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Budberg ist ein Ortsteil der Stadt Werl.

Budberg
Stadt Werl
Koordinaten: 51° 33′ 52″ N, 7° 52′ 35″ O
Höhe: 82 m
Einwohner: 562 (31. Dez. 2014)
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 59457
Vorwahl: 02922
Ortsdurchfahrt in der Nähe von St. Michael
Ortsdurchfahrt in der Nähe von St. Michael
Kapelle St. Michael

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die ersten Erwähnungen des Ortes finden sich um 1000 in den Urbaren des Klosters Werden; Hozo, Tiazo, Meinzo und Abbi werden als Abgabepflichtige für einen Herrenhof zu Bodberge erwähnt.[1] In einer Urkunde von 1199 wird der Ort als ecclesia Budberge und 1200 in den Unterlagen eines Klosters an der Ruhr als Herrenhof zu Bodberg (auch Curtis in Botberg) genannt. Mathilde von Altena, die Frau des Grafen Arnold von Altena, besaß hier einen Hof. Die Familie des Ritters Goswin von Budberg wird 1246 nach dem Ort benannt. 1278 wird der Ort als Butberg genannt. Graf Dietrich von Limburg schenkte den Hof Budberg 1284 dem Kloster Fröndenberg. Ein historisch bedeutendes Gebäude ist das Haus Borg, ortsbildprägend ist auch die Kapelle St. Michael. 1370 nimmt die später vor allem im Baltikum ausgebreitete Familie der Barone von Budberg hier ihren urkundlichen Anfang.

Am 1. Juli 1969 wurde Budberg nach Werl eingemeindet.[2]

SageBearbeiten

In der alten Sage von der Schlacht am Birkenbaum wird Budberg erwähnt. In einer 1701 in Köln gedruckten Broschüre wurde geschrieben: Am Birkenwäldchen nahe bei Budberg wird dieses schreckliche Treffen beginnen.....[3] ("Die Schlacht am Birkenbaum", Friedrich zur Bonsen, 1940).

LiteraturBearbeiten

  • Rudolf Preising: Büderich – Geschichte eines Kirchspiels und seiner Höfe

WeblinksBearbeiten

  Commons: Budberg (Werl) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Werl: 700 Jahre Stadtrechte 1272–1972. Im Spiegel der Presse, S. 81
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 93.
  3. Stadt Werl: 700 Jahre Stadtrechte 1272–1972. Im Spiegel der Presse, S. 81