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Dietrich von Gumppenberg

deutscher Politiker, MdL und Unternehmer

Dietrich von Gumppenberg (* 16. Juli 1941 in Meiningen) ist ein deutscher Unternehmer und Politiker (FDP). Sein voller Name lautet Hans-Dietrich Marquard Anton-Ulrich Joseph Clemens Stephan Freiherr von Gumppenberg.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Dietrich von Gumppenberg entstammt dem Adelsgeschlecht Gumppenberg.

Im Jahr 1980 gründete er die PR-Agentur wbpr Gesellschaft für Public Relations und Marketing mbH mit Sitz in Unterföhring und wurde deren Geschäftsführer.

PolitikBearbeiten

Von Gumppenberg war 1983 einer der Initiatoren des Politischen Aschermittwoch der bayerischen FDP in Bayerbach und organisierte ihn in der Folge 15 Mal.

Im Jahr 1990 kandidierte er erfolgreich für die FDP bei den bayerischen Landtagswahlen. Von 1990 bis 1994 war er Mitglied des bayerischen Landtages und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Bei der Landtagswahl in Bayern 2008 trat er erfolglos im Stimmkreis Landshut (Wahlkreis Niederbayern) als Direktkandidat an, nachdem er auf der FDP-Liste für Niederbayern nur einen Ersatzplatz erringen konnte.[2] Regionales Aufsehen erregte er im Landtagswahlkampf dann durch seine Bierdeckel-Kampagne.[3] Nachdem er aufgrund seiner schlechten Listenplatzierung noch mit Austritt aus der FDP gedroht hatte, rückte er zum 1. Februar 2012 für Franz Xaver Kirschner in den Landtag nach.

Obwohl er in seiner Heimatgemeinde Bayerbach ein Ergebnis von 29,4 % [4] erreichte, schied er aus dem Landtag aus, da die FDP bei der Landtagswahl in Bayern 2013 die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwinden konnte.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans-Dietrich Marquard Anton-Ulrich Joseph Clemens Stephan, Freiherr von Gumppenberg. Geneall. Abgerufen am 10. November 2017.
  2. AlleStimmkreise in Niederbayern. Bayerischer Rundfunk. 16. September 2013. Abgerufen am 10. November 2017.
  3. Landtag Intern. Oberbayerisches Volksblatt. 9. August 2013. Abgerufen am 10. November 2017.
  4. Ergebnis LTW Bayern. Markt Ergoldsbach. Abgerufen am 10. November 2017.