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Hintschingen

Ortsteil von Immendingen, Baden-Württemberg, Deutschland

Hintschingen ist ein Dorf an der oberen Donau und ist ein Ortsteil der Gemeinde Immendingen im Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg). Der Ort liegt an der Bahnverzweigung von der Schwarzwaldbahn (Richtung Offenburg) und der Wutachtalbahn, die in südlicher Richtung bis Lauchringen führt und die bis Zollhaus-Blumberg in das Ringzug-Konzept integriert ist. Der Donauradweg R9 führt direkt durch den rund 240 Einwohner[1] zählenden Ort, direkt am historischen Rathaus sowie der Sankt-Wendelin-Kapelle vorbei. Die Auffahrt Geisingen zur Autobahn von Stuttgart nach Singen (Hohentwiel) (westlicher Bodensee) ist rund drei Kilometer entfernt. Am gegenüberliegenden Ufer, weniger als einen Kilometer nördlich von der heutigen Bebauung, wurde 1915 ein alemannisches Reihengräberfeld entdeckt. Die Fundstücke befinden sich in der Sammlung des Badischen Landesmuseums Karlsruhe. Die Bevölkerung ist vorwiegend römisch-katholisch.

Hintschingen
Gemeinde Immendingen
Ehemaliges Gemeindewappen von Hintschingen
Koordinaten: 47° 55′ 31″ N, 8° 41′ 53″ O
Höhe: 662 m ü. NN
Einwohner: 230 (31. Dez. 2017)
Eingemeindung: 1. Dezember 1974
Postleitzahl: 78194
Vorwahl: 07462

Hintschingen war ehemals vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, heute gibt es nur noch einen Hobbylandwirt. In Hintschingen sind nur Kleinbetriebe ansässig, die erwerbstätigen Personen sind somit überwiegend Pendler.

Kapelle St. Wendelin in Hintschingen

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Am 1. Dezember 1974 wurde Hintschingen in die Gemeinde Immendingen eingegliedert.[2]

PolitikBearbeiten

Ortsvorsteher/inBearbeiten

Ortsvorsteherin ist Marlies Aschmann (2014)

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Kunigunde Schilling von Hintschingen, die letzte Äbtissin von Amtenhausen, regierte von 1796 bis 1808.

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Herbert Keller: Hintschingen - alte Siedlung an der Donau
  • E. Wagner: Neue Funde, Hintschingen an der Donau, in: Römisch-germanisches Korrespondenzblatt, Hrsg. Prof. E. Krüger, Jan. u. Feb. Jahrgang IX, 1916, S. ff

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. www.immendingen.de
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 518.
  3. Landeskunde entdecken online: Chunegundis; Schilling