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Dieter Reith

deutscher Jazz-Pianist, -Organist, Arrangeur und Komponist

Dieter Reith (* 25. Februar 1938 in Mainz) ist ein deutscher Jazzpianist, -organist, Arrangeur und Komponist.

Reith wurde 1972 dadurch bekannt, dass er, zusammen mit Peter Herbolzheimer und Jerry van Rooyen die Olympiaeinzugsmusik für das Orchester Kurt Edelhagen komponiert und arrangiert hatte. Dafür wurden diese drei Musiker mit einer Goldenen Schallplatte und dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Leben und WirkenBearbeiten

Reith nahm ab 1945 Klavierunterricht, zunächst mit rein klassischer Ausrichtung. Ab 1956 spielte er Jazz im Club „Katakombe“ in Mainz. Nach dem Abitur 1958 studierte er Musikwissenschaft und experimentelle Physik. Auch absolvierte er ein Praktikum im Bereich der Tontechnik. 1961 bestand er ein Probespiel als Pianist bei der SWF-Bigband, deren Pianist er von 1962 bis 1971 war. Außerdem war er von 1970 bis 1976 Organist in Peter Herbolzheimers RHYTHM COMBINATION & BRASS. Von 1971 bis 1973 spielte er Klavier im Orchester Kurt Edelhagen (WDR). Nachdem er 1973 seinen Wohnsitz nach Stuttgart verlegt hatte, leitete er für zahlreiche Produktionen die SWR Big Band und das SWR-Rundfunkorchester. Außerdem fungierte er als Arrangeur für viele TV-Projekte, Rundfunkproduktionen und Tonträger. Seit 1997 ist er Mitglied im Werkausschuss der GEMA.

Reith spielte u. a. mit den folgenden Musikern zusammen:

Stan Getz, Jean-Luc Ponty, Art Farmer, Frank Rosolino, Niels-Henning Ørsted Pedersen, Kenny Clarke, Philip Catherine, Benny Bailey, Slide Hampton, Maynard Ferguson, Toots Thielemans, Herb Geller

Jazz-Aufnahmen unter eigenem NamenBearbeiten

Ausgewählte Aufnahmen mit anderen MusikernBearbeiten

  • Charly Antolini: Drum Beat, 1964
  • Charly Antolini: Special Delivery, 1979
  • Peter Herbolzheimer: My Kind Of Sunshine, 1970/1971
  • Peter Herbolzheimer: Wide Open, 1973
  • Peter Herbolzheimer: Waitaminute, 1973
  • Peter Herbolzheimer: Scenes, 1974
  • Peter Herbolzheimer: Jazz Gala, 1976
  • Peter Herbolzheimer: Hip Walk, 1976
  • Peter Herbolzheimer: Masterpieces, 1995 (Sampler)
  • Knut Kiesewetter: Stop, Watch and Listen, 1970

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten