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Eberhard Schmidt-Elsaeßer

deutscher Politiker, Staatssekretär in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt

Eberhard Schmidt-Elsaeßer (* 1. April 1955 in Itzehoe) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit Juni 2012 Staatssekretär im Ministerium für Justiz, Europa und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Von 2006 bis 2009 war er Staatssekretär im Schleswig-Holsteinischen Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa, von April 2011 bis Juni 2012 Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

BiographieBearbeiten

Von 1975 bis 1981 studierte Schmidt-Elsaeßer Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und legte dort 1981 das erste juristische Staatsexamen ab. Anschließend promovierte er am örtlichen Institut für Umweltschutz-, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht. Seine Dissertation trägt den Titel „Medizinische Forschung an Kindern und Geisteskranken - Zur Strafbarkeit von Forschungseingriffen an Einwilligungsunfähigen“.

Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen im Jahr 1987 trat Schmidt-Elsaeßer 1988 in die Steuerverwaltung Schleswig-Holsteins ein. Von 1990 bis 1996 arbeitete er in der Wirtschaftsabteilung und Haushaltsabteilung im Finanzministerium und war danach Referatsleiter in der Staatskanzlei. Als Abteilungsleiter kehrte er 1998 ins Finanz- und Energieministerium zurück und fungierte dort ab 2002 als ständiger Vertreter des Staatssekretärs. Bevor er selbst zum Staatssekretär ernannt wurde war er von April 2005 bis Juni 2006 in gleicher Funktion im Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa tätig.

Schmidt-Elsaeßer ist verheiratet und hat drei Kinder.

PolitikBearbeiten

Schmidt-Elsaeßer ist Mitglied der SPD. Ab Juni 2006 wurde er als Nachfolger von Peter Nissen Staatssekretär im Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa des Landes Schleswig-Holstein.[1] Im Zuge des Bruchs der von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) geführten Großen Koalition im Juli 2009 wurden am 20. Juli 2009 zunächst alle SPD-Minister aus ihren Ämtern entlassen.[2] Am 23. Juli 2009 wurde auch Schmidt-Elsaeßer und allen anderen Staatssekretären in vormals SPD-geführten Ministerien das gleiche Schicksal zuteil, sie wurden in den einstweiligen Ruhestand versetzt.[3] Schmidt-Elsaeßers Nachfolge als Staatssekretär im Justiz-, Arbeits- und Europaministerium trat Heinz Maurus an, zusätzlich zu seiner Funktion als Chef der Staatskanzlei.

Am 20. April 2011 wurde Schmidt-Elsaeßer Nachfolger von Bernhard Sterz als Staatssekretär im Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, das von Angela Kolb (SPD) geführt wurde. Im Juni 2012 kehrte er nach Schleswig-Holstein zurück, nachdem er von Ministerpräsident Torsten Albig zum Staatssekretär im Ministerium für Justiz, Europa und Kultur ernannt wurde. Sein Amt in Sachsen-Anhalt übernahm Thomas Wünsch.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hamburger Abendblatt: Schmidt-Elsaeßer folgt auf Nissen, 8. Juni 2006
  2. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen entlässt sozialdemokratische Ministerinnen und Minister (Memento des Originals vom 19. Juni 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schleswig-holstein.de, Pressemitteilung vom 20. Juli 2009
  3. Pressemitteilung vom 23. Juli 2009 (Memento des Originals vom 5. März 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schleswig-holstein.de, Staatssekretäre in den einstweiligen Ruhestand versetzt

QuelleBearbeiten