Diskussion:Humerusschaftfraktur

Letzter Kommentar: vor 7 Jahren von Couraco in Abschnitt Bildmaterial

Konservative vs. operative Behandlung

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Hier stellt sich die Frage, ob die Ausage im Rüter von 1995 (S. 497 ganz unten): „Die konservative Therapie ist die Standardbehandlung der Humerusschaftfraktur.“ (Rüter, Hervorhebung aus der Quelle) noch uneingeschränkt gültig ist. Die aktuellen Verriegelungsnägel, ob proximal oder distal, stellen da ja eine Option dar. Aussagen dazu (mit Quellen, versteht sich) könnten dem Artikel weiterhelfen. -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 23:28, 9. Feb. 2010 (CET)Beantworten

Die Aussage ist so nicht mehr haltbar. Das war vor der Nagelentwicklung sicher richtig. Aber jetzt: Komplikationsarm, sofortige Funktionswiederaufnahme, Hohe Heilungsrate. Wer möchte schon 6 Wochen mit einem nicht funktionsfähigen Arm herumlaufen? Das Thema muß bearbeitet werden. --Nomen49 08:47, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten
Das sehe ich prinzipiell genau so. Vielleicht finde ich (oder ein anderer Benutzer) ja irgendwo eine schöne große Studie zu den Ergebnissen der Verriegelungsnägel, die diese heute durchgängig übliche Auffassung stützen. Ich erinnere mich allerdings noch gut an die frühen 80er, als AO noch mit "Alles Operieren" übersetzt wurde und die damals noch fast ausschließlich durchgeführten Plattenosteosynthesen unheilvolle Verläufe in großer Zahl hervorriefen. Nicht nur Radialisschäden (oft tragischerweise bei der Metallentfernung!), auch Pseudarthrosen und gelegentlich Plattenbrüche sind mir noch gut im Gedächtnis. In dieser Zeit durfte man ja das Wort "Hackethalnagelung" noch nicht einmal laut denken (wir haben sie trotzdem häufig gemacht). -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 09:53, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten

Literatur

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Folgende Arbeiten habe ich ausfindig gemacht: Leider habe ich keinen Zugriff auf diese Arbeiten, vielleicht kann mich jemand unterstützen, der da dran kommt!

  • P. M. Rommens, J. Verbruggen, P. L. Broos: Retrograde Verriegelungsnagelung der Humerusschaftfraktur : Eine klinische Studie. In: Der Unfallchirurg. Vol. 98. Jahrgang, Nr. 3, 1995, S. 133–138 (inist.fr).
  • D. Nast-Kolb, S. Ruchholtz, L. Schweiberer: Die Bedeutung der Radialisparese für die Wahl des Behandlungsverfahrens der Humerusschaftfraktur. In: Aktuelle Traumatologie. Vol. 27. Jahrgang, Nr. 103, 1997, ISSN 0044-6173, S. 100–104 (inist.fr).
  • V. Heppert, K. Malze, A. Wentzensen: Konservative vs. operative Behandlung bei Oberarmschaftfrakturen Fixateur externe. In: Trauma und Berufskrankheit. Vol. 2. Jahrgang, Suppl. 4, November 2000, S. 479–484, doi:10.1007/PL00014977 (springerlink.com).
  • S. Studier-Fischer, A. Moghaddam et al.: Marknagelung bei der Humerusschaftfraktur. In: Trauma und Berufskrankheit. Vol. 7. Jahrgang, Nr. 2, Mai 2005, S. 97–102, doi:10.1007/s10039-005-1007-9 (springerlink.com).
  • I. P. Hoellen, G. Bauer, W. Strecker, L. Kinzl: Indikation und Technik der intramedullären Stabilisierung der Humerusschaftfraktur. In: Aktuelle Traumatologie. Vol. 27. Jahrgang, Nr. 3, 1997, ISSN 0044-6173, S. 91–99 (inist.fr).


...weitere folgen!

Das hier und auch das dürfte mich allerdings deutlich nach vorne werfen! -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 11:16, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten

Na diese Dissertationen sind doch absolute Spitze, da wird alles breit und quer diskutiert. Die andere Literatur kann ich morgen ziehen.--Nomen49 20:29, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten

Das wäre schön! Heute komm ich zu nix mehr, muss jetzt erstmal ne Tibia-Epiphyseolyse operieren! -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 21:20, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten
Habe gestern meinen nagelneuen Scharf/Rüter:: Orthopädie und Unfallchirurgie bekommen, der hat auch nen langen Artikel zur Humerusschaftfraktur, der jetzt auch aktuell ist. Merkwürdigerweise kennt das Buch keine Humeruskopffrakturen. Hmmm. -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 09:50, 11. Feb. 2010 (CET)Beantworten
etwas aktueller: Behandlung der proximalen Humerusfraktur des Erwachsenen von Burkhart KJ, Dietz SO, Bastian L, Thelen U, Hoffmann R, Müller LP:The treatment of proximal humeral fracture in adults.

Dtsch Arztebl Int 2013; 110(35−36): 591−7. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0591--doc med couraco (Diskussion) 15:30, 13. Mär. 2017 (CET)Beantworten

Bildmaterial

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Da sollte sich doch eine schöne Röntgenaufnahme beschaffen lassen oder? --Kuebi [ · Δ] 07:57, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten

Es schneit heute wieder im Sauerland. Mal sehen, was sich ergibt! -- Thomas, der Bader (TH?WZRM-Wau!!) 09:43, 10. Feb. 2010 (CET)Beantworten

Wie ist das korrekt bei den Röntgenaufnahmen, bei denen du selbst der Bildautor bist? Nicht eher die Klinik/Rö. Abteilung?--doc med couraco (Diskussion) 17:08, 13. Mär. 2017 (CET)Beantworten

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GiftBot (Diskussion) 04:00, 19. Jan. 2016 (CET)Beantworten