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Das Beskidenvorland (polnisch Podbeskidzie) besteht aus Vorbergen der Westbeskiden im südlichen Polen in der Woiwodschaft Schlesien und Woiwodschaft Kleinpolen. Ihr höchster Gipfel ist der Tuł mit 612 m.

Beskidenvorland
Schnellstraße S1 im Beskidenvorland

Schnellstraße S1 im Beskidenvorland

Höchster Gipfel Tuł (612 m n.p.m.)
Lage Polen
Teil der Westbeskiden
Beskidenvorland (Polen)
Beskidenvorland
Koordinaten 49° 50′ N, 19° 2′ OKoordinaten: 49° 50′ N, 19° 2′ O

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Begriff Beskidenvorland ist nicht exakt definiert, bezieht sich auf das Schlesische Vorgebirge, Teile des Pogórze Wielickie und Teile des Auschwitzer Beckens. Der Begriff wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts für das Umland von Bielsko-Biała verwendet. Mit der Verwaltungsreform von 1975 wurde die Woiwodschaft Bielsko-Biała informell als Beskidenvorland bezeichnet, also nicht nur das Vorgebirge der Beskiden, sondern auch große Teile der Westbeskiden selbst. Nach Auflösung der Woiwodschaft 1998 wird nur noch der Teil ihres ehemaligen Gebiets als Beskidenvorland bezeichnet, der nicht Teil der Westbeskiden ist, diesen also nördlich vorgelagert ist. Die Bezeichnung Beskidenvorland hat auch in zahlreiche Eigennamen Eingang gefunden. So nennt sich zum Beispiel der Fußballclub von Bielsko-Biała Beskidenvorland Bielsko-Biała (polnisch: Podbeskidzie Bielsko-Biała).

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NachweiseBearbeiten

  • Jerzy Kondracki: Geografia regionalna Polski. Warszawa: Wyd. Naukowe PWN, 1998. ISBN 83-01-12479-2.

Siehe auchBearbeiten