Heiko Bewermeyer

deutscher Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Hochschullehrer und Buchautor

Heiko Bewermeyer (* 22. Dezember 1940 in Neustrelitz) ist ein deutscher Facharzt für Neurologie.

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium Marianum in Warburg und dem Wehrdienst studierte Heiko Bewermeyer an den Universitäten in München, Wien und Hamburg.

Zum Facharzt wurde er in psychiatrischen Abteilungen im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Kliniken des Landschaftsverbandes Rheinland und an der Neurologischen Klinik Köln Merheim ausgebildet. Er promovierte an der Universität Düsseldorf. Die Venia legendi erhielt er an der Universität zu Köln, wo er Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie war. 1993 wurde er zum ausserplanmässigen Professor für Neurologie und Psychiatrie ernannt.

Er führte von 1988 bis 1994 die Neurologische Klinik am Klinikum Leverkusen und war von 1994 bis 2005 Chefarzt der Neurologischen Klinik Köln Merheim. Auch nach 2005 blieb er praktisch-neurologisch tätig. Seine Interessengebiete sind klinische Neurologie einschließlich ihrer Grenzgebiete und Geschichte der Nervenheilkunde. Er ist zudem Autor regionaler und historischer Publikationen.

Heiko Bewermeyer ist seit 1975 verheiratet und hat zwei Kinder.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

BücherBearbeiten

  • Symptom Kopfschmerz. Entscheidungshilfen in der Akutsituation. mit Jens Kuhn, Schattauer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7945-2476-1.
  • 50 Jahre Neurologie in Köln-Merheim, hg. mit Volker Limmroth, Kölnisches Stadtmuseum, Köln 2009, ISBN 978-3-940042-05-7.
  • Neurologische Differentialdiagnostik, Evidenzbasierte, Entscheidungsprozesse und diagnostische Pfade, mit Gereon R. Fink und Volker Limmroth (Hg), Schattauer, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-7945-2663-5.
  • Hermann Oppenheim – ein Begründer der Neurologie, Schattauer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-7945-3177-6.
  • Warburg Stunde Null. Kriegsende am 31.März 1945, Bonifatius, Paderborn 2019, ISBN 978-3-89710-823-3.

BeiträgeBearbeiten

  • Controlled trial of ancrod in ischemic stroke, mit V. Hossmann und W. D. Heiss, in: Arch. Neurol. 40, 803-808, 1983
  • MR imaging of familial basilar fmpression, mit H. A. Dreesbach, B. Hünermann, W.D. Heiss, in: J. Comput. Assist. Tomogr. 8, 953-956, 1984
  • Presentation of bilateral thalamic infarction on CT, MRI and PET., H. A. Dreesbach, A. Rackl, M. Neveling, W.-D. Heiss, in: Neuroradiology 27, 414-419, 1985
  • Zusatzuntersuchungen zur Sicherung der Diagnose bei multipler Sklerose., mit S. Bamborschke, J. Assheuer, H.A. Dreesbach, G. Buchberger, M. Neveling, J.K. Mai, W.-D. Heiss, in: Dtsch. med. Wiss, 1398-1405, 1986, (Japanische Fassung: 8, 1444-1452, 1986)
  • MRI of acute cerebral infarcts: increased contrast enhancement with continuous infusion of gadolinium, mit C.L. Merten, H.O. Knitelius, J. Assheuer, B. Bergmann-Kurz J.P. Hedde, in: Neuroradiology 41, 242-248, 1999, (USA: The Yearbook of Diagnostic Radiology 2000. A.G. Osborn (ed.), Mosby, St. Louis 2000, 472-473)
  • Klaus Joachim Zülch. Neurologe im Krieg – Kriegsneurologe. mit H.D.Mennel, in: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde, 2008, Band 14: 421-440
  • Von Warburg ins Ghetto Lodz. Das Schicksal von Julius Cohn (1880-1942) und seiner Familie, in: Die Warte, 2011, Nr. 151, 14-18

Mitgliedschaften und EhrenämterBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten