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Katarzyna Grzybowska Tischtennisspieler
Nation: PolenPolen Polen
Geburtsort: Siedlce
Spielhand: rechts
Spielweise: Shakehand (Angriff)
Aktueller Weltranglistenplatz: 29 Vorlage:Infobox Tischtennisspieler/Wartung/Lokaler Wert
Bester Weltranglistenplatz: 28 (Juni 2018)

Katarzyna Grzybowska- Franc (* 30. April 1989[1] in Siedlce) ist eine polnische Tischtennisspielerin. 2018 gewann sie Bronze bei der Europameisterschaft im Einzel.

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Grzybowska trat 2007 erstmals international auf, damals gewann sie sowohl bei der Jugend-WM als auch Europameisterschaft die Bronzemedaille mit dem Team. 2008 nahm sie allerdings nur an der Team-WM teil und kam dabei mit dem Team ins Achtelfinale.

2009 nahm sie an ihrer ersten Erwachsenen-EM teil und konnte dabei immerhin Silber mit der Mannschaft gewinnen. Im Einzel scheiterte sie vorzeitig. Bei der WM 2010 kam sie mit dem Team erneut ins Achtelfinale, wo sie an Favorit China scheiterten. Bei der EM gewann sie Bronze mit dem Team, im Einzel konnte sie damit bisher noch keine großen Erfolge erzielen.

2011 nahm die Polin an ihrer ersten Einzel-WM teil, scheiterte aber in der ersten Runde an Ding Ning. Im Doppel gelangte sie an der Seite von Katarzyna Stefanska ins Achtelfinale.

Wegen ihrer Leistungen qualifizierte sie sich für die Olympischen Spiele 2012, wurde vom polnischen Verband nur mit der Mannschaft eingesetzt, wo Grzybowska immerhin ins Viertelfinale kam. Auch bei der EM erreichte sie diese Position.

2013 nahm sie an der WM teil, verlor aber wieder im Einzel in der ersten Runde, während sie im Doppel das Achtelfinale erreichte.

Das Jahr 2014 verlief relativ erfolgreich für die Polin, bei den World Tour Grand Finals konnte sie mit Natalia Partyka Siler gewinnen und so die beste Platzierung einer polnischen Spielerin bei diesem Turnier erreichen. Bei der Team-WM scheiterten se abgeschlagen in der Gruppe.

2015 spielte sie bei den Europaspielen mit, und erreichte die zweite Runde im Einzel.

2016 nahm sie mit ihrer Mannschaft an der WM teil, dabei kamen sie auf den 17. Rang. Auch an den Olympischen Spielen durfte sie weder teilnehmen und kam mit dem Team wieder auf Rang 9. 2017 konnte sie mit Natalia Partyka bei der WM das Achtelfinale im Doppel erreichen, sonstige Auftritte folgten erst 2018.

2018 gewann sie ihre erste Medaille bei Europameisterschaften im Einzel, nämlich die Bronzemedaille.[2]

ErfolgeBearbeiten

Nennung der wichtigsten Erfolge Grzybowskas:[3]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
POL Olympische Spiele 2012 London England 9. Platz
POL Olympische Spiele 2016 Rio de Janeiro Brasilien 9. Platz
POL Europaspiele 2015 Baku Aserbaidschan Runde 48
POL Weltmeisterschaft 2008 Guangzhou Volksrepublik China Achtelfinale
POL Weltmeisterschaft 2010 Moskau Russland Achtelfinale
POL Weltmeisterschaft 2011 Rotterdam Niederlande Runde 128 Runde 32 Runde 32
POL Weltmeisterschaft 2012 Dortmund Deutschland Viertelfinale
POL Weltmeisterschaft 2013 Paris Frankreich Runde 128 Achtelfinale Achtelfinale
POL Weltmeisterschaft 2014 Tokio Japan Gruppe
POL Weltmeisterschaft 2015 Suzhou Volksrepublik China Runde 32 Achtelfinale Viertelfinale
POL Weltmeisterschaft 2016 Kuala Lumpur Malaysia Gruppe
POL Weltmeisterschaft 2017 Düsseldorf Deutschland Runde 128 Runde 64 Runde 32
POL Europameisterschaft 2009 Stuttgart Deutschland Runde 64 Runde 64 Silber
POL Europameisterschaft 2018 Alicante Spanien Bronze

MaterialBearbeiten

  • Holz: Butterfly Timo Boll ZLF[4]
  • Vorhand: Butterfly Tenergy 05
  • Rückhand: Butterfly Tenergy 05

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Polen Frauen (Tischtennis) - Spielerliste Mannschafts-WM 2018. Abgerufen am 19. Oktober 2018 (deutsch).
  2. EM 2018 aktuell: Boll gewinnt EM-Einzel-Titel Nummer sieben - tischtennis.de. Abgerufen am 19. Oktober 2018.
  3. Grzybowska(-Franc), Katarzyna. Abgerufen am 19. Oktober 2018.
  4. Grzybowska-franc Katarzyna's Equipment | Racket & Rubbers. Abgerufen am 20. Oktober 2018 (englisch).

WeblinksBearbeiten

  • Katarzyna Grzybowska in der Datenbank von Sports-Reference (englisch) (abgerufen am 20. Oktober 2018)