße 18
Karte
Dieser ehemalige, dreiflügelige Backsteinbau ist Ende des 18. Jahrhunderts errichtet worden. Die Eingangstür mit kleinem Treppenlauf ist nach rechts versetzt in das zweigeschossige Wohnhaus in vier Achsen mit leicht vorgezogenen Mittelachsen eingefügt. Das Gebäude ist aus Backstein errichtet. Ende 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.52


  Wohnhaus Zons
Rheinstraße 20
Karte
Der ehemalige, dreiflügelige Hof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist mit Quaderputz versehen. Das zweigeschossige Wohnhaus in fünf Achsen ist zentriert durch die doppelläufige Sandsteintreppe. Ein Balkon im ersten Obergeschoss und ein Dreieckgiebel betonen die Mittelachse. Im rechten Gebäudeteil ist eine große Tordurchfahrt eingelassen, die auf die frühere landwirtschaftliche Nutzung hinweist. Die rückwärtigen Wirtschaftstrakte, die dem Ende des 19. Jahrhunderts zugeschrieben werden, sind aus Backstein. Mitte 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.53


  Wohnhaus Zons
Schloßplatz 2
Karte
Zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert aus Backstein mit verputztem Sockel. Die ehemalige Eingangstür am Schlossplatz wurde vermauert. Ebenso ein Fenster im Obergeschoss. In der Rheinstraße befindet sich ein kleiner Anbau mit Tordurchfahrt. 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.55


  Wohnhaus Zons
Schloßplatz 1
Karte
Zweigeschossiger Fachwerkbau aus der Zeit um 1800 in nicht durchgezogenen Achsen, der nachträglich mit Backstein verblendet und geschlämmt wurde. Seitlich zur Mauer hin befindet sich ein stark modernisierter Rauputzanbau. um 1800 12.12.1984 4.56


  Fachwerkhaus Zons
Schloßstraße 2–4
Karte
Das zweigeschossige Doppelhaus in sieben Achsen mit in der Mitte liegender Toreinfahrt und Krüppelwalmdach wurde im Jahr 1714 erbaut. Das große Rundtor weist, wie einige andere ältere Häuser in Zons, noch auf die ehemalige bäuerliche Bestimmung hin. Beide Eingangstüren und die Fenster des Erdgeschosses sind mit Sandsteingewänden versehen. Das Fachwerkgebäude wurde nachträglich mit Backstein verblendet, der Sockel mit Basaltversatzstücken. Die Datierung ist durch Ankersplinte auf der Fassade und in den Türstürzen zu erkennen. Haus Nr. 2 hat einen alten Treppenlauf aus Sandstein. Bei Haus Nr. 4 wurde der Sandstein durch Werkstein ersetzt.

Heute befindet sich hier die Tourist-Info mit dem in Hof liegenden Kräutergarten.

1714 12.12.1984 4.57


  Wohnhaus Zons
Schloßstraße 6
Karte
In diesem zweigeschossigen Backsteinbau in drei Achsen, errichtet Anfang des 19. Jahrhunderts, ist die Tür nahezu mittig in die Front eingelassen. Anfang 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.58


  Wohnhaus Zons
Schloßstraße 8
Karte
Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieses zweigeschossige Eckhaus zur Museumstraße in 3 : 2 Achsen aus Backstein erbaut. Die Giebelseite ist verputzt, die Giebelfenster wurden nachträglich vermauert. Die Eingangstür ist als Mitteltür mit Beischlag eingefügt. Ende 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.59


  Doppelhaus Zons
Schloßstraße 11–13
Karte
Zweigeschossiges Backsteindoppelhaus in jeweils zwei Achsen. 12.12.1984 4.60


  Wohnhaus Zons
Schloßstraße 14
Karte
Zweigeschossiges Backsteinwohnhaus in drei Achsen aus dem Jahr 1838, datiert durch Ankersplinte. In der linken Hälfte der Front ist eine Toreinfahrt als Hinweis auf die frühere landwirtschaftliche Nutzung eingelassen. 1838 12.12.1984 4.61


  Wohnhaus Zons
Schloßstraße 16
Karte
Um 1780 entstandenes zweigeschossiges Wohnhaus in drei Achsen mit Krüppelwalmdach und Quaderputzfassade vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Giebelseite ist in geschlämmten Backstein gehalten. Die alte Eingangstür mit Biedermeier-Oberlicht wurde zentriert in die Front eingelassen. um 1780 12.12.1984 4.62


  Wohnhaus Zons
Schloßstraße 22
Karte
Anfang des 19. Jahrhunderts errichteter zweigeschossiger, zur Grünwaldstraße hin giebelständiger Fachwerkbau. Fassade in Rauputz, der Giebel ist mit Backstein verblendet. Anfang 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.64


  Wohn- und Geschäftshaus Zons
Schloßstraße 24
Karte
Anfang des 19. Jahrhunderts errichteter zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau, später mit Rauputz versehen. Das Erdgeschoss wurde durch einen Ladeneinbau verändert und der Sockel des Hauses mit Marmorplatten verkleidet. Rückwärtig ist eine Fachwerkscheune mit Backsteingefachen angegliedert. Anfang 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.65


  Wohnhaus Zons
Schloßstraße 32
Karte
In nicht durchgezogenen Achsen erstellter zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert. Fenster und Türen mit Holzgewänden versehen. 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.66


  Gaststätte „Zum Feldtor“ Zons
Schloßstraße 40
Karte
Zweigeschossiges Eckhaus mit Walmdach zur Wendelstraße in einer und fünf Achsen aus dem Jahr 1801. In die rechte Fassadenhälfte ist eine Toreinfahrt mit Keilsteinen aus Blaustein eingelassen, die mit einer Inschrift versehen wurde. Dem Fachwerkhaus ist nachträglich Quaderputz vorgesetzt worden. 12.12.1984 4.68


  Gasthof „Zur Post“ Zons
Schloßstraße 52
Karte
Die mehrflügelige Hofanlage aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist aus Backstein errichtet. Das zweigeschossige Wohnhaus in drei Achsen steht mit der Traufseite zur Straße. Die Giebelseiten haben unregelmäßige Achsen. Ein moderner eingeschossiger Anbau ist angefügt, das Wirtschaftsgebäude wurde verändert. Auch dieses Gebäude gehört zu den ältesten Gaststätten in Zons. 2. Hälfte 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.70


  Wohn- und Geschäftshaus Zons
Turmstraße 2
Karte
Im Jahre 1630 errichtetes zweigeschossiges Eckhaus zur Rheinstraße mit einer Tordurchfahrt. Das Fachwerkhaus mit Walmdach ist nachträglich verputzt worden, die Tür mit Treppenlauf blieb erhalten. Der in der Turmstraße gelegene Gebäudeteil ist mit Backstein verkleidet und geschlämmt.

Bei Renovierungsarbeiten 1983 wurde ein Fachwerk-Holzbalken mit der Bauinschrift „1683“ freigelegt, konnte aber leider nicht erhalten werden. Das traditionsreiche Gasthaus „St. Peter“ wird seit über 100 Jahren als Gaststätte betrieben

1630 12.12.1984 4.71


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 4
Karte
Der zweigeschossige Fachwerkbau in drei Achsen mit leicht vorgezogener und durch Dreieckgiebel im Mansarddach betonter Mittelachse entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Die Fassade wurde mit Backstein verkleidet und geschlämmt. Ende 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.72


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 6
Karte
Das zweigeschossige Fachwerkhaus in fünf Achsen mit durch Dreieckgiebel hervorgehobener Mittelachse ist Ende des 18. Jahrhunderts errichtet worden. Im linken Gebäudeteil mit geschlämmter Backsteinfassade ist eine Toreinfahrt eingelassen. Die Tür und die Fenster sind mit verputzten Steingewänden eingefasst. Ende 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.73


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 7
Karte
Ende des 19. Jahrhunderts errichtetes zweigeschossiges Eckhaus zur Museumstraße in drei und zwei Achsen, bedeckt mit einem Krüppelwalmdach. Die Backsteinfassade ist durch Lisenengliederung geschmückt. Ende 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.74


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 8
Karte
Im rechten Gebäudeteil des Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Hauses ist eine Toreinfahrt eingelassen. Die Fassade zeigt Backstein mit Putzgliederung. Ende 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.75


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 10
Karte
Ende des 18. Jahrhunderts errichteter zweigeschossiger Backsteinbau in fünf Achsen mit Putzgliederung und Krüppelwalmdach. Die Tür ist mittig eingelassen und wie auch die Fenster mit Sandsteingewänden versehen. Die Putzrahmung der Tür stammt aus dem 20. Jahrhundert. Ende 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.76


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 14
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert in drei Achsen mit Mitteltür. Der Fassadenputz wurde später aufgebracht. 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.77


  Wohnhaus Zons
Turmstraße 16
Karte
Zweigeschossiger Bau aus dem 19. Jahrhundert in drei Achsen mit Backsteinfassade, in die Basaltversatzstücke eingearbeitet wurden. In das ehemalige große Mittelportal wurde eine kleine Eingangstür gesetzt. 19. Jahrhundert 12.12.1984 4.78


  Wohnhäuser Zons
Wendelstraße 1-3
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus aus dem 18. Jahrhundert in nicht durchgezogenen Achsen. Eine Giebelseite ist mit Backstein verkleidet und als Brandmauer überhöht. Die Häuser stoßen mit ihrer Rückseite an die Stadtmauer. 18. Jahrhundert 12.12.1984 4.79


  Wohnhaus Zons
Zehntgasse 6
Karte
Aus dem 17. Jahrhundert und um 1800. Zweigeschossiges Giebelhaus in drei Achsen mit Schweifgiebel. Das Gebäude ist aus Backstein errichtet, die Fenster sind mit verputzten Steingewänden eingefasst. Ankersplinte auf der Fassade. 17. Jahrhundert 12.12.1984 4.80


  Wohnhaus Zons
Zehntgasse 11
Karte
Um 1920 erbautes zweigeschossiges Backsteinhaus in zwei Achsen mit Schweifgiebel. um 1920 12.12.1984 4.81


  Wohnhaus Dormagen
Kölner Straße 127
Karte
Zweigeschossiges, fünfachsiges Wohnhaus, die Straßenfront ganz in Werkstein gefasst. Ehemaliges jüdisches Wohn- und Geschäftshaus mit Betstube. 1912 04.01.1994 4.82


  ehemaliges Pastorat Hackenbroich
Auf der Au 3
Karte
1927 anstelle eines barocken Vorgängerbaus auf einer leichten Erhöhung errichtet. Backsteinbau über zweieinhalb Geschosse auf rechteckigem Grundriss mit Walmdach. Die Fassade des Wohnhauses ist sechsachsig, die Rückwand ist fünfachsig. Die Fenster des Gebäudes sind hochrechteckig und durch Sprossen unterteilt. Die Raumaufteilung im Inneren des Gebäudes besteht weitgehend im Original. Im Flur des Hochparterres und im Bad des Obergeschosses ist der originale Bodenbelag aus verschieden farbigen Porphyrfliesen erhalten. Auch das Treppengeländer besteht im Original.

Rechts neben dem Wohnhaus steht etwas nach hinten versetzt ein ebenfalls aus gefugtem Backstein errichteter eingeschossiger Bau auf rechteckigem Grundriss, der als Geräteschuppen, Stall und Schlachtraum diente. Das ehemalige Pastorat ist mit seiner Schauseite, durch seine Erhöhung und durch den vor dem Gebäude liegenden, ansehnlich großen Vorgarten als repräsentatives und bedeutsames Gebäude hervorgehoben. Der repräsentative Charakter wird unterstützt durch den freien Blick vor der Abzweigung Dorfstraße / Auf der Au auf den Vorgarten mit Zauneinfassung und das Pfarrhaus.

1927 14.11.2007 4.83


  Alte Schule Hackenbroich Hackenbroich
Dormagener Straße1 21
Karte
Ehemaliges Schulgebäude, erste Erwähnung am heutigen Standort 1841.

Zweigeschossiger Backsteinbau mit Walmdach, seit 1938 weitgehend unverändert erhalten. 1862/63 Vergrößerung des damals eingeschossigen Schulhauses mit Satteldach in der Länge, beidseitig des mittigen Eingangs je ein Klassenraum mit drei Fenstern. Weitere Umbauten mit Aufstockungen und Erweiterungen des Gebäudes zur Errichtung einer Lehrerwohnung im südlichen Teil (1928) und eines dritten Klassenraums im Nordtrakt (1937/38). Im Innern viele Ausstattungsteile wie Türen und Wandschränke weitgehend unverändert erhalten, Raumaufteilung teilweise verändert. Die Alte Schule ist eines der letzten anschaulich erhaltenen Zeugnisse der Baugeschichte des Ortsteils Hackenbroich. Sie prägt ihren Standort nahe der ältesten Bebauung im unmittelbaren Umfeld und bezeugt die Entwicklung des Schulwesens im Rheinland, das seit 1815 preußische Provinz war. Im heutigen Zustand ist die Alte Schule ein gut erhaltenes Beispiel des Bauens in den 1930er Jahren. Moderne Ansprüche wie die ausreichende Belichtung und Größe der Klassen sind kombiniert mit traditionellen Elementen wie Backsteinbauweise und Walmdach. Die historische Ausstattung ist vergleichsweise gut erhalten. Die rückwärtigen Anbauten aus den 1950er und 1960er Jahren sind nicht in den Denkmalumfang eingeschlossen.

1841 20.04.2011 4.84


[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.06387,6.81227!/D:Schulgrundstück, Grundschule Hackenbroich (Bodendenkmal), Burg Hackenbroich!/|BW]] Schulgrundstück, Grundschule Hackenbroich (Bodendenkmal) Hackenbroich
Burg Hackenbroich
Karte
Reste einer mittelalterlichen Burganlage (zweiteilige Niederungsburg), bestehend aus der Hauptburg in Form eines Mottenhügels und einer rechteckigen Vorburg. Haupt- und Vorburg sowie der nordöstliche Graben zeichnen sich noch deutlich ab, trotz der starken Veränderungen, denen das gesamte Gelände durch den Neubau des Schulkomplexes unterworfen wurde. 15.05.1984 5.01


  Burganlage Feste Zons (Bodendenkmal) Zons
Schlossstraße
Karte
Von der Hauptburgbebauung sind nur der Torturm und Reste der angrenzenden Gebäude erhalten geblieben. Der ehemals die Nord- und Westseite umschließende Graben ist im nördlichen Bereich und an der Südwestseite verfüllt. Bei Ausgrabungen wurden im Innenbereich der Hauptburg die Fundamente zweier Steinkirchen aus dem 10./11./bzw. 13. Jahrhundert sowie die Steintreppe eines weiteren Vorgängerbaues freigelegt. Südwestlich des Torturmes liegt das Schlosstor. An die Westseite der Doppeltoranlage grenzt der innere Graben. In Richtung Süden folgt ein Wall mit Brustwehr und einem anschließenden äußeren Graben. Im Bereich des ehemaligen Fronhofes erbaute 1373 der Kölner Erzbischof Friedrich III. das Schloss Friedestrom, das 1388 durch Mauer und Turm von der Stadt abgetrennt wurde. 1579 zerstörte ein Brand einen Teil der Burganlage, die in der Folgezeit zusehends verfiel. 10., 11. bzw. 13. Jahrhundert 01.03.1988 5.02


[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.0908805,6.8437781!/D:Römerkeller (Bodendenkmal), Kölner Straße 36a, im Keller des Pfarrzentrums „Römerhaus“!/|BW]] Römerkeller (Bodendenkmal) Dormagen
Kölner Straße 36a, im Keller des Pfarrzentrums „Römerhaus“
Karte
Bedeutende Reste eines Vorratskellers, der zu einem ehemaligen Wohnhaus gehörte. Das erhaltene antike Mauerwerk ist an Ort und Stelle im Keller des Pfarrzentrums konserviert worden. 15.05.1984 5.03


BW Römische Militärziegelei (Bodendenkmal) Dormagen
Südostecke des Freigeländes des Bayer-Schwimmbades
Karte
Bedeutende Reste einer römischen Ziegelei, archäologische Ausgrabungen und wissenschaftliche Auswertung durch das Rheinische Landesmuseum. Danach Verfüllung des Grabungsgeländes und Konservierung der erhaltenen Mauerreste im Erdreich. 15.05.1984 5.04


BW Römisches Auxiliarkastell (Bodendenkmal) Dormagen Mitte
Kölner Str., Nettergasse, Römerstr.
Karte
Das Auxiliarlager ist obertägig nicht sichtbar. Lediglich vor dem Rathaus sind einige Einzelheiten im Pflaster angedeutet. Das Lager entspricht der Normgröße eines Reiterlagers. Der Innenraum des Lagers und seine Befestigung einschl. Wehrgraben bedecken eine Fläche von 225 m Länge und 200 m Breite. Die vordere Lagerhälfte, die sogenannte Praetentura, ist weitgehend unerforscht, während in der rückwärtigen Lagerhälfte durch archäologische Untersuchungen einige römische Gebäude bereits freigelegt werden konnten. 23.10.1986 5.05


[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.0530243,6.7910172!/D:Grabhügel (Bodendenkmal), Chorbusch!/|BW]] Grabhügel (Bodendenkmal) Hackenbroich
Chorbusch
Karte
Vorgeschichtlicher Grabhügel (Vorrömische Eisenzeit, Hallstatt).

Tumulus mit einem Durchmesser von ca. 22 m, 1,40 m hoch mit einer trichterförmigen Eintiefung im Zentrum.

29.12.1989 5.06


  Kloster Knechtsteden (Bodendenkmal) Straberg
Knechtsteden
Karte
12. Jahrhundert, mittelalterliche Anlage bestehend aus Klostergebäuden und Klosterkirche, wird im Laufe des 17. Jahrhunderts allmählich durch eine sehr große barocke Anlage ersetzt, die im Jahr e 1869 einem Großbrand zum Opfer fällt. 1883–1890 Wiederaufbau.

Das Kloster beherbergt heute eine Ausbildungsstätte der Spiritaner.

Kurzbeschreibung:

Am linken Rheinufer, nicht weit von der westlichen Stadtgrenze Dormagens führt eine Straße über Dormagen und Delhoven zum ehemaligen Prämonstratenserstift Knechtsteden. Die ehemalige Abtei ruht auf einer sanften Anhöhe, die im Süden, Osten und Norden von der Senke eines alten Rheinarmes umschlungen wird. Das Kloster mit seiner Kirche aus dem 12. Jahrhundert und seinen nach einem Brand des vorigen Jahrhunderts neu errichteten Klostergebäude beherbergt heute eine Ausbildungsstätte der Missionsgesellschaft der Spiritaner. Der katholische Orden der Prämonstratenser wurde 1120 von Norbert von Xanten gegründet. Die Ordensregeln entnahm Norbert teils den Vorschriften des heiligen Benedikt, teils denen des heiligen Augustinus. Ferner schloss er sich mehrere Einrichtungen der Zisterzienser an. Der Orden entstand aus der mittelalterlichen Klerikerreform des 11. und beginnenden 12. Jahrhunderts, die zu gemeinsamen Leben, Armut in Verbindung von zurückgezogener Beschaulichkeit mit Wanderapostulat anleitete. In der Folgezeit breitet sich der neue Orden von Prémontré in Frankreich sehr rasch weiter aus. Beim Tode Norberts im Jahr 1134 bestanden schon über hundert Niederlassungen. Bereits 1130 ließen sich die Prämonstratenser in Knechtsteden nieder.

Nach Aussage der „Fundatio Knechtstedensis“ und anderer Quellen ist die Gründung der Abtei mit dem Jahr 1130 anzusetzen. Ausgangspunkt ist eine Stiftung, die einen im Knechtsteden gelegenen Fronhof für die Ansiedlung einer klösterlichen Niederlassung zur Verfügung stellte. In den Anfängen genügt der noch kleinen Klostergemeinschaft der Fronhof für ihre gottesdienstlichen Belange. Mit der zunehmenden Besiedlung wird aber die Einrichtung einer eigenen Kirche unumgänglich. Von diesem wohl recht bescheidenen Kirchenbau ist nicht mehr bekannt, als das er 1132 errichtet und 1731 abgebrochen worden ist. Schon bald reicht diese frühe Kirche, bedingt durch die ständig wachsende Zahl der Klosterinsassen, nicht mehr aus. So wurde 1138 mit dem Neubau der Klosterkirche begonnen.

1151 war der erste Bauabschnitt der neuen Kirche beendet. Er umfasste die Ostapsis, die Vierung und die beiden Querhausarme. Im Verlauf des zweiten Bauabschnittes werden zunächst die Westapsis und die ersten beiden Joche des Langhauses errichtet. Im Zuge des Weiterbaues wird das Langhaus an das Querhaus angeschlossen. Mit der Fertigstellung des gesamten Langhauses war es möglich, den Vierungsturm hochzuziehen. Etwa gleichzeitig sind auch die beiden Nebentürme auf ihre volle Höhe gebracht worden. Über den Zeitpunkt der Fertigstellung des Gesamtbaues lassen sich keine sicheren Angaben machen. Vermutlich war er um 1165 weitgehend vollendet. Im Laufe des 13. und 14. Jahrhunderts hat der Bau keine wesentlichen Veränderungen erfahren. Während der Neusser Fehde (1474–1477) wird das Kloster durch Soldaten Karls des Kühnen ausgeplündert. Nach 1477 erfolgt dann eine sparsame Erneuerung in gotischen Formen. Im 17. Jahrhundert werden die Dächer des Gotteshauses ersetzt, ferner finden im Innern erhebliche Umbaumaßnahmen statt. Mit dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen 1794 und der Säkularisation 1802 endet jede weitere Bautätigkeit. Es gelingt aber, die Kirche vom französischen Staat zu pachten und sie 1806 zur Hilfskirche der benachbarten Pfarreien Straberg und Hackenbroich erklären zu lassen. In der Folgezeit wechseln Kirche und Abtei mehrfach den Besitzer und werden 1867 von der Kölner Armenverwaltung erworben. Diese will in den Gebäuden eine Irrenanstalt einrichten. Der Plan zerschlägt sich aber, da im Jahre 1869 eine verheerende Feuersbrunst ausbricht und alles in Schutt und Asche legt. 1871 gelingt es, die Mittel zum Bau eines Notdaches bewilligt zu bekommen. 1883 beginnt die planmäßige Wiederherstellung der Kirche, die 1890 zum Abschluss gebracht werden.

Von den Ausnahmen abgesehen sind alle mittelalterlichen Klöster des Altkreises Grevenbroich Stiftungen hochadliger Familien. Das Interesse der führenden Adelsfamilien an Klostergründungen war nicht nur religiös motiviert. Ebenso muss der sozialgeschichtlichen Seite des Klosterwesens Bedeutung zugemessen werden. `Denn die große Zahl der Konventplätze bedeutete eine ebenso große Zahl von Pfründen, d. h. Versorgungsmöglichkeiten für nachgeborene Söhne und Töchter zunächst des Adels, dann auch des städtischen Bürgertums und der wohlhabenden Großbauern.

Die Klostergebäude lagen nach Ausweis der Urkarte inmitten eines weit verzweigten Systems von Wassergräben. Neben ihrer fraglos fortifikatorischen Funktion muss ihnen auch wirtschaftliche Bedeutung zugemessen werden. Eine auf Autarkie zielende klösterliche Wirtschaftsweise hatte weitergehende Interessen zu verfolgen, als die zunächst wichtigsten Erwerbszweige Ackerbau und Viehhaltung vielleicht vermuten lassen. So erforderte das Fleischverbot und die vielen Fastentage eine ausreichende Fischversorgung, die fast immer im Kloster selbst sichergestellt wurde. Bereits die Gründungsausstattung umfasste in der Regel eine ganze Reihe von Gewässern, die für die Wirtschaftsführung unverzichtbar waren. Zur Verarbeitung von Wolle und Häuten benötigte man fließendes Wasser und selbst eine Mühle konnte nur errichtet werden, wenn die Wasserzufuhr für einen Stau ausreichte. Solche Stauseen, aber auch nahezu alle anderen Gewässer sind zur Fischzucht genutzt.

Von den alten mittelalterlichen Klostergebäuden ist außer der Klosterkirche obertätig nichts mehr erhalten. Die mittelalterliche Anlage war im Laufe des 17. Jahrhunderts durch eine sehr große barocke Anlage allmählich ersetzt worden, die im Jahre 1869 einem Großbrand zum Opfer fiel. Das großräumig angelegte System von Wassergräben ist heute im Obertägigen ebenfalls nicht mehr vorhanden. Lediglich ganz im Norden, im Verlauf des trockenen Pletschbaches, liegen noch einige Grabenabschnitte offen. Die anderen sind modern mit Bauschutt verfüllt.

12. Jh./17. Jahrhundert 11.12.1990 5.07


Mittelsteinzeitlicher Fundplatz (Bodendenkmal) Gohr
Ackerflur, die durch Oberflächenfunde, Profilgrabung und Pollenanalyse in die mittlere Steinzeit, das Mesolithikum datiert.

Es handelt sich um den potentiell wichtigsten Fundplatz aus der Steinzeit im Dormagener Stadtgebiet.

16.07.1991 5.08


[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.0530243,6.7910172!/D:Grabhügel (Bodendenkmal), Chorbusch!/|BW]] Grabhügel (Bodendenkmal) Hackenbroich
Chorbusch
Karte
Vorgeschichtlicher Grabhügel (Vorrömische Eisenzeit, Hallstatt).

Etwas größer und höher als der in der Denkmalliste unter Nr. 158 (5.09) beschriebene Grabhügel. An der östlichen Seite sind relativ tiefe Eingriffe in die ehemals runde Hügelaufschüttung festzustellen.

06.08.1992 5.09


  Stadtbefestigung Zons (Wall, Graben, Stadtmauer, Stadttore, Hafen) Zons
Mittelalterliche Stadtumwehrung der Stadt Zons. Westlich des erhaltenen Rheintores ist die Befestigung mit Mauer, doppeltem Graben und Wall auf einer Strecke von 250 m gut erhalten vorzufinden. Sie biegt dann nach Süden ein und verläuft weiter bis zur Schloßstraße. Von dem westlichen Stadttor im Bereich der heutigen Schloßstraße sind obertägig keine Reste erhalten, doch kann nach dem derzeitlichen Kenntlichstand und im Zusammenhang mit vergleichbaren Objekten davon ausgegangen werden, das bauliche Reste im Boden erhalten sind. Richtung Süden verläuft nur noch ein Graben weiter, der an beiden Seiten durch Basaltblöcke aufgemauert ist. Dieser Graben umschließt die Südwestecke und reich bis zum Schloss. An der Ostseite bildet neben der Mauer der alte Rheinlauf einen natürlichen Schutz. Dieser Rheinarm ist im 19. Jahrhundert verlandet und als Feuchtniederung im Gelände deutlich zu erkennen. In diesem Bereich lag der mittelalterliche frühneuzeitliche Hafen. 24.03.1998 5.10


  Siedlung Stadt Zons Altstadt (Bodendenkmal) Zons
Mittelalterliche, von Mauer und Graben umsäumte Stadt. Das Stadtbild wird geprägt durch die erhaltene mittelalterliche Straßenführung sowie durch die Pfarrkirche St. Martinus im Westteil und dem Platz vor dem Schloss. Vorgefundene Fundamentreste als auch der wissenschaftliche Kenntnisstand lassen erwarten, dass weitere Zeugnisse der mittelalterlichen Bebauung mit ihren einzelnen Bauphasen im Boden erhalten sind. 24.03.1998 5.11
  Pfarrkirche St. Pankratius (Bodendenkmal) Nievenheim
Conrad-Schlaun-Straße 1
Die Backstein-Hallenkirche wurde an einen bestehenden romanischen Turm mit Blendarkaden angebaut.

Bei archäologischen Untersuchungen wurden zwei Vorgängerbauten (10.–12. Jahrhundert) nachgewiesen. Die jüngere Kirche wurde bis zur Niederlegung im Jahre 1739 mehrfach umgebaut.

1741–43 03.09.1998 5.12
[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.11847,6.83908!/D:Dachziegelöfen (Bodendenkmal), Neuer Taubenweg 9!/|BW]] Dachziegelöfen (Bodendenkmal) Zons
Neuer Taubenweg 9
Karte
Östlich von Zons liegt unter einer Scheune am Neuen Taubenweg ein Dachziegelofen. Auf der Preußischen Neuaufnahme von 1895 ist an dieser Stelle eine Ziegelei eingetragen. Erhalten ist eine 12 m × 14 m große, in Ziegel errichtete, unterirdische Ofenanlage mit einem Arbeitsraum und drei Brennkammern. 06.05.2004 5.13


[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.12039,6.85114!/D:Madonna (bewegliches Denkmal) im Kreismuseum, Schlossstraße1 1!/|BW]] Madonna (bewegliches Denkmal) im Kreismuseum Zons
Schlossstraße1 1
Karte
Gotische Sandsteinfigur aus dem Südtor der Stadtmauer, vermutlich um 1400 erstellt. um 1400 15.05.1984 6.01


[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:51.12039,6.85114!/D:Madonna (bewegliches Denkmal) im Kreismuseum, Schlossstraße1 1!/|BW]] Madonna (bewegliches Denkmal) im Kreismuseum Zons
Schlossstraße1 1
Karte
Gotische Sandsteinfigur aus dem Feldtor der Stadtmauer, vermutlich um 1400 erstellt. um 1400 15.05.1984 6.02


LiteraturBearbeiten

  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuss. Hrsg.: Provinzialverband der Rheinprovinz (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Dritter Band, Nr. III). L. Schwann, Düsseldorf 1895.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kulturdenkmäler in Dormagen – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. § 2 (2) DSchG NRW
  2. a b Denkmalliste der Stadt Dormagen. (PDF; 41,77 kB) Kurzform. Stadt Dormagen, 1. Januar 2009, S. 1–8, abgerufen am 13. Mai 2012.