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Georg-Büchner-Gymnasium (Köln)

Gymnasium in Köln

Das Georg-Büchner-Gymnasium ist ein Gymnasium in Köln. Benannt ist die Schule seit 1986 nach dem Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär Georg Büchner.

Georg-Büchner-Gymnasium
Georg-Büchner-Gymnasium, Köln-9872.jpg
Georg-Büchner-Gymnasium
Schulform Gymnasium
Schulnummer 166923
Gründung 1969
Adresse

Ostlandstr. 39, 50858 Köln

Ort Köln-Weiden
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 56′ 3″ N, 6° 50′ 18″ OKoordinaten: 50° 56′ 3″ N, 6° 50′ 18″ O
Träger Stadt Köln
Schüler 1350
Lehrkräfte 130
Leitung Mehmet Basata
Website gbg.koeln

Inhaltsverzeichnis

Entstehung und CharakteristikBearbeiten

Die Schule wurde 1969 als Gymnasium der Gemeinde Lövenich (seit 1975 Stadtteil Kölns) zunächst in Königsdorf, heute ein Stadtteil Frechens, gegründet und bezog 1973 einen Neubau am Standort in Weiden, den es sich gemeinsam mit der Martin-Luther-King-Hauptschule (ausgelaufen im Jahr 2016) teilte.

Die Schule war bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts das einzige Ganztagsgymnasium in Köln. Heute ist das Georg-Büchner-Gymnasium sechs- bis siebenzügig und zählt mit etwa 1350 Schülern und etwa 130 Lehrern zu den größeren Gymnasien in Nordrhein-Westfalen.

Im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft wird das Schulgebäude am alten Standort weitgehend neu errichtet. Die Baumaßnahme soll im Jahr 2021 abgeschlossen werden.[1]

Projekte und AuszeichnungenBearbeiten

Die Schule nimmt an vielen Wettbewerben teil und bietet ein breites Ganztagsangebot mit vielen außerunterrichtlichen Arbeitsgemeinschaften, Betreuung und Schulmensa. In der Sekundarstufe I können Klassen mit einem besonderen Profil besucht werden: Neben Sprachenklassen (Latein und Englisch ab Klasse 5, Französisch ab Klasse 7) gibt es Bläserklassen, in der die Schüler ein Klassenblasorchester bilden. Es bestehen Schüleraustausche mit Schulen in Frankreich, Großbritannien, Ungarn und Polen. Mehrfach ausgezeichnet wurden die Eigenproduktionen des Schultheaters und die Schülerzeitung. Die Schule ist seit 2001 Projektschule des Schülerwettbewerbs Jugend debattiert.

2001 erhielten Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe für das Projekt „Denk- und Mahnmale an das Dritte Reich“ den zweiten Preis des SchülerwettbewerbsErinnern für Gegenwart und Zukunft – Im Dialog für Toleranz“ der Shoah Foundation, in Höhe von 4000,- DM.[2][3] Die Projektgruppe des Philosophie-Grundkurses stiftete die Hälfte des Preisgeldes zur Verlegung von 13 Stolpersteinen in den Kölner Stadtteilen Braunsfeld und Lindenthal.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Helmut Frangenberg: Schulen werden saniert: Vom ersten Beschluss bis zur Vergabe dauerte es elf Jahre. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 3. Dezember 2017]).
  2. gbg-koeln.de -->Installation: Stolpersteine -->unser Kurs (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gbg-koeln.de, abgerufen am 2. März 2016
  3. heise.de – Erinnern für Gegenwart und Zukunft, abgerufen am 2. März 2016
  4. gbg-koeln.de -->Installation: Stolpersteine -->unsere Steine (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gbg-koeln.de, abgerufen am 2. März 2016