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Holtum ist ein Ortsteil der Stadt Werl im Kreis Soest im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen.

Holtum
Stadt Werl
Koordinaten: 51° 33′ 1″ N, 7° 51′ 29″ O
Höhe: 96 m
Fläche: 5,35 km²
Einwohner: 1026 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 59457
Vorwahl: 02922
Die Schützenhalle inmitten des Dorfes
Die Schützenhalle inmitten des Dorfes
Kriegerdenkmal an der Agatha-Kirche

Der Ortsteil mit seinen 1.088 Einwohnern (Stand: 2010) liegt direkt an der B 1 und ist das westlichste Dorf im Kreis Soest.

Holtum hat eine Gesamtfläche von 5,35 km². Den Dorfmittelpunkt bilden die St. Agatha-Kirche, die Schützenhalle, das Feuerwehrhaus und eine Gaststätte.[1]

GeschichteBearbeiten

Um 890 wurde das Dorf erstmals urkundlich als „Holthem“ erwähnt. Im Mittelalter befand sich hier die Hinrichtungsstätte Galgenplatz am Birkenbaum, an den die heutige Henkerstraße erinnert.[2]

Am 1. Juli 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Holtum in die Stadt Werl eingemeindet.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1910[4] 519
1933[5] 537
1939[5] 462
1961[6] 501
1969 486
2001[7] 1027
2002[7] 1064
2003[7] 1072
2004[7] 1064
2005[7] 1049
2006[7] 1066
2014 1026

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Wilhelm Diek, katholischer Geistlicher, geboren am 2. Januar 1846 in Holtum

WeblinksBearbeiten

  Commons: Holtum (Werl) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dorfmittelpunkt
  2. Heinrich Josef Deisting in Werl gestern-heute-morgen Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat und Geschichtsverein Werl e.V., 2002, Verlag der A. Steinschen Buchhandlung GmbH Werl, Seite 48
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 93.
  4. Gemeindeverzeichnis 1900: Landkreis Soest
  5. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. soest.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  6. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 202.
  7. a b c d e f Stadt Werl: Verwaltungsbericht (Memento des Originals vom 11. Juni 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/werl.kdvz.de