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Erzbistum San Cristóbal de la Habana

römisch-katholisches Bistum in Kuba

Das Erzbistum San Cristóbal de la Habana (lat.: Archidioecesis Avanensis) ist eine auf Kuba gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Havanna.

Erzbistum San Cristóbal de la Habana
Karte Erzbistum San Cristóbal de la Habana
Basisdaten
Staat Kuba
Diözesanbischof Juan García Rodríguez
Emeritierter Diözesanbischof Jaime Kardinal Ortega
Emeritierter Weihbischof Alfredo Petit Vergel
Fläche 7.542 km²
Pfarreien 85 (31.12.2015 / AP2017)
Einwohner 2.724.000 (31.12.2015 / AP2017)
Katholiken 2.614.000 (31.12.2015 / AP2017)
Anteil 96 %
Diözesanpriester 46 (31.12.2015 / AP2017)
Ordenspriester 70 (31.12.2015 / AP2017)
Katholiken je Priester 22.534
Ständige Diakone 26 (31.12.2015 / AP2017)
Ordensbrüder 92 (31.12.2015 / AP2017)
Ordensschwestern 200 (31.12.2015 / AP2017)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Kathedrale Catedral de San Cristóbal
Suffraganbistümer Bistum Matanzas
Bistum Pinar del Río

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Kathedrale San Cristóbal in Havanna

Das Erzbistum San Cristóbal de la Habana wurde am 10. September 1787 durch Papst Pius VI. aus Gebietsabtretungen des Bistums Santiago de Cuba als Bistum San Cristóbal de la Habana errichtet. Es wurde dem Erzbistum Santo Domingo als Suffraganbistum unterstellt. Am 25. April 1793 gab das Bistum Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Louisiana und zwei Floridas ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 20. Februar 1903 zur Gründung der Bistümer Pinar del Río und Cienfuegos. Das Bistum San Cristóbal de la Habana gab am 10. Dezember 1912 Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Matanzas ab.

Das Bistum San Cristóbal de la Habana wurde am 6. Januar 1925 durch Papst Pius XI. mit der Apostolischen Konstitution Inter praecipuas zum Erzbistum erhoben.

Das Erzbistum ist Träger des 2011 eröffneten Félix-Varela-Kulturzentrums (Centro Cultural Padre Félix Varela), einer auch Laien offenstehenden kirchlichen Studieneinrichtung mit Sitz in der Altstadt von Havanna.[1] Ein prominentes Projekt des Kulturzentrums ist die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Espacio Laical, die sich Themen der gesellschaftlichen Erneuerung widmet, dabei auch politische Debatten mit unterschiedlichen Standpunkten aufgreift, aber im Gegensatz zu den übrigen in Kuba veröffentlichten Medien nicht der Zensur der Kommunistischen Partei Kubas unterliegt.[2]

OrdinarienBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Inaugurado el Centro Cultural „Padre Félix Varela“. Meldung auf der Webseite der Katholischen Bischofskonferenz vom 28. September 2011, abgerufen am 6. November 2013 (spanisch)
  2. Quienes Somos. Webseite Espacio Laical, abgerufen am 6. November 2013 (spanisch)