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Herbert Aulich

deutscher Maler, Grafiker und Objektkünstler

Herbert Aulich (* 12. Januar 1927 in Wüstendorf bei Breslau) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Objektkünstler.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Herbert Aulich studierte von 1950 bis 1954 an der Werkkunstschule Hannover und nahm gleichzeitig Unterricht bei Carl Buchheister und Erich Wegner. Er hatte 1960 bis 1961 einen Lehrauftrag für „wissenschaftliche Graphik und Illustration“ an der Werkkunstschule Hannover und war für zwei Jahrzehnte an der Volkshochschule Hannover als Dozent tätig. Er illustrierte Bücher des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover.[1] Der Künstler lebt in Offenbach am Main.

Aulichs Kompositionen sind abstrakt. Er begann mit geometrisch gegliederten Entwicklungsreihen und ging dann über zu asymmetrischen Formen und schuf konstruktivistische Arbeiten. Er gestaltete Glasfenster, Beton- und Metall-Reliefs, Mosaike und Wandbilder. In den letzten Jahren arbeitete er auch mit Fotografien, die er in gezeichnete – teilweise wieder realistische – Strukturen einarbeitete.

EhrungenBearbeiten

AusstellungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Herbert Aulich: Farbe Struktur Raum, Aulich-Merkle-Stiftung, Offenbach am Main 2017.  ISBN 978-3-931799-13-7
  • Ulrike Lehmann: Herbert Aulich. Retrospektive. Arbeiten aus 5 Jahrzehnten. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2007. ISBN 978-3-939738-05-3
  • Herbert Aulich. Bilder, Arbeiten auf Papier, Objekte. 1996
  • Herbert Aulich. Lovis-Corinth-Preis 2003. Die Künstlergilde, Esslingen 2003
  • Herbert Aulich. Arbeiten 1956–1991. 1991
  • Herbert Aulich. Kunstamt Neukölln, Berlin 1972
  • H. W. Ottens: Neben der Fährte. Mit zahlreichen Zeichnungen von Herbert Aulich. Landbuch, Hannover 1960
  • Friedhelm von Häring, Gregor Stasch, Jürgen Eichenauer, Ulrike Lehmann: Herbert Aulich. Retrospektive. Arbeiten aus 5 Jahrzehnten. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2007. ISBN 978-3-939738-05-3
  • Gerhard Leistner: Konstruktive Konzepte zwischen strenger Geometrie und lyrischer Abstraktion. In: Ausst.-Kat. Herbert Aulich. Bilder, Arbeiten auf Papier, Objekte, Architekturmuseum Breslau, Landesmuseum Schlesien Görlitz, Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf, Offenbach/Main 1996, S. 5–9.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. z. B. Schildkröten – Echsen – Schlangen (1981), Pilze in Niedersachsen (1979), Das Verhalten der Tiere (1979)
  2. FAZ vom 23. Dezember 2010, Seite 41: Konstruktiver Raum mit Seeblick