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Carl Anderson (Szenenbildner)

US-amerikanischer Artdirector und Szenenbildner

LebenBearbeiten

Carl Anderson zog mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er die Highschool besuchte. Nach seinem Abschluss arbeitete er für einen Innenarchitekten. In den frühen 1930er Jahren ging er als Zeichner zu MGM. 1936 wechselte er zu Columbia Pictures, wo er 25 Jahre lang blieb.

Es dauerte nicht lange, bis Anderson Art Director wurde. Zuerst sammelte er Erfahrung bei Kurzfilmen. In den frühen 1940er Jahren arbeitete er dann auch für Langfilme. Zweimal war er für einen Oscar für das beste Szenenbild nominiert. Die erste Nominierung erfolgte 1960. Zusammen mit William Kiernan wurde er für die Arbeit an Der Zorn des Gerechten nominiert. 1973 folgte eine Nominierung mit Reg Allen für Lady Sings the Blues. Den Rest seiner Karriere verbrachte Anderson vornehmlich beim Fernsehen, bevor er sich 1981 zurückzog.

An über 100 Produktionen war er als Szenenbildner und Art Director beteiligt, so unter anderem an den Kinofilmen Fegefeuer (1953), Ein Fleck in der Sonne (1960), Hatari! (1962), Sommer der Erwartung (1963), Goldfalle (1965), Robin Crusoe, der Amazonenhäuptling (1966), El Dorado (1966), 100 Gewehre (1969), Die Unbesiegten (1969), Chisum (1970), Big Jake (1971) und Kaktus Jack (1979). Beim Fernsehen arbeitete er an einigen Folgen der Westernserie Bonanza.

WeblinksBearbeiten