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Heinrich Wefing (Journalist)

deutscher Journalist

LebenBearbeiten

Wefing wuchs in Hamburg auf. Er studierte Rechtswissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn und Freiburg und wurde 1994 mit einer Arbeit über Parlamentsarchitektur zum Dr. iur. promoviert.

1995 hospitierte er in der politischen Redaktion der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit, anschließend im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). 1996 trat er in die Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Von 1997 bis 2001 war er deren Kulturkorrespondent in Berlin. Von 2002 bis 2004 berichtete er für die FAZ aus San Francisco von der amerikanischen Westküste; seine Erfahrungen veröffentlichte er 2005 in der »Gebrauchsanweisung«-Reihe des Piper Verlags. 2004 bis 2007 leitete Wefing das Feuilleton-Büro der FAZ in Berlin. 2008 kehrte er nach Hamburg zurück und ist derzeit Mitglied der politischen Redaktion der Zeit.[1] Er gehört zu den Initiatoren der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Wefing ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Parlamentsarchitektur. Zur Selbstdarstellung der Demokratie in ihren Bauwerken. Eine Untersuchung am Beispiel des Bonner Bundeshauses. Duncker & Humblot, Berlin 1995, ISBN 3-428-08380-6.
  • mit Andreas Muhs (Fotografien): Der Neue Potsdamer Platz. Ein Kunststück Stadt. be.bra-Verlag, Berlin-Brandenburg 1998, ISBN 3-930863-42-1
  • Kulisse der Macht. Das Berliner Kanzleramt. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2001, ISBN 3-421-05420-7.
  • Peichl/Achatz/Schumer: Münchner Kammerspiele, Neues Haus. Edition Menges, Stuttgart/London 2002, ISBN 3-930698-43-9
  • Gebrauchsanweisung für Kalifornien. Piper, München/Zürich 2008, ISBN 3-492-27538-9.
  • mit Bettina Hintze: Die besten Einfamilienhäuser in der Stadt. Deutschland – Österreich – Schweiz. Callwey, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-7667-1786-3.
  • Der Fall Demjanjuk. Der letzte große NS-Prozess. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60583-3.
  • mit Marc Brost: Geht alles gar nicht. Warum wir Kinder, Liebe und Karriere nicht vereinbaren können. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2015. ISBN 978-3-498-00415-6.
Herausgeber

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG: Personelle Veränderungen im Politikressort der ZEIT. 31. Oktober 2007.
  2. Deutscher Kulturrat: Kulturpolitik als Thema für das Feuilleton – puk-Journalistenpreis wurde in Berlin vergeben (Memento vom 16. Oktober 2012 im Internet Archive). 25. Februar 2006.