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.Haik Thomas Porada (* 1972 in Greifswald) ist ein deutscher Historiker.

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LebenBearbeiten

Porada ist in der vorpommerschen Kreisstadt Grimmen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sein frühes Interesse an der Geschichte führte ihn bereits als Abiturient an die Universität Greifswald als Gasthörer. Ab 1991 studierte er Geschichte, Skandinavistik und Geographie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, der Philipps-Universität Marburg und der Universität Stockholm. Als Magister Artium war er ab 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte/Hansegeschichte der Universität Greifswald. 1998–2001 war er Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2001 wechselte er in Greifswald an den Lehrstuhl für Nordische Geschichte.[1]

Zwischen 1998 und 2002 hat er in Stettin gewohnt und im dortigen Staatsarchiv gearbeitet. Seit 2002 ist er Mitarbeiter und Projektleiter am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig. Im Jahr 2006 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald zum Dr. phil. promoviert.[2]

Im Dezember 2017 wurde er zum Vorsitzenden der Historischen Kommission für Pommern gewählt.[3] Die pommersche Landsmannschaft hat ihm am 27. Oktober 2018 in Greifswald den Pommerschen Kulturpreis 2018 verliehen. Die Laudatio hat Dr. Nils Jörn, Wismar, gehalten.

MitgliedschaftenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leibniz-Institut für Länderkunde
  2. Dissertation: Das pommersche Bergwerk : die Bodden, Haffe und Strandseen Pommerns in der fürstlichen Herrschaftspraxis vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert, Verlagsanzeige.
  3. Pressemitteilung der Historischen Kommission für Pommern.
  4. Mitglieder der HiKo Pommern