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Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz

Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz ist ein deutsches Bundesgesetz und trat am 1. Januar 2007 in Kraft. Das Gesetz enthält unter anderem Bestimmungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere zur Elternzeit und dem neu geschaffenen Elterngeld. Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz wurde als Artikel 1 des Gesetzes zur Einführung des Elterngeldes verkündet, welches ergänzend die Anrechenbarkeit des Elterngeldes auf andere Sozialleistungen sowie dessen steuerliche Behandlung regelt und die bis dahin bezüglich der Elternzeit geltenden Regeln des Bundeserziehungsgeldgesetzes aufhob.

Basisdaten
Titel: Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit
Kurztitel: Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz
Abkürzung: BEEG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Sozialrecht
Fundstellennachweis: 85-5
Ursprüngliche Fassung vom: 5. Dezember 2006
(BGBl. I S. 2748)
Inkrafttreten am: 1. Januar 2007
Neubekanntmachung vom: 27. Januar 2015
(BGBl. I S. 33)
Letzte Änderung durch: Art. 6 G vom 23. Mai 2017
(BGBl. I S. 1228, 1241)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Januar 2018
(Art. 10 G vom 23. Mai 2017)
GESTA: I014
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Durch das Gesetz zur Einführung eines Betreuungsgeldes vom 15. Februar 2013[1] wurde dem BEEG ein Abschnitt hinzugefügt, in dem der Anspruch auf das Betreuungsgeld geregelt wird. Die Gesetzesänderung trat zum 1. August 2013 in Kraft. Seit dem können Eltern im Anschluss an das Elterngeld für bis zu 22 Monate Betreuungsgeld bekommen, wenn sie ihr Kind nicht in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung oder in einer Kindertagespflegestelle betreuen lassen, sondern ihr Kind zu Hause selbst betreuen oder von einer nicht öffentlich geförderten Stelle betreuen lassen. Das gilt für Kinder, die nach dem 31. Juli 2012 geboren worden sind. Das Betreuungsgeld betrug anfangs 100 Euro monatlich. Seit dem 1. August 2014 werden 150 Euro im Monat gezahlt.

Am 20. Februar 2013 hat der SPD-geführte Hamburger Senat beim Bundesverfassungsgericht ein Normenkontrollverfahren gegen das Betreuungsgeldgesetz eingeleitet. Der Senat bezweifelt die Gesetzgebungskompetenz des Bundes und hält darüber hinaus das Betreuungsgeldgesetz mit dem Gleichheitssatz (Artikel 3) im Grundgesetz für nicht vereinbar.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten