Hauptmenü öffnen

Der Stadtbezirk Leteln-Aminghausen besteht aus den Ortsteilen Leteln und Aminghausen in der Stadt Minden in Nordrhein-Westfalen. Beide liegen nördlich des Mittellandkanals und östlich der Weser und bilden einen Stadtbezirk.

Leteln-Aminghausen
Stadt Minden
Koordinaten: 52° 18′ 50″ N, 8° 57′ 32″ O
Höhe: 45 m ü. NN
Fläche: 5,62 km²
Einwohner: 3202 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 570 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32423
Vorwahl: 0571
Karte
Lage von Leteln-Aminghausen in Minden

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Stadtbezirk Leteln-Aminghausen grenzt im Osten an den Stadtteil Päpinghausen, im Norden an den Ortsteil Wietersheim der Stadt Petershagen, im Westen, getrennt durch die Weser, an die Stadtteile Todtenhausen und Nordstadt sowie im Süden an die Stadtteile Rechtes Weserufer und Dankersen.

GeschichteBearbeiten

Bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973[2] waren Leteln und Aminghausen selbstständige Gemeinden im Amt Windheim zu Lahde des Kreises Minden. Leteln hatte auf einer Fläche von 3,48 km² 2820 Einwohner und Aminghausen bei einer Fläche von 2,14 km² 392 Einwohner (31. Dezember 1972).[3]

AminghausenBearbeiten

Aminghausen wurde im Jahre 1055 erstmals als „Amanhusen“ erwähnt. Dies ergibt sich aus einer Schenkungsurkunde des Bischofs Eilbert von Minden.

LetelnBearbeiten

Leteln wurde erstmals in einer undatierten Urkunde aus der Sendenzzeit des Mindener Bischof Siegbert (1024–36) als „Litolon“ im Zusammenhang mit dem Gut erwähnt. (Würdtwein, Supsidia diplomatica ad selecta juris ecdesiastici Germaniae, VI, Heidelberg 1775, Nr. 177)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Im nordwestlichen Teil Letelns steht ein Klärwerk, das das gesamte Abwasser der Stadt Minden zentral reinigt.

Es gibt drei Sportvereine, darunter den Fußballverein SV Weser Leteln.

WirtschaftBearbeiten

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Im Stadtteil Leteln ist die zentrale Kläranlage für die Stadt Minden. Sie ist seit 1981 betriebsfähig. Eingeleitet wird das Abwasser aus der Stadt Minden, Teilen der Stadt Porta Westfalica, dem Ortsteil Cammer der Stadt Bückeburg und der Stadt Petershagen mit Ausnahme des Ortsteiles Friedewalde.[4]

Zum Sommer 2013 wurde die Grundschule in Leteln geschlossen. Die Kinder müssen jetzt mit dem Schulbus nach Dankersen fahren.[5]

Personen und PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter aus Leteln/AminghausenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einwohnerstatistik der Stadt Minden (Memento vom 28. April 2015 im Internet Archive) abgerufen 13. Oktober 2014.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 326.
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 117.
  4. Homepage der Stadt Minden: Kläranlage, abgerufen am 18. Februar 2014.
  5. Bitterer Abschied von der Letelner Schule. In: Mindener Tageblatt, abgerufen am 21. Juli 2013

WeblinksBearbeiten

DenkmälerBearbeiten