Hauptmenü öffnen

Haaren (Hamm)

Ortsteil der Stadt Hamm, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Haaren ist ein ländlich geprägter Ortsteil der westfälischen Stadt Hamm.

Werries
Stadt Hamm
Koordinaten: 51° 41′ 32″ N, 7° 55′ 4″ O
Eingemeindung: 1. Januar 1968
Eingemeindet nach: Uentrop
Postleitzahl: 59071
Vorwahl: 02388

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Haaren liegt im östlich des Zentrums der Stadt Hamm. Im Norden bildet die Lippe teilweise die Grenze. Im Bereich des Hauses Haaren ist diese etwas über die Lippe hinaus nach Norden verschoben. Der Datteln-Hamm-Kanal liegt im Süden des damaligen Gemeindegebietes.

NachbargemeindenBearbeiten

Haaren grenzte im Jahr 1967 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Gemeinde Dolberg (damals im Kreis Beckum, heute zu Ahlen im Kreis Warendorf), Uentrop und Werries (beide heute zu Hamm).

GeschichteBearbeiten

Haaren gehörte bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Rhynern im Kreis Hamm. Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.[1]

Am 1. Januar 1968 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Braam-Ostwennemar (großenteils), Frielinghausen, Haaren, Norddinker, Schmehausen, Vöckinghausen und Werries in die Gemeinde Uentrop eingegliedert.[2] Mit der Gemeindegebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurde die Gemeinde Uentrop mit 12.238 Einwohnern auf 39,46 km² in die kreisfreie Stadt Hamm eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1849[4] 172
1910[5] 169
1931[6] 275
1956[7] 403
1961[8] 394

VerkehrBearbeiten

StraßenBearbeiten

Die Kreisstraße K 2 verbindet Haaren in westlicher Richtung mit Werries und Hamm und in östlicher Richtung mit Uentrop.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Haaren wird von der Linie 33 der Stadtwerke Hamm bedient. Diese verbindet den Ort mit Hamm, Werries und Uentrop.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 196, 317.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 65.
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 125.
  4. M. F. Essellen: Beschreibung und kurze Geschichte des Kreises Hamm und der einzelnen Ortschaften in demselben. Verlag Reimann GmbH & Co, Hamm 1985, ISBN 3-923846-07-X, S. 145.
  5. www.gemeindeverzeichnis.de: Einwohnerzahlen 1910
  6. Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.
  7. Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957
  8. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 192.