Hauptmenü öffnen

LebenBearbeiten

Nach dem Studium der Klassischen Altertumswissenschaft ab 1943 in Heidelberg promovierte Gisela Drohla dort 1949 über Die Giebelfiguren der etruskisch-italischen Tempel. Darauf befasste sie sich mit Russisch und Georgisch. Ab 1959 als Lektorin im Insel Verlag tätig, übersetzte Gisela Drohla aus dem Russischen. Von 1972 bis 30. Juni 1981 saß sie im Rat der Uni Marburg und arbeitete neben ihrer Übersetzertätigkeit wissenschaftlich zum Thema Georgische Literatur.

Gisela Drohla verstarb nach einer schweren Erkrankung.

Werk (Auswahl)Bearbeiten

  • 1971: Der goldene Karpfen. Ein turkmenisches Märchen. Neu erzählt von Gisela Drohla. Bilder von Kristine Rothfuss

Übersetzungen aus dem RussischenBearbeiten

postum

HerausgeberinBearbeiten

  • 1959: Russische Lyrik des XX. Jahrhunderts. Eine Auswahl. Insel, Wiesbaden
  • 1961: Leo N. Tolstoi: Sämtliche Erzählungen in acht Bänden. Insel, Frankfurt am Main
  • 1963: Leo N. Tolstoi: Kindheit, Knabenalter, Jünglingsjahre
  • 1968: Das neue Rußland: Prosa der zwanziger Jahre (auch: Übersetzerin)
  • 1968 (Redakteurin): Alexander Solschenizyn: Krebsstation. Mit einem Vorwort von Heinrich Böll

WeblinksBearbeiten

  • Quelle: Eintrag im Germersheimer Übersetzerlexikon[2], Stand von April 2016

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. suhrkamp.de; Suhrkamp / Insel, Autoren: Gisela Drohla , abgerufen am 5. August 2019.
  2. Germersheimer Übersetzerlexikon