Iksan

südkoreanische Stadt

Iksan (익산시) ist eine Stadt in der Provinz Jeollabuk-do in Südkorea. Die Stadt hat 292.916 Einwohner (Stand: 2019).

Iksan
Iksan - Young Deung Dong.jpg
Koreanisches Alphabet: 익산시
Chinesische Schriftzeichen: 益山市
Revidierte Romanisierung: Iksan-si
McCune-Reischauer: Iksan-si
Basisdaten
Provinz: Jeollabuk-do
Koordinaten: 35° 57′ N, 126° 57′ OKoordinaten: 35° 57′ N, 126° 57′ O
Fläche: 506,6 km²
Einwohner: 292.916 (Stand:  31. Dezember 2019[1])
Bevölkerungsdichte: 578 Einwohner je km²
Gliederung: 1 Eup, 14 Myeon, 12 Dong
Postleitzahl: 570-010 - 570-998
Karte
Iksan (Südkorea)
Iksan
Iksan auf der Karte von Südkorea.

GeschichteBearbeiten

Im 7. Jahrhundert war Iksan neben Sabi, dem heutigen Buyeo-eup, die zweite Hauptstadt des Königreiches Baekje. Bis 1995 hieß die Stadt Iri, dann wurde sie mit dem Landkreis Iksan zur Stadt Iksan zusammengelegt.

Am 11. November 1977 explodierte im Bahnhof Iri ein Güterwagen, der 40 t Dynamit geladen hatte. 59 Menschen starben, 185 wurden schwer[2], 1300 insgesamt verletzt. Die meisten Gebäude innerhalb eines Radius von 500 m um den Detonationspunkt wurden schwer beschädigt. Insgesamt wurden etwa 9500 Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. 10.000 Menschen wurden obdachlos. Der Schaden durch den Verlust von Wohnraum betrug alleine 23 Milliarden Won.[3] Um die Obdachlosen unterzubringen, wurden die ersten Apartmentgebäude der Stadt gebaut.[4]

KulturBearbeiten

Im Spätherbst findet jährlich das Zehn-Millionen-Chrysanthemen-Festival statt.[5] 2002 wurde das Juwelen-Museum eröffnet.

BildungBearbeiten

In Iksan befindet sich die Wonkwang University.

PartnerstädteBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Iksan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. IKSAN-SI, Stadt in Jeollabuk-do (Südkorea), citypopulation.de, abgerufen am 24. Juni 2021
  2. " Emergency Management in Korea: Just Started, but Rapidly Evolving (Memento des Originals vom 28. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/training.fema.gov." Federal Emergency Management Agency. Abgerufen am 12. Juli 2011.
  3. 철도주요연표 (Koreanisch). 한국철도공사, 2010, S. 203.
  4. Sungjoo Han: South Korea 1977: Preparing for Self-Reliance. In: Asian Survey. 18, Nr. 1, Januar 1978, S. 45–57 [53]. doi:10.2307/2643183.
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 25. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/festival.iksan.go.kr