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LebenBearbeiten

Auric gehörte zur Groupe des Six, einer Komponistengruppe um Francis Poulenc, die im Gegensatz zum musikalischen Impressionismus in Frankreich und zur spätromantischen Musik Richard Wagners einen neuen, einfachen Stil propagierte. 1962 wurde Auric Direktor der Pariser Oper. Ab 1962 war er auch als Nachfolger von Jacques Ibert Mitglied der Académie des Beaux-Arts. 1979 wurde er als auswärtiges Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters gewählt.[1]

Er verfasste komische Opern, Ballette und Filmmusik mit lebhafter, oft ekstatischer Rhythmik. Seine Inspirationskraft galt als klassisch, seine Ausdruckskraft als modern.[2]

In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg war Auric zudem ein vielbeschäftigter, angesehener Musikkritiker und Kolumnist, u. a. bei Paris-Soir, Nouvelles littéraires, Marianne (Zeitschrift).[2] Später war er jahrzehntelang (1954–1978) Präsident der französischen Musikverwertungsgesellschaft SACEM, die der deutschen GEMA entspricht.[3] Von 1962 bis 1968 war er Vorsitzender der „Réunion des théâtres lyriques nationaux“.

Auric erhielt auf dem Pariser Prominentenfriedhof cimetière du Montparnasse eine Ehren-Grabstätte.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

KompositionenBearbeiten

  • Ballett "Chemin de lumière" 1952
  • Pastorales pour piano
  • "Quatre chants de France malheureuse" (1949)

FilmmusikBearbeiten

SchauspielerBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Jens Rosteck: Dabeisein ist alles. Georges Auric - Portrait einer Silhouette. in: Literatur um 11 Heft XV Marburg 1998, S. 69–87.
  • Louis Laloy: La musique retrouvée Ein Epochenrückblick
  • Franziska Kollinger: Von der Bühne zum Film : Georges Aurics Musik der 1930er Jahre, Stuttgart : Franz Steiner Verlag, [2019], ISBN 978-3-515-12241-2

WeblinksBearbeiten

  Commons: Georges Auric – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Honorary Members: Georges Auric. American Academy of Arts and Letters, abgerufen am 4. März 2019.
  2. a b Jens Rosteck: Georges Auric - Portrait einer Silhouette, S. 81.
  3. Jens Rosteck: Georges Auric - Portrait einer Silhouette, S. 74.