Kamjana Jaruha

Ort im Rajon Tschuhujiw, Ukraine
Kamjana Jaruha
Кам'яна Яруга
Wappen fehlt
Kamjana Jaruha (Ukraine)
Kamjana Jaruha (49° 52′ 57″ N, 36° 35′ 37″O)
Kamjana Jaruha
Basisdaten
Oblast: Oblast Charkiw
Rajon: Rajon Tschuhujiw
Höhe: 170 m
Fläche: 3,69 km²
Einwohner: 2.186 (2001)
Bevölkerungsdichte: 592 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 63512
Vorwahl: +380 5746
Geographische Lage: 49° 53′ N, 36° 36′ OKoordinaten: 49° 52′ 57″ N, 36° 35′ 37″ O
KOATUU: 6325483501
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Adresse: вул. Кірова буд. 118 в
63512 с. Кам’яна Яруга
Website: http://kamyana-yaruga-rada.gov.ua/
Statistische Informationen
Kamjana Jaruha (Oblast Charkiw)
Kamjana Jaruha (49° 52′ 57″ N, 36° 35′ 37″O)
Kamjana Jaruha
i1

Kamjana Jaruha (ukrainisch Кам'яна Яруга; russisch Каменная Яруга Kamennaja Jaruga) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Charkiw mit etwa 2100 Einwohnern (2001)[1] und die einzige Ortschaft der gleichnamigen, 3,69 km² großen[2] Landratsgemeinde im Nordwesten des Rajon Tschuhujiw.

Blick auf den Ort von der Fernstraße M 03

GeschichteBearbeiten

Die erste Kirche in dem 1647[3][4] als Sloboda gegründeten Dorf wurde 1650 errichtet und 1759 erbaute man die Holzkirche St.-Nikolaus. Zu dieser Zeit wurde in Kamjana Jaruha Kalkstein abgebaut, der zur Pflasterung der Straßen in Charkiw diente. Von 1941 bis zum 12. August 1943 war die Ortschaft von der Wehrmacht besetzt. Seit dem 27. September 2000 gibt es im Dorf eine Erdgasleitung und 2011 begannen die Arbeiten zur Straßenbeleuchtung im Dorf.[4] Im März 2016 im Dorf wurde das Denkmal für Sergei Kirow gestürzt.[5]

Geografische LageBearbeiten

Kamjana Jaruha liegt im Dneprtiefland (in der Poltawa-Ebene) auf einer Höhe von 160 m bis 180 m[4] an der Quelle des Studenok (Студенок), einem 15 km langen, linken Nebenfluss des Udy, 9 km nordwestlich vom Rajonzentrum Tschuhujiw und 30 km südöstlich vom Oblastzentrum Charkiw.

Im Süden des Dorfes verläuft die Fernstraße M 03 von Charkiw nach Rostow am Don.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 13. Juli 2020 (ukrainisch)
  2. Webseite der Landratsgemeinde auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 13. Juli 2020 (ukrainisch)
  3. Ortsgeschichte Kamjana Jaruha in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 13. Juli 2020 (ukrainisch)
  4. a b c Geschichte auf der offiziellen Webseite des Gemeinderates von Kamjana Jaruha; abgerufen am 13. Juli 2020 (ukrainisch)
  5. Denkmäler für Kirow und Lenin wurden in der Oblast Charkiw abgerissen auf unn.com.ua vom 10. März 2016; abgerufen am 13. Juli 2020 (ukrainisch)