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Charlotte Greve im Jazzclub Unterfahrt in München am 12. März 2010

Charlotte Elisabeth Greve (* 23. Januar 1988 in Uelzen-Veerßen) ist eine deutsche Jazzmusikerin (Altsaxophon, Flöte und Komposition).

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Leben und WirkenBearbeiten

Greve begann mit acht Jahren, klassische Querflöte zu lernen; mit 16 Jahren folgte Saxophonunterricht. Bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Seit 2007 studierte sie Jazz-Saxophon am Jazz Institut Berlin. Während längerer Aufenthalten in New York nahm sie außerdem Unterricht bei Loren Stillman, Andrew D’Angelo, Chris Cheek, Michel Gentile und David Binney. Seit 2005 gehörte sie zum Niedersächsischen Jugendjazzorchester Windmachine. Sie spielte daneben im Duo mit dem Vibraphonisten Dierk Peters, bevor sie 2009 in Berlin das von ihr geleitete Lisbeth Quartett mit dem Pianisten Manuel Schmiedel sowie Marc Muellbauer am Bass und Moritz Baumgärtner am Schlagzeug gründete. Mit dem Lisbeth Quartett gastierte sie auf JazzBaltica (2010, 2014), dem 12 Points Jazzfestival in Dublin, der Internationalen Jazzwoche Burghausen, dem Rheingau Musik Festival sowie dem JazzFest Berlin und legte drei Alben vor. Weiterhin gehört sie zum Large Ensemble von Stefan Schultze und arbeitete mit Lars Graugaard.

Preise und AuszeichnungenBearbeiten

Im August 2008 erhielt sie mit dem Duo, das sie mit Dierk Peters bildete und mit dem sie bereits beim Bundeswettbewerb Jugend jazzt 2007 einen der Hauptpreise errang, den Förderpreis des Praetorius Musikpreises verliehen. 2010 wurde Greve mit dem JazzBaltica-Förderpreis ausgezeichnet. 2012 erhielt ihr Lisbeth Quartett einen ECHO Jazz als deutscher „Newcomer des Jahres“.

Diskographische HinweiseBearbeiten

  • Lisbeth Quartett Grow (Double Moon Records, 2009)
  • Lisbeth Quartett Constant Travellers (Traumton 2011)
  • Malte Schillers Red Balloon The Second Time Is Different (Unit Records, 2011)
  • Lisbeth Quartett Framed Frequencies (Traumton 2014)
  • Lisbeth Quartett Live (Traumton 2015)

WeblinksBearbeiten