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LebenBearbeiten

Wallow ist in Herbern und Münster/Westfalen aufgewachsen. Von 1959 bis 1961 absolvierte er seinen Militärdienst bei der Bundeswehr und schied als Oberleutnant d. R. aus. 1966 trat er der SPD bei, für die er von 1981 bis 1983 und von 1990 bis 1998 im Bundestag saß. 1998 verzichtete er aufgrund einer schweren Erkrankung auf eine erneute Kandidatur. Er trat 2001 aus der SPD aus, nachdem er einen Angriff von NATO-Flugzeugen vor Ort in Serbien recherchiert hatte und trat 2006 wieder in die SPD ein. 2004 war er Gründungsmitglied des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der WASG.[1] Er ist als Autor tätig und schreibt Beiträge für verschiedene Wochenzeitungen sowie politische Theaterstücke.[2] Im Juli 2019 kündigte er eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz an, erhielt jedoch nicht die nötige Unterstützung für eine Nominierung.[3]

VeröffentlichungenBearbeiten

Theaterstücke
  • Glatzer oder Der hektische Stillstand. 1998
  • Der Kaschmirfaschismus oder Die Rache der Fledermäuse. 2002
  • Es geschah in unserem Namen – Die Brücke von Varvarin. 2003

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Teigeler: Von „Affenmenschen“ und „Arschlöchern“. In: die tageszeitung. 4. Dezember 2004
  2. Holger Kulick: Polit-Theater: Hans Wallows Abrechnung. In: Spiegel Online. 16. Februar 2001
  3. Daniela Greulich: Ex-Bundestagsmitglied - Hans Wallow aus Bonn will SPD-Chef werden. In: General-Anzeiger. 15. Juli 2019, abgerufen am 15. Juli 2019.