Dieter Löchel

deutscher Brigadegeneral a. D.

Dieter Löchel (* 8. Januar 1943 in Kellinghausen) ist ein deutscher Brigadegeneral a. D.

LebenBearbeiten

Beförderungen

Nach dem Abitur in Heide trat er 1964 in die Bundeswehr in die Ausbildungskompanie 3/11 ein und wurde im Panzerbataillon 314 in Oldenburg zum Offizier ausgebildet. 1965/66 besuchte er die Heeresoffizierschule III in München. Ab 1966 war er als Panzerzugführer und Fernmeldeoffizier beim Panzerbataillon 183 in Boostedt eingesetzt. 1972 wurde er Kompaniechef beim Panzerbataillon 214 in Augustdorf. Von 1975 bis 1980 war er Kompaniechef der Stabs- und Versorgungskompanie im Panzerbataillon 154 bzw. Panzerbataillon 53 in Hessisch Lichtenau.

Von 1980 bis 1983 war er stellvertretender Bataillonskommandeur des Panzerbataillons 14 in Hildesheim. 1983 wurde er S 3 Stabsoffizier Organisation des I. Korps in Münster. Von 1985 bis 1987 war er Kommandeur des Panzerbataillons 84 in Lüneburg und von 1987 bis 1989 des Panzerlehrbataillons 93 in Munster. 1989 wurde er G 3 Übungen im Territorialkommando Süd in Mannheim. Von 1991 bis 1993 war er Heeresverbindungsstabsoffizier bei der United States Military Academy in West Point, New York. Von 1993 bis 1995 war er stellvertretender Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 7 in Hamburg.

1995 wurde er Kommandeur der Panzerbrigade 21 in Augustdorf. Während des SFOR-Einsatzes 1999 war er Kommandeur des deutsch-französischen Einsatzverbandes DFGFA. Danach war er kurzzeitig zur Verfügung bei der III./7. Panzerdivision in Düsseldorf. Von 1999 bis 2002 war er Beauftragter für Erziehung und Ausbildung des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Bonn. 2002 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Löchel ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

LiteraturBearbeiten

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. 1955–1999. Die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale. Teil 6b). Band 3: Laegeler–Quiel. Biblio-Verlag, Osnabrück 2005, ISBN 3-7648-2382-8, S. 100–101.
  • Klaus Achim Kunz, Harald Oberhem (Bearb.): Beauftragter Erziehung und Ausbildung des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Chronik 1970–2006. Hrsg. durch das Bundesministerium der Verteidigung, 2. Auflage, Bonn 2006, S. 147 ff.