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Hörhausen
Wappen von Hörhausen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeldw
Politische Gemeinde: Homburgi2
Postleitzahl: 8507
Koordinaten: 715026 / 276891Koordinaten: 47° 37′ 57″ N, 8° 58′ 9″ O; CH1903: 715026 / 276891
Höhe: 540 m ü. M.
Einwohner: 600
Hörhausen

Hörhausen

Karte
Karte von Hörhausen
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Luftbild vom 9. Mai 2011

Hörhausen ist ein Dorf in der politischen Gemeinde Homburg im ehemaligen Bezirk Steckborn, heute Frauenfeld, im Schweizer Kanton Thurgau.

Der Ort hat ca. 600 Einwohner und liegt auf 540 m ü. M. Die Postleitzahl ist 8507.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Hörhausen liegt auf dem Seerücken an der Kantonsstrasse zwischen Pfyn und Steckborn im Kanton Thurgau.

GeschichteBearbeiten

Die fränkische Adlige Thiotind vermachten zwischen 872 und 883 ihren Grundbesitz in "Gundelinhart" dem Kloster St. Gallen. Erst im 11. Jahrhundert wird Hörhausen durch einen Ritter von "Huonerhusin" aktenkundig. Neben den Herren von Klingen, den Klingenbergern und den Klöstern Feldbach und Kreuzlingen war es vor allem die Abtei Reichenau, die sowohl in Gündelhart als auch in Hörhausen, Güter und Rechte innehatte. Später gelangten diese Güter auf Umwegen in den Besitz der Lanzen von Liebenfels und mit Ammenhausen, Lanzenneunforn, Kugelshofen und Eggmühle einen Teil der Herrschaft Liebenfels bildeten. Die Familie Lanz war im 16. Jahrhundert so verschuldet, dass sie 1571 Schloss Liebenfels und den grössten Teil ihrer Güter veräussern musste und nur Gündelhart samt Pfarrei halten konnten. Hier erbauten sie ein Schloss und begründeten zusammen mit Hörhausen eine eigene Gerichtsherrschaft.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts veränderten sich mit der Einwanderung von Berner Bauernfamilien die konfessionellen Verhältnisse, während die bäuerlich-gewerbliche Erwerbsstruktur bis in die Gegenwart erhalten blieb.

Das Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Gündelhart-Hörhausen ist eine neuere Schöpfung, angelehnt an das Wappen des Geschlechtes von Beroldingen. Die Beroldinger besassen von 1622 bis 1798 die Gerichtsherrschaft Gündelhart. Der Gündelharter Zweig der Familie starb 1869 im Besitze des Schlosses aus.

Seit 1999 ist Hörhausen Teil der politischen Gemeinde Homburg TG.

VerkehrBearbeiten

Hörhausen ist durch die Kantonsstrasse gut mit den Städten Frauenfeld und Kreuzlingen verbunden. Frauenfeld erreicht man in ca. 15 Min.

Hörhausen ist gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Die Postauto-Linie 826 nach Frauenfeld, bzw. nach Steckborn und die Linie 831 nach Homburg TG und Müllheim TG führen durch Hörhausen.

DorfbildBearbeiten

Im ältesten Teil Hörhausens stehen noch alte Riegelbauten, umgeben von neueren Bauten.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hörhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien