Erich Bücker

deutscher Fußballspieler

Erich „Ete“ Bücker (* 6. November 1930 in Hann. Münden; † 6. Januar 2013 in Bremerhaven) war ein deutscher Fußballspieler. Der Außenläufer im damals praktizierten WM-System absolvierte in der erstklassigen Oberliga Nord für den TuS Bremerhaven 93 von 1951 bis 1962 232 Ligaspiele und erzielte 17 Tore.

LaufbahnBearbeiten

„Ete“ Bücker spielte nach dem Übertritt von seinem Heimatverein TSG Hannoversch Münden von Juli 1951 bis Juni 1962 beim TuS Bremerhaven 93 im Mittelfeld. Der Verein spielte damals in der Oberliga Nord, seinerzeit die höchste Spielklasse. Sein Oberligadebüt gab er unter dem späteren Braunschweiger Meistertrainer Helmuth Johannsen. Meist belegte er mit der Mannschaft Platzierungen im Mittelfeld der Tabelle. Herausragend war jedoch die Saison 1954/55. In der Liga erreichte er mit seinem Verein als Tabellenzweiter hinter dem Hamburger SV die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Dort bestritt er alle acht Spiele – zwei Qualifikationsspiele gegen Wormatia Worms und sechs Gruppenspiele – und belegte mit seinen Mannschaftskameraden um Außenläuferkollegen und B-Nationalspieler Werner Lang nach den Gruppenspielen den zweiten Platz hinter dem späteren deutschen Meister Rot-Weiss Essen. In derselben Saison nahm Bremerhaven auch am DFB-Pokal teil. Nach einem 5:1 gegen die zweitklassige SpVgg Erkenschwick und einem 3:1 gegen den Ligakonkurrenten Hamburger SV unterlag die Mannschaft im Viertelfinale mit 0:2 beim späteren Pokalfinalisten FC Schalke 04. Bücker wurde bei allen drei Spielen eingesetzt. Seine letzten beiden Spielzeiten waren dann vom Abstiegskampf geprägt, beide Male konnte aber mit Platz 14 der Abstieg knapp vermieden werden.

Nach Beendigung seiner aktiven fußballerischen Laufbahn wirkte der gelernte Speditionskaufmann noch mehrere Jahre lang als Trainer für verschiedene Fußballvereine im Amateurbereich.

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