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Gental im Oktober

Das Gental im Schweizer Kanton Bern ist ein nördliches Seitental des Gadmertals und damit auch des Haslitals der oberen Aare. Es wird vom Gentalwasser durchflossen, das bei Innermühletal ins Gadmerwasser mündet, das bei Innertkirchen die Aare erreicht.

Das obere Ende des Tals liegt im Nordosten und ist durch den Jochpass mit dem Trüebsee im Engelbergertal verbunden. Am oberen Talende liegt der Engstlensee auf 1834 m ü. M. und kurz davor die Engstlenalp. Auf der Nordseite liegt oberhalb der Trogschulter die Alp Tannalp im relativ flachen Hochtal Tannen. Quer durch dieses und südwestlich anschliessend über die eher schroffe Ärzegg verläuft die Wasserscheide zur Sarner Aa und damit zur Reuss. Jenseits der Wasserscheide liegen der Tannensee und der Wintersportort Melchsee-Frutt.

Das Gental ist kaum besiedelt und ist daher einer der abgeschiedensten Orte der Zentralschweizer Alpen. Im Zweiten Villmergerkrieg 1712 zogen Waadtländer Truppen zum Schutz der Berner Grenze durch das Gental hinauf zur Engstlenalp, wo sie sich festsetzten und wo an zwei Sonntagen Feldgottesdienst gehalten wurde.[1]

VerkehrsanbindungBearbeiten

Die Zufahrt zum Gental erfolgt von Innertkirchen über die Sustenstrasse. Die Strasse im Gental ist eine Privatstrasse der Weggenossenschaft Mühletal-Engstlenalp und für Motorfahrzeuge ab dem Restaurant Wagenkehr gebührenpflichtig.[2] Das Gental stellt eine Sackgasse dar, es gibt keinen Durchgangsverkehr.

Von Meiringen über Innertkirchen fährt ein Postauto durch das Gental bis zur Engstlenalp.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten