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Erzbistum Rossano-Cariati

römisch-katholisches Bistum in Italien

Das Erzbistum Rossano-Cariati (lat.: Archidioecesis Rossanensis-Cariatensis, ital.: Arcidiocesi di Rossano-Cariati) ist eine in Italien gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Rossano (Gemeinde Corigliano-Rossano).

Erzbistum Rossano-Cariati
Karte Erzbistum Rossano-Cariati
Basisdaten
Staat Italien
Kirchenregion Kalabrien
Kirchenprovinz Cosenza-Bisignano
Metropolitanbistum Erzbistum Cosenza-Bisignano
Diözesanbischof Giuseppe Satriano
Fläche 1.415 km²
Pfarreien 56 (2014 / AP 2015)
Einwohner 139.700 (2014 / AP 2015)
Katholiken 137.200 (2014 / AP 2015)
Anteil 98,2 %
Diözesanpriester 66 (2014 / AP 2015)
Ordenspriester 20 (2014 / AP 2015)
Katholiken je Priester 1.595
Ständige Diakone 2 (2014 / AP 2015)
Ordensbrüder 22 (2014 / AP 2015)
Ordensschwestern 89 (2014 / AP 2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch
Kathedrale Cattedrale di Maria Santissima Achiropita in Rossano
Konkathedrale Concattedrale di San Michele arcangelo in Cariati
Website www.chiesacattolica.it
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Cosenza-Bisignano

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Im 7. Jahrhundert wurde das Bistum Rossano errichtet und dem Erzbistum Reggio Calabria als Suffraganbistum unterstellt. Im Jahre 1460 wurde das Bistum Rossano durch Papst Pius II. zum Erzbistum ohne den Status eines Metropolitanbistums erhoben und dem Heiligen Stuhl direkt unterstellt.

Am 27. Juni 1818 wurden die Bistümer Cerenzia, Strongoli und Umbriatico durch die Bulle De utiliori von Pius VII. abgeschafft, und ihre Territorien wurden am Erzbistum Cariati angegliedert.

Dem Erzbistum Rossano wurde am 4. April 1979 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Quo aptius das Bistum Cariati angegliedert.[1] Am 30. September 1986 wurde das Erzbistum Rossano und Cariati durch die Kongregation für die Bischöfe mit dem Dekret Instantibus votis in Erzbistum Rossano-Cariati umbenannt.[2] Das Erzbistum Rossano-Cariati wurde am 30. Januar 2001 dem Erzbistum Cosenza-Bisignano als Suffraganbistum unterstellt.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Quo aptius, AAS 71 (1979), n. 8, S. 560f.
  2. Congregatio pro Episcopis: Decretum Instantibus votis, AAS 79 (1987), n. 6, S. 775ff.
 
Kathedrale in Rossano