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Höherer Kommunalverband

auf kommunaler Selbstverwaltung beruhende Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland

Als höherer Kommunalverband (HKV) wird eine auf kommunaler Selbstverwaltung beruhende Körperschaft des öffentlichen Rechts bezeichnet, die über das Gebiet mehrerer Landkreise/Kreise bzw. kreisfreier Städte/Stadtkreise hinausgeht.

Die höheren Kommunalverbände werden auch als „dritte Ebene“ der kommunalen Selbstverwaltung bezeichnet, wobei die Kreise bzw. kreisfreien Städte die zweite Ebene, die Gemeinden die erste Ebene bilden sollen.

Historische Beispiele sind die Provinzialverbände in Preußen.

Heutige Beispiele sind

Die Verbände haben sich 1964 zur Bundesarbeitsgemeinschaft der Höheren Kommunalverbände in der Bundesrepublik Deutschland (BAG HKV) zusammengeschlossen. Vorsitzende der BAG HKV ist seit April 2018 die Direktorin des Landschaftsverband Rheinland (LVR) Ulrike Lubek.[1] Die Geschäftsstelle der BAG HKV ist beim LVR angesiedelt.

LiteraturBearbeiten

  • Ansgar Hörster: § 31 Höhere Kommunalverbände. In: Thomas Mann, Günter Püttner (Hrsg.): Handbuch der kommunalen Wissenschaft und Praxis. 3. Auflage. Bd 1: Grundlagen und Kommunalverfassung. Springer, Berlin/Heidelberg/New York, ISBN 3-540-23793-3, S. 901–934.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tätigkeitsbericht des Präsidenten des Bayerischen Bezirketags Josef Mederer anlässlich der Vollversammlung am 5./6. Juli 2018, abgerufen am 17. Dezember 2018, S. 56. Online.