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Göllnitz (niedersorbisch Jeleńce) ist ein Ortsteil der Gemeinde Sallgast vom Amt Kleine Elster im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg.[2]

Göllnitz
Gemeinde Sallgast
Koordinaten: 51° 38′ 24″ N, 13° 51′ 34″ O
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 14,19 km²
Einwohner: 325 (1. Jan. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 03238
Vorwahl: 035329
Göllnitzer Dorfstraße
Göllnitzer Dorfstraße

GeografieBearbeiten

Der Ort liegt sechs Kilometer nördlich von Sallgast und neun Kilometer östlich von Massen, wo sich der Verwaltungssitz vom Amt Kleine Elster befindet. Die Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn Rutzkau im Norden, Saadow im Nordosten, Lipten und Lug im Osten, Wormlage im Südosten, Dollenchen im Süden, Lieskau im Südwesten, Massen im Westen, sowie Lindthal und Rehain im Nordwesten.[3]

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1346 wurde Göllnitz erstmals urkundlich erwähnt.[4] Der Ortsname ist von dem sorbischen Wort jeleń für Hirsch abgeleitet.

Zum 26. Oktober 2003 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Göllnitz aufgelöst und ein Ortsteil der Gemeinde Sallgast.[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Dorfkirche Göllnitz

Die denkmalgeschützte Dorfkirche von Göllnitz stammt in den Grundzügen aus dem 13. Jahrhundert.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Göllnitz (Sallgast) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Göllnitz in der RBB-Sendung Landschleicher vom 25. Februar 2018

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33. überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin und Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, Online bei Google Books, S. 443
  2. Gemeinde Sallgast – Ortsteile nach § 45 Kommunalverfassung – Bewohnte Gemeindeteile – Wohnplätze. In: service.brandenburg.de. Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, abgerufen am 14. Januar 2016.
  3. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  4. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung. be.bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2005, S. 65.
  5. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003. Statistisches Bundesamt.