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Dobia ist ein Ort des Ortsteils Arnsgrün-Bernsgrün-Pöllwitz der Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz in Thüringen.

Dobia
Koordinaten: 50° 36′ 33″ N, 12° 4′ 35″ O
Höhe: 432 m ü. NN
Einwohner: 150
Eingemeindung: 1. April 1992
Eingemeindet nach: Pöllwitz
Postleitzahl: 07937
Vorwahl: 037432
Dobia (Thüringen)
Dobia

Lage von Dobia in Thüringen

Blick auf den Ort
Blick auf den Ort

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Dobia ist über die Kreisstraßen 504 und 513 zu erreichen. Das Dorf liegt auf einer Hochfläche mit Wald umgeben. Die Flur ist kupiert. Das Dorf befindet sich im Osten des Thüringer Schiefergebirges. Der Nachbarort ist Pöllwitz.

GeschichteBearbeiten

Am 16. März 1366 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.[1] Die Kirche soll mindestens 850 Jahre alt sein.[2] In Schönbacher Chroniken jedoch ist das Erbauungsjahr einer Kapelle Dobia 1374 genannt. Die Dorfkirche Dobia gehörte im 14. Jahrhundert zur Parochie Elsterberg, danach zur Abtei Schönbach. 150 Einwohner leben im Dorf. Dobia hatte im Jahr 1864 45 Häuser, in denen 239 Menschen wohnten.[3]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Klaus Müller: Die Bewohner von Dobia in der Gemeinde „Vogtländisches Oberland“. In: Jahrbuch des Museums Reichenfels-Hohenleuben 55 (2010), Seite 55–66
  • Gottfried Thumser: Dobia, Büna, Leiningen. Eine Auswahl von Dokumenten zur Geschichte. Zeulenroda 2011, 387 Seiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dobia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 56
  2. Gemeinde Vogtländisches Oberland: Zur Geschichte der Kirche in Dobia. Archiviert vom Original am 9. Juni 2010; abgerufen am 27. Mai 2017.
  3. Klaus Müller: Die Volkszählung im Vogtländischen Oberland 1864 in Zeitschrift für Mitteldeutsche Familiengeschichte, Heft 4/ 2013, Leipzig
  4. Richard Hoche: Rein. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 27, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 719 f.