Dornier Do 23

Militärflugzeug

Die Dornier Do 23 war ein deutscher Bomber der Dornier-Werke.

Dornier Do 23
Dornier Do 23
Dornier Do 23 E (mit Rolls-Royce-Motoren)[1]
Typ: Bomber
Entwurfsland:

NS-StaatNS-Staat Deutsches Reich

Hersteller: Dornier
Erstflug: 1934
Stückzahl: 282

EntwicklungBearbeiten

Entwickelt wurde das Flugzeug als Weiterentwicklung der Dornier Do 13 bzw. der Do 11. Änderungen betrafen die Bugfenster sowie die Drehlafetten der Abwehrbewaffnung. Strukturelle Änderungen wurden nicht getätigt.

Von 1934 bis 1935 wurden einige hundert Stück für die Luftwaffe gefertigt, die alle ab 1936 durch die Do 17 ersetzt wurden. Umgebaute Do 23 wurden während des Krieges als Minenräumer im Rahmen der Minensuchgruppe Mausi sowie versuchsweise als chemisches Kampfflugzeug eingesetzt.

Technische DatenBearbeiten

 
Dornier Do 23 '32+626' der II./KG 153, 6. Staffel, Finsterwalde 1936–37
Kenngröße Daten[1]
Besatzung 4
Länge 18,8 m
Spannweite 25,6 m
Höhe 5,4 m
Flügelfläche 112 m²
Flügelstreckung 5,9
Leermasse 6050 kg
max. Startmasse 8600 kg
Triebwerke 2 × BMW VIU mit 750 PS (552 kW)
Höchstgeschwindigkeit 260 km/h
Dienstgipfelhöhe 4200 m
Reichweite 1500 km
Bewaffnung 3 × MG 15, bis zu 1000 kg Bomben

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Dornier Do 23 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Thomas Wilberg: Arado Ar 69 B. Das Virtuelle Luftfahrtmuseum, abgerufen am 16. Oktober 2009.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Dornier Do 23. In: www.luftarchiv.de. Abgerufen am 24. Februar 2021.