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DBJR-Logo seit 2019[1]
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Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) ist eine Arbeitsgemeinschaft der deutschen Jugendverbände. Der Verein mit Sitz in Berlin[2] wurde am 3. Oktober 1949 in Altenberg gegründet.[3] Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Deutschland.

TätigkeitBearbeiten

Der DBJR vertritt Interessen und Forderungen der Jugendlichen gegenüber dem Parlament und der Regierung sowie gegenüber europäischen Institutionen. Er nimmt laut Satzung auf die Jugendpolitik und die Entwicklung der Jugendgesetzgebung Einfluss. Er wirkt darüber hinaus im Interesse der Jugend in zahlreichen Organisationen der Jugendbildung, Jugendhilfe und Jugendarbeit mit. Er macht Positionen junger Menschen in der Öffentlichkeit und gegenüber der Wissenschaft sichtbar. Er vernetzt und stärkt die Zusammenarbeit seiner Mitglieder. Zu den Aufgaben gehört auch, die Zusammenarbeit in der europäischen und internationalen Jugendpolitik mit Jugendorganisationen im Ausland anzuregen und zu fördern.[4]

MitgliederBearbeiten

Im Deutschen Bundesjugendring arbeiten mehr als 50 Mitgliedsorganisationen zusammen. Neben den 16 Landesjugendringen gibt es 29 Jugendverbände oder Dachstrukturen als Vollmitglieder und sieben Anschlussverbände. Insgesamt sind rund sechs Millionen Jugendliche im DBJR organisiert. Sie eint ihr Engagement gegen militaristische, nationalistische, diskriminierende und totalitären Tendenzen.[5] In den Jugendverbänden und Jugendringen engagieren und organisieren sich Kinder und Jugendliche selbstbestimmt. Sie nehmen ihre eigenen und vielfältigen Wünsche, Sorgen und Interessen als Grundlage, setzen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Perspektiven ein. Es gibt konfessionelle, ökologische, kulturelle sowie gewerkschaftlich- und humanitärgeprägte Jugendverbände, Arbeiterjugendverbände und Pfadfinderverbände.

 
Die Jugendfeuerwehr in Aktion

JugendverbändeBearbeiten

AnschlussverbändeBearbeiten

Internationale JugendarbeitBearbeiten

Der DBJR wird neben der Deutschen Sportjugend und dem Ring politischer Jugend durch das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) in europäischen und internationalen Zusammenhängen vertreten. In diesem Rahmen werden zum Beispiel die UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) ausgewählt.

Im Bereich der europäischen Jugendpolitik ist der DBJR als Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung engagiert.

Darüber hinaus organisiert der DBJR viele bilaterale Jugendbegegnungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in den Jugendbegegnungen mit Frankreich, Israel, Russland, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, der Ukraine sowie Polen.

VorsitzendeBearbeiten

Die Vorsitzenden sind Lisi Maier, die auch Bundesvorsitzende des Bundes des Deutschen Katholischen Jugend ist, und Tobias Köck von der Solidaritätsjugend Deutschlands[7].

VorstandBearbeiten

Die stellvertretenden Vorsitzenden sind Daniela Broda (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend), Alma Kleen (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken) und Hetav Tek (djo-Deutsche Jugend in Europa) sowie Jannis Pfendtner (Naturfreundejugend Deutschlands), Christoph Röttgers (Naturschutzjugend) und Matthias Schröder (DGB-Jugend).[8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten