Colobraro

italienische Gemeinde

Colobraro ist eine Gemeinde in der Provinz Matera in der italienischen Region Basilikata.

Colobraro
Kein Wappen vorhanden.
Colobraro (Italien)
Colobraro
Staat Italien
Region Basilikata
Provinz Matera (MT)
Koordinaten 40° 11′ N, 16° 26′ OKoordinaten: 40° 11′ 0″ N, 16° 26′ 0″ O
Höhe 666 m s.l.m.
Fläche 65,91 km²
Einwohner 1.187 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte 18 Einw./km²
Postleitzahl 75021
Vorwahl 0835
ISTAT-Nummer 077006
Volksbezeichnung Colobraresi
Schutzpatron San Nicola

In Colobraro leben 1187 Einwohner (Stand am 31. Dezember 2018). Der Ort liegt 86 km westlich von Matera. Die Nachbargemeinden sind Noepoli (PZ), Rotondella, Sant’Arcangelo (PZ), Senise (PZ), Tursi und Valsinni.

Das genaue Gründungsjahr von Colobraro ist nicht bekannt. Der Ort entstand in der Nähe des Klosters der Basilianermönche der heiligen Maria von Ceronofio. Der Name des Ortes stammt von Coluber, Schlange ab.

Sehenswert im Ort ist die Kirche Chiesa Madre.

Colobraro hat in der Region einen Ruf als Ort des Unglücks – ein Aberglauben, der die Bewohner des Umlandes sogar die Aussprache des Ortsnamens vermeiden lässt. Seit 2007 versucht die Gemeinde, ihre durch das Fernsehen gesteigerte Bekanntheit zu vermarkten, unter anderem mit einem themenbezogenen Festival im August.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Azienda di promozione turistica – Basilicata, Matera e Provincia

WeblinksBearbeiten

Commons: Colobraro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2018.
  2. Julius Müller-Meiningen: Der Fluch von Colobraro, Rheinische Post online vom 18. Juni 2016, abgerufen am 18. Juni 2016.