Kurt Liese

deutscher Offizier und General der Infanterie

Kurt Liese (* 6. Mai 1882 in Cosel; † 15. Dezember 1945 in Hamburg) war ein deutscher General der Infanterie.

LebenBearbeiten

Kurt Liese trat am 20. November 1899 in die Preußische Armee ein und diente zunächst im 3. Magdeburgischen Infanterie-Regiment Nr. 66. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs war er Hauptmann und Kompaniechef im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 98. Für sein Wirken erhielt er beide Klassen des Eisernen Kreuzes, das Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und das Ritterkreuz I. Klasse des Friedrichs-Ordens mit Schwertern sowie das Hamburger Hanseatenkreuz.[1]

Nach Kriegsende wurde er in die Reichswehr übernommen und am 1. Dezember 1933 als Generalmajor zum Leiter des Heereswaffenamtes berufen. In dieser Eigenschaft avancierte Liese am 1. November 1935 zum Generalleutnant und am 1. April 1937 zum General der Infanterie. Am 28. Februar 1938 übergab er die Geschäfte an seinen Nachfolger Karl Becker und wurde mit diesem Datum aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

WeblinkBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Reichswehrministerium (Hrsg.): Rangliste des Deutschen Reichsheeres.Mittler & Sohn, Berlin 1924, S. 135