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Hans-Jörg Criens

deutscher Fußballspieler

Hans-Jörg Criens (* 18. Dezember 1960 in Neuss) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Hans-Jörg Criens
Personalia
Geburtstag 18. Dezember 1960
Geburtsort NeussDeutschland
Größe 189 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–1978 VfR Neuss
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1978–1981 VfR Neuss ? 0(?)
1981–1993 Borussia Mönchengladbach 290 (92)
1993–1995 1. FC Nürnberg 24 0(3)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1987 Olympia-Auswahlmannschaft 1 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Aktive Zeit als SpielerBearbeiten

Bis 1981 spielte Criens für den VfR Neuss. Zwischen 1981 und 1993 war er als Stürmer bei Borussia Mönchengladbach, davon viele Jahre als Mannschaftskapitän, unter Vertrag. Im Verlauf der Spielzeit Saison 1993/94 wechselte Criens zum 1. FC Nürnberg, mit dem er 1994 aus der Fußball-Bundesliga abstieg.

Insgesamt absolvierte er 303 Spiele in der Fußball-Bundesliga und erzielte 94 Tore, 92 davon für Borussia Mönchengladbach.[1] Damit ist er hinter Jupp Heynckes und Herbert Laumen der dritterfolgreichste Torjäger für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga.

Der dritte Platz mit der Borussia in der Saison 1983/84 war der größte Erfolg des Kopfballspezialisten. Außerdem stand er 1984 (Niederlage nach Elfmeterschießen gegen den FC Bayern München) und 1992 (Mannschaftskapitän; Niederlage nach Elfmeterschießen gegen Hannover 96) mit der Borussia im Finale des DFB-Pokals. International erreichte er mit der Borussia in der Saison 1986/87 das Halbfinale des UEFA-Pokals (0:0, 0:2 gegen Dundee United) und absolvierte am 25. März 1987 in Tel Aviv beim 2:1-Sieg gegen die B-Auswahl Israels ein Länderspiel für die Olympia-Auswahlmannschaft des DFB.

Nach seinem Vertragsende beim 1. FC Nürnberg 1995 war Criens als aktiver Fußballer in unteren Spielklassen weiter aktiv, ehe er im Sommer 2002 endgültig seine Laufbahn beendete.

Nach der Profi-ÄraBearbeiten

Nach seiner aktiven Zeit spielt Criens noch gelegentlich in der Traditionsmannschaft Weisweiler-Elf von Borussia Mönchengladbach.[2]

Criens bestritt seinen Lebensunterhalt zeitweilig als Handelsvertreter in der Fertighausbranche und tageweise als Außendienstmitarbeiter. Vom 1996 bis 2012 trainierte er verschiedene unterklassige Mannschaften am Niederrhein, so zum Beispiel den SC Waldniel,[3] Schwarz-Weiß Elmpt und die Damenmannschaft von Tura Brüggen. Er ist als Taxifahrer für Dialysepatienten und Menschen mit Behinderung tätig (Stand 2015).[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelbelegeBearbeiten

  1. Matthias Arnhold: Hans-Jörg Criens – Matches and Goals in Bundesliga. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. 24. Juli 2014. Abgerufen am 6. August 2014.
  2. a b Gladbacher Hans-Jörg Criens war der erste Fußball-Joker waz.de vom 14. Dezember 2015, abgerufen am 17. August 2018
  3. Wie geht's eigentlich…? Hans-Jörg Criens?, tagesspiegel.de; 10. März 2011