Kommunaler Sozialverband Sachsen

Der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) mit Sitz in Leipzig ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts überörtlicher Träger der Sozialhilfe und überörtliche Betreuungsbehörde. Gegründet wurde er als Landeswohlfahrtsverband Sachsen im Jahre 1993 und wird von den Städten und Landkreisen getragen. Am 1. August 2005 erfolgte die Umbenennung in Kommunaler Sozialverband Sachsen. Durch die Struktur- und Verwaltungsreform zum 1. August 2008 wurden dem KSV neue Aufgaben übertragen.

Kommunaler Sozialverband Sachsen

Staatliche Ebene Kommunal
Stellung Höherer Kommunalverband
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Aufsichtsbehörde Sächsisches Staatsministerium des Innern
Gründung 1993
Hauptsitz Leipzig, Sachsen
Behördenleitung Andreas Werner, Verbandsdirektor
Haushaltsvolumen 755,5 Mio. Euro[1] (Stand 2019)
Netzauftritt ksv-sachsen.de
Außenstelle Chemnitz

Der Standort Leipzig ist zuständig für

  • Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten und Wohnformen
  • Verhandlungen von Pflegesätzen
  • Sozialplanung
  • Anerkennung von Heilberufen

Der Standort Chemnitz im ehemaligen Sächsischen Landesamt für Familie und Soziales bearbeitet nach Auflösung der Versorgungsämter

und

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Haushaltsdaten 2019 ksv-sachsen.de, abgerufen am 11. August 2019.