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Herbert Tachezi

österreichischer Komponist und Organist

Herbert Tachezi (* 12. Februar 1930 in Wiener Neustadt; † 9. Dezember 2016 in Klosterneuburg) war ein österreichischer Organist, Cembalist und Komponist.

BiografieBearbeiten

Herbert Tachezi war schon während seiner Schulzeit als Chorleiter und Organist tätig. Nach der Matura 1948 studierte er an der Musikakademie Wien (Musikpädagogik, Klavier, Orgel bei Alois Forer, Komposition bei Alfred Uhl und Karl Schiske, Improvisation) und an der Universität Wien (Germanistik). Die Abschlussprüfungen in den Fächern Komposition 1953 und Orgel 1955 bestand er beide „mit Auszeichnung“. Außerdem nahm er Cembalounterricht bei Fritz Neumeyer in Freiburg im Breisgau.

In den Jahren 1952 bis 1967 war Tachezi Musiklehrer an Wiener Gymnasien. Ab 1952 konzertierte Tachezi als Organist, Cembalist und Hammerklavierspezialist in ganz Europa und Übersee. Tachezi war der Erste Organist der Hofmusikkapelle Wien, Juror bei internationalen Wettbewerben, Dozent bei internationaler Kursen, außerdem von 1963 bis 2010 Cembalist und Organist des von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Concentus musicus.

Tachezi lehrte seit 1958 an der Musikhochschule in Wien. 1967 erhielt er dort eine L1-Professur. Ab dem Jahr 1972 hatte Tachezi eine außerordentliche Professur und von 1977 bis 1998 eine ordentliche Professur für Satzlehre und Orgel inne.

Der Cellist Herwig Tachezi und der Geiger Christian Tachezi sind seine Söhne. Der Cellist Wilfried Tachezi ist sein Bruder.

EhrungenBearbeiten

HörbeispielBearbeiten

QuellenBearbeiten

  • Tachezi, Familie (Eintrag im Österreichischen Musiklexikon online, abgerufen am 19. September 2019)
  • Nachruf auf Herbert Tachezi, Todesanzeige und Nachruf auf der Webseite der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, abgerufen am 19. September 2019)

WeblinksBearbeiten