Weetfeld

Ortsteil von Hamm

Weetfeld ist zusammen mit Selmigerheide ein Ortsteil der westfälischen Stadt Hamm. Er ist bis heute ein ländlich geprägter Ort.

Weetfeld
Stadt Hamm
Koordinaten: 51° 37′ 34″ N, 7° 47′ 13″ O
Eingemeindung: 1. Januar 1968
Eingemeindet nach: Pelkum
Postleitzahl: 59077
Vorwahlen: 02381, 02383, 02385

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Weetfeld liegt im Süden der Stadt Hamm. Im Süden bildet die A 2 die Grenze.

NachbargemeindenBearbeiten

Weetfeld grenzte im Jahr 1967 im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Gemeinden Pelkum, Wiescherhöfen, Berge und Freiske (alle heute zu Hamm) sowie Osterbönen und Westerbönen (beide heute zu Bönen).

GeschichteBearbeiten

Weetfeld gehörte bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Pelkum im Kreis Hamm. Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.[1]

Am 1. Januar 1968 wurden die Gemeinden Herringen, Lerche, Pelkum, Sandbochum und Weetfeld sowie Teile von Wiescherhöfen zur neuen Gemeinde Pelkum zusammengeschlossen.[2] Diese 40,65 km² große Gemeinde mit 25.337 Einwohnern wurde durch die Gemeindegebietsreform mit Wirkung vom 1. Januar 1975 wieder aufgelöst und in die kreisfreie Stadt Hamm eingemeindet.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1849[4] 288
1910[5] 354
1931[6] 388
1956[7] 602
1961[8] 415

VerkehrBearbeiten

StraßenBearbeiten

Die Kreisstraßen K 13 und K 35 durchqueren das ehemalige Gemeindegebiet.

Die K 13 verbindet Weetfeld mit Pelkum und Wiescherhöfen sowie mit Freiske, die K 35 mit dem nördlichen Wiescherhöfen (ehemalige Zeche Heinrich-Robert) und mit Bönen.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Weetfeld wird von der Linie 83 der Stadtwerke Hamm bedient (Haltestelle Ziegelei). Sie verbindet den Ort mit Hamm und Selmigerheide.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 196, 317.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 64.
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 125.
  4. M. F. Essellen: Beschreibung und kurze Geschichte des Kreises Hamm und der einzelnen Ortschaften in demselben. Verlag Reimann GmbH & Co, Hamm 1985, ISBN 3-923846-07-X, S. 150.
  5. www.gemeindeverzeichnis.de: Einwohnerzahlen 1910
  6. Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.
  7. Otto Lucas: Kreis-Atlas Unna. Unna/Münster 1957.
  8. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 262.