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Himmighausen ist ein Stadtteil von Nieheim im Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen. Der Ort wurde 1015 in der Vita Meinwerci erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur Eingemeindung am 1. Januar 1970[1] war der Ort eine selbstständige Gemeinde im Amt Nieheim.

Himmighausen
Stadt Nieheim
Koordinaten: 51° 48′ 44″ N, 9° 1′ 25″ O
Höhe: 181 m
Fläche: 5,84 km²
Einwohner: 452 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 33039
Vorwahl: 05238
Karte
Lage von Himmighausen in Nieheim
Schloss Himmighausen
Schloss Himmighausen

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Himmighausen liegt an der Mündung des Fischbachs in die Emmer. In dem Ort, der im Bergtal am Fuße des Eggegebirges liegt, wohnen ca. 449 Einwohner.[2] Stand 31. Dezember 2016. Auf der Gemarkung Himmighausen-Bahnhof befindet sich der Lindenberg, der eine Höhe von 288 m ü.N.N. erreicht. Auf dem Berg steht die alte Antonius-Linde.

In Himmighausen-Bahnhof befindet sich die Gesamtdeutsche Bildungsstätte, die 1926 als Kindererholungsheim erbaut wurde. Damals wurden Kinder aus dem Ruhrgebiet im Rahmen der sogenannten Kinderlandverschickung quasi zum Kuraufenthalt geschickt und ärztlich betreut. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Deutsche Jugend des Ostens (Heimatvertriebene) und später die Deutsche Jugend in Europa[3] das Gebäude erworben. Letztere Organisation nutzt sie für Kinderfreizeiten und Angebote zur Erlebnispädagogik.

Sehenswert ist auch das denkmalgeschützte Schloss Himmighausen.

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Himmighausen liegt an der Bahnstrecke Hannover–Altenbeken. Hier zweigt auch die eingleisige Bahnstrecke nach Herford über Detmold und Lage ab. Allerdings wird der Bahnhof von allen Personenzügen ohne Halt durchfahren.

LiteraturBearbeiten

  • Status causae in Appellations-Sachen des Reichs-Hoff-Raths von Donops zu Wöbbel, Himmig- u. Borckhausen, appellantis, wider die Gebrüder von Schilder zur Dreckburg, appellatos, die Separation der Schilderischen-Himmighausischen Lehn-Güther vom Allodio betreffend. 1722 LLB Detmold

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 109.
  2. https://www.kreis-hoexter.de/unser-kreis/zahlen-daten-fakten/m_4926
  3. nw-news.de