Egmond (Adelsgeschlecht)

Adelsgeschlecht
(Weitergeleitet von Haus Egmond)

Das Haus Egmond (auch Egmont geschrieben) war ein holländisches Uradelsgeschlecht. Die Hauptlinien Egmond-Geldern (Herzöge von Geldern, 1538 erloschen) sowie Egmond-Gavere (Grafen von Egmond, Fürsten von Gavere, 1682 erloschen) hatten fürstlichen Rang.

Stammwappen der Familie Egmond

ChronikBearbeiten

MittelalterBearbeiten

Namensgebend war das Kloster Egmond, die älteste Abtei der Niederlande und Grablege der Grafen von Holland, welches Mitglieder der Familie als Vögte verwalteten. Als Stammvater der Heeren van Egmond gilt nach einer Legende Radbold van Egmond (genannt 876–932), Vogt des Klosters. Die Familie lebte auf einem Hof nördlich des Klosters im Ortsteil Egmond aan den Hoef. Beerwout I. van Egmont soll aufgrund eines Gelübdes am Ersten Kreuzzug teilgenommen und nach seiner Rückkehr vom Abt des Klosters Erbrechte an dem Vogtshof erhalten haben. Als ihn dann 1129 der Graf von Holland zu seinem regionalen Vertreter ernannte, befestigte er den Hof, was zu Streit mit der Abtei führte. Das Slot op den Hoef, auch Kasteel Egmond genannt, wurde während des Streits um die Erbfolge des Grafen Dietrich VII. zerstört und danach neu aufgebaut. 1573 wurde es von den Söldnern des Dietrich Sonoy in Brand gesteckt, um nicht den Spaniern in die Hände zu fallen. Im 18. Jahrhundert kaufte die Familie das Schloss zurück; doch wurde es nach deren Aussterben 1798 auf Abbruch veräußert; heute stehen davon nur noch die Fundamente und die Schlosskapelle.

Im Laufe des 14. Jahrhunderts konnte das Geschlecht Egmond seinen Besitzstand erweitern und wurde somit auch in die Kämpfe gegen die Westfriesen sowie in Fehden hineingezogen. In weiterer Folge traten die Herren von Egmond im holländischen Haken-und-Kabeljau-Krieg gemeinsam mit den Herren van Arkel an die Spitze der Kabeljaus. Ende des 14. Jahrhunderts erbte Arnold von Egmond die Baronie IJsselstein mit einer Burg auf der Grenze Utrechts und Hollands. Ab diesem Zeitpunkt war das Geschlecht auch in die Utrechter Fehden verwickelt.

Grafen und HerzögeBearbeiten

Im Laufe des Spätmittelalters und der Renaissance konnten sich die mit zahlreichen Privilegien ausgestatteten Herren von Egmond zu einem der führenden niederländischen Adelsgeschlechter entwickeln. Johann III. von Egmond wurde 1486 zum ersten Grafen von Egmond erhoben.

Arnold von Egmond erbte 1423 von seinem Großonkel Rainald IV. von Jülich und Geldern das Herzogtum Geldern (ein Territorium des Heiligen Römischen Reichs), das die Egmonds nominell bis 1543 als Reichsfürsten regierten. Doch gelang ihm die Durchsetzung des Erbanspruchs nur mittels langjähriger kriegerischer Auseinandersetzungen, auch mit seinem eigenen Sohn Adolf. Auch der Enkel Karl führte die Kriege fort. 1471 musste Arnold das Herzogtum an Karl den Kühnen verpfänden, was faktisch zum Verlust der geldrischen Selbstständigkeit führte, das nun vom Herzogtum Burgund regiert wurde, obwohl die Familie Egmond die Rechte und den Titel behielt. Im Frieden von Venlo 1543 gelang es den Habsburgern als Erben Burgunds, ihren Herrschaftsanspruch über Geldern endgültig durchzusetzen. Die herzogliche Linie endete 1538 mit Karl, der nur außereheliche Nachfahren hinterließ.

 
Lamoral von Egmond (1522–1568), Fürst von Gavere, spanischer Statthalter von Flandern und Artois (Goethes Egmont)

Arnolds jüngerer Bruder Wilhelm von Egmond (1412–1483) hatte die Söhne Johann III. von Egmond (1438–1516) und Friedrich von Egmond, Graf von Buren. Sie begründeten eine ältere und eine jüngere Linie. Der Enkel Johanns III., Lamoral von Egmond (1522–1568), wurde 1553 zum Fürsten von Gavere in Flandern erhoben. Der Titel bestand bis 1682, als der letzte Nachfahre, Fürst Lodewijk Filips, starb. Lamoral diente Kaiser Karl V. als Soldat und dessen Sohn Philipp II. von Spanien als Statthalter von Flandern und Artois. In den beginnenden niederländischen Unruhen gehörte er zu den unzufriedenen Großen, welche sich der straffen Zentralisation der niederländischen Verwaltung und der streng katholischen Politik Philipps II. widersetzten und ein aristokratisches Regiment sowie ein gewisses Maß religiöser Toleranz durchsetzen wollten; dennoch verfolgte auch er in Flandern die Protestanten. Bei der Ankunft des Herzogs von Alba zwecks Niederschlagung der calvinistischen Bilderstürmer 1567 ritt er an dessen Seite in Brüssel ein, wurde aber kurz danach von dessen Blutrat zum Tode verurteilt und gleichzeitig mit dem Grafen von Hoorn am 5. Juni 1568 auf dem Großen Markt in Brüssel enthauptet. Er ist die Hauptfigur in Goethes Trauerspiel Egmont.

Ferner gehörten den Egmond eine Reihe von Grafschaften und Hohen Herrlichkeiten (siehe unten).

Neben den regierenden Hauptzweigen bestanden diverse Bastardlinien (siehe Abschnitt unten).

Besitzungen und Titel des Hauses Egmond (Auswahl)Bearbeiten

 
Stammwappen bei Siebmacher

WappenBearbeiten

Die Familie Egmond verwendet ihr Wappen, das sechs rote Sparren auf Gold zeigt,[1] bereits seit dem Jahr 1200.[2]

FamilienmitgliederBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

BastardlinienBearbeiten

Außer den ausgestorbenen Haupt- und Nebenlinien gab es auch einige Bastardlinien der Familie, darunter die Egmond van Merenstein (1559 ausgestorben), Egmond van Kenenburg (1703 ausgestorben) und Egmond van Cranenburch, von denen bis heute nur die Linien der Reichsgrafen von Geldern-Egmond (heute Mirbach-Geldern-Egmont) sowie die freiherrliche Familie von Isselstein (auch IJsselstein oder Ysselstein) fortbestehen.

Eine unbewiesene Behauptung ist hingegen die Abstammung der Familie van Egmond van de Nijenburg vom Haus Geldern. Die Familie nannte sich zuerst „van de Nijenburg“, nach einem Landsitz nahe Alkmaar, wo die Familie im Goldenen Zeitalter zu den führenden Familien des Patriziats aufstieg. Jan Gerritsz († 1523) stellte eine nicht bewiesene Abstammungstheorie auf, nach welcher die Familie sich als ein außerehelicher Zweig der Grafen aus dem Haus Egmond sah. Dirk (1537–1596) nannte sich schließlich „van Egmond van de Nijenburg“. Zur Unterstützung ihres Anspruchs erwarb die Familie im 18. Jahrhundert das alte Stammschloss in Egmond aan den Hoef. Diese Familie ist 1747 ausgestorben.

Freiherren und Grafen von Geldern-EgmontBearbeiten

 
Schloss Arcen

Stammvater des Adelsgeschlechtes Geldern-Egmond bzw. Geldern-Egmont (und später Mirbach-Geldern-Egmont) ist Reiner von Geldern (1460–1522), natürlicher Sohn des Adolf von Egmond, Herzog von Geldern (1438–1477). Das Geschlecht besaß 1503–1779 Arcen, gehörte den Ritterschaften von Geldern und Jülich an und führte seit dem 17. Jahrhundert den Freiherrentitel. Den Reichsgrafenstand erlangten sie mit dem Diplom zu München am 15. Juli 1790. Graf Alfons von Geldern-Egmont, dessen Mutter Gabriele eine geborene Freiin von Mirbach war, erhielt 1877 von König Ludwig II. von Bayern den Namen Mirbach-Geldern-Egmont. Er besaß das von seinem Vater, dem Grafen Alfons, 1877 gestiftete Fideikommiss Roggenburg in Schwaben. Prinzregent Luitpold ernannte ihn 1909 zum erblichen Reichsrat der Krone Bayerns.

Familie IsselsteinBearbeiten

 
Wappen des Floris van Egmond

Frederik van Egmond und Ijsselstein, Graf von Bueren und Leerdam (* um 1440; † 1521); ⚭ I (1464) Aleida van Culemborg; ⚭ II (Dezember 1505) Walburga von Manderscheid († 1527) hatte als legitime Nachfahren:

  • Floris van Egmond, Graf von Buren (* 1469; † 14. Oktober 1539), Statthalter von Friesland
    • Maximilian von Egmond, Graf von Buren, Leerdam und Lingen, Statthalter von Friesland, Groningen und Overijssel, Kapitän-General der Niederlande

Ein außerehelicher Sohn war:

  • Willem Bastaard van Egmond († um 1532), natürlicher Sohn des Frederik van Egmond
  • Christoffel van Isselstein († um 1512), natürlicher Sohn des Frederik van Egmond[3]; ⚭ Elisabeth van Renesse
    • Willem van Egmond van Isselstein (* 1498; † um 1587), dessen Sohn; ⚭ I 1535 Margaretha van Wijngaarden, ⚭ II um 1555 Elisabeth Becker († 1569)
      •  
        Wappen derer von Isselstein, Preußen[4]
         
        Aufschwörung des Christoph Philipp von Loë um 1650
        Christoffel I von Isselstein (* um 1546; † Juli 1593 Frankreich im Dienst von Henri IV); Oberst bei Jan van Nassau und den Watergeuzen, 1578 Militärgouverneur von Geertruidenberg. Wohnte in Kranenburg, dann ab 1582 im Schloss Linnep, das er 1584 von Graf Adolf und Gräfin Walburga zu Neuenahr als Pfand[5] bekam; ⚭ Magdalena von Allendorf (wohl verwandt mit Anna Walburga von Neuenahr, ihr Vater war Vincent van Alendorp)
        • Vincenz von Isselstein zu Linnep († 1656 als Garnisonskommandant von Orsoy), Oberst der niederländischen Reiterei[6] im 30-jährigen Krieg. März 1645 mit der Jurisdiktion in den Honnschaften Püttbach und Erbeck (Erbach), Amt Mettmann, Kirchspiel Wülfrath, belehnt.[7]
        • Walpurga Freiin von Isselstein (* 1588; † vor 1660); ⚭ Johann Friedrich von Loë, Herr von Overdyck († 12. April 1656 in Bochum)
          • Christoph Philipp von Loë, Aufschwörung um 1650[8]
          • Odilia von Loë ⚭ 1656 Joachim Heidenreich Adolf von Ripperda
          • Ida Catherina von Loë (1630–1664); ⚭ Carl Wilhelm von Ripperda
        • Philipp Ernst von Isselstein, 1620 kurfürstlich-brandenburgischer Falkenmeister
        • Reinier von IJsselstein
        • Maurits von Isselstein (1585–1652), 1618 Rittmeister und Pfandherr zu Linnep, kauft 1643 Schloss Linnep; ⚭ Caspara von Düngeln (Als Frau zu Linnep am 10. Mai 1643 als Patin der Caspara zum Eicken genannt)
          • Vincent Schott von Isselstein (August Friedrich) von Isselstein; † 1705 ohne männliche Nachkommen,[9] Obrist und preußischer Brigadier
            • Loisa von Isselstein zu Linnep, Wülfrath und Leuchtenberg († vor 1721); ⚭ Obrist Freiherr von Hack (Hake/Haacke, später auch: Haack-Isselstein zu Linnep)
          • Wilhelm Christoff von Isselstein († vor 1665)
          • Mauritz Ludwig von Isselstein (Baron Maurits Lodewijk van Ijsselstein) 1669 Rittmeister, Juni 1679 Major im Regiment Albert Ferdinant Graaf van Berlo, 1691 Kompaniechef im Regiment Prins van Friesland, 1698 Brigadier im Kavallerieregiment Prinz Philipp[10], ⚭ Januar 1669 Hester Lucia van Aylva
            • (?) Johann Moritz von Isselstein, nach einer Versteigerung 1753 Eigentümer von Haus Leithe (Gelsenkirchen); von Jugend an Soldat, 1730 Fähnrich[11], 1741 Premierleutnant, 28. Juli 1749 Stabskapitän, 1751 Hauptmann einer Kompanie unter Generalmajor Quadt in Hamm, 1758 königlich-preußischer Major, verwundet bei Prag, 1761 im Regiment Schenckendorf[12]
              • Franz Friedrich von Isselstein; ⚭ 1793 (Hamm) Anna Louisa Jacobi
                • Louise Julie Friedericke von Isselstein (* 1795); ⚭ 1820 Friedrich Ludewig von Wüstenhoff (* 1794)
                • Karl von Isselstein, Oberlandesgerichtsrat in Breslau; Nachkommen von Ysselstein
              • (?) Franz Wilhelm von Iselstein († 1777), preußischer Oberstleutnant und Chef des Königsberger Landregiments
          • Ida Elisabeth von Isselstein zu Linnep; ⚭ Johan Henrich von Gürtzgen zu Luchtmar († vor 1712)
          • Magdalena Walburga von Isselstein zu Linnep; ⚭ 18. Januar 1690 Theodorus Christianus Schaef
          • Justina (Josina) Maria Freyin von Isselstein zu Etgendorf (lebt 1705)[13]
          • Ida Catherina von Isselstein
      • Jan (Hans) van IJsselstein († 1579); ⚭ Agnes van Galen
        • Christoffel II van Ysselsteyn
        • Hendrick van Ysselsteyn
      • Elisabeth van IJsselstein; ⚭ Wilhelm von Brempt zu Blasbach
      • Maarten van IJsselstein (* um 1548; † 1572 in Frankreich)
      • Frederik van IJsselstein (* um 1550); ⚭ 1585 Johanna van Bemmel
      • aus II (Sohn der Elisabeth Becker): Floris († um 1602); ⚭ Angela Dachverlies, Tochter des Joris Dachverlies und der Ida van Berckel
        • Willem V van IJsselstein, am 10. Januar 1603 belehnt mit Gütern zu Lienden
        • Christoffel II Floris van IJsselstein, 1617 minderjährig nach Preußen, 1635 Obristwachtmeister in Solingen; ⚭ Cunigunde von Holtzem zu Vochem. Nachkommen in Deutschland
          • Johanna Elisabeth von Isselstein[14]; ⚭ 1654 Johann Bernhard Freiherr von dem Bongart zu Paffendorf
            • Catharina Elisabeth von Bongart, Dezember 1675 Eintritt in das adlige Kloster zu den Weißen Frauen in Aachen
            • Anna Clara von Bongardt; ⚭ 1686 Constantin von Ritz zu Etgendorf
            • um 1678: Erich Adolf Vinzenz, Johann Konrad und Maria Ida von dem Bongart
      • Willem van IJsselstein
      • Gerhard van IJsselstein
      • Maximiliaan van IJsselstein; ⚭ 1603 Jaqueline van Hertevelt

LiteraturBearbeiten

  • Pieter Lodewijk Muller: Egmond. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 5, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 683 f.
  • Ralf G. Jahn: Die Grafen von Geldern-Egmond(t). In: Ralf G. Jahn, Karl-Heinz Tekath, Bernhard Keuck (Hg.): Ein guter Nachbar ist ein edel Kleinod. Das Herzogtum Geldern im Spannungsfeld von Bündnis und Konkurrenz an Maas, Rhein und Ijssel. Geldern 2005. ISBN 3-921760-33-X. S. 153–161.

WeblinksBearbeiten

Commons: Haus Egmond – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Allgemeine encyclopädie der wissenschaften und künste in alphabetischer folge von genannten schrifts bearbeitet und herausgegeben von J. S. Ersch und J. G. Gruber ... J. f. Gleditsch, 1838, S. 275 f. (google.de [abgerufen am 17. Februar 2021]).
  2. Het wapen en de vlag van Egmond. Abgerufen am 17. Februar 2021 (niederländisch).
  3. Webseite Familienverband Ijsselstein (2018). Abgerufen am 22. Dezember 2020
  4. nach Otto Titan von Hefner: J. Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch. Bd. III, 2: Der blühende Adel des Königsreichs Preußen (Edelleute A-L); Nürnberg 1878. Tafel 236 (online)
  5. Schuldverschreibung Digitalisat
  6. Private Webseite www.30jaehrigerkrieg.de. Abgerufen am 22. Dezember 2020
  7. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0027 / Berg, Lehen, Spezialia AA 0027, Nr. 62 Urk. 1.
  8. Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen W 101/Aufschwörungstafeln, Nr. 747,0 Online
  9. Anton Fahne von Roland: Geschichte der Kölnischen, Julischen und Bergischen Geschlechter Band 2, Seite 71 (online)
  10. Julius Mebes: Beiträge zur Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates. Band 1, S. 656. (online)
  11. Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Erschließungsprojekt „Friedrich Wilhelm digital“. Abgerufen am 29. Dezember 2020
  12. J. F. Seyfart: Geschichte des im 1756- und 1757sten Jahre in Deutschland und dessen angränzenden Ländern geführten Krieges. Dritter Theil, Zweite Abtheilung (Frankfurt und Leipzig, 1761) Seite 484 (online als PDF)
  13. Als Letztlebende ihres Namens behauptete sie, dass das Geschlecht von Isselstein mit dem Tod Ihres Bruders „Vincenz Scott Frh. von Isselstein, Herrn zu Linnep und Wülfrath, Königl. Preuss. Brigadier und Obristen zu Ross“ am 30. Mai 1705 im Mannstamm erloschen wäre
  14. Als ihr Vater wird Christoffel II Floris van IJsselstein genannt (vgl. Deutschordensarchiv online), jedoch war Vincenz Schott von Isselstein 1678 der Testamentsexekutor des Johann Bernhard von Bongardt zu Paffendorf (vgl. Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland AA 0608 / Paffendorf, Urkunden AA 0608, Nr. 1292)