Kendall Wesenberg

US-amerikanische Skeletonpilotin

Kendall Wesenberg (* 23. August 1990 in Castro Valley, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Skeletonpilotin.

Kendall Wesenberg
Kendall Wesenberg (2020)
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 23. August 1990 (33 Jahre)
Geburtsort Castro Valley, Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Skeleton
Nationalkader seit 2014
Status aktiv
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Skeleton-Ranking 38. (14/15)
Debüt im Weltcup November 2015
Debüt im Europacup November 2014
Europacupsiege 1
letzte Änderung: 12. Dezember 2015

Werdegang Bearbeiten

 
Kendall Wesenberg bei den Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften 2020 in Altenberg

Kendall Wesenberg stammt aus Modesto und absolvierte an der University of Colorado Boulder ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre. Sie betrieb vor ihrem Wechsel zum Skeleton mehrere Sportarten, darunter Fußball für die Mannschaft der University of Colorado. Sie wurde durch die Olympischen Spiele 2010 auf den Bob- und Skeletonsport aufmerksam und zog nach ihrem Studienabschluss 2012 nach Park City, um Skeletonpilotin zu werden.[1]

2014 qualifizierte Kendall Wesenberg sich erstmals für internationale Skeletonrennen. Im November 2014 debütierte sie in Lillehammer im Europacup und gewann auf Anhieb vor Kim Meylemans und Anastassija Schlapak. Dabei unterbot sie im ersten Lauf den Bahnrekord von Elizabeth Yarnold aus dem Jahr 2011.[1] Im Saisonverlauf erreichte sie mit zwei zweiten Rängen in Winterberg und St. Moritz weitere Podestplätze und platzierte sich in allen acht Rennen unter den besten neun, womit sie als erste US-Amerikanerin die Gesamtwertung vor Schlapak sowie Renata Chusina gewann. Zur Saison 2015/16 qualifizierte sie sich in den nationalen Ausscheidungsrennen für den Weltcup und gab ihr Debüt im November 2015 in Altenberg mit einem 18. Platz. Im zweiten Rennen in Winterberg konnte sie sich bereits auf Rang 12 steigern.

Weblinks Bearbeiten

Commons: Kendall Wesenberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b Kristen Gowdy: A dare turned reality: Kendall Wesenberg’s fast track to skeleton prominence. teamusa.org, 25. November 2015, abgerufen am 12. Dezember 2015 (englisch).