Hauptmenü öffnen

Bernhard Rudolf Abeken

deutscher Schulmann und Philologe

Bernhard Rudolf Abeken (* 1. Dezember 1780 in Osnabrück; † 24. Februar 1866 ebenda) war ein deutscher Philologe und Schulmann.

LebenBearbeiten

Abeken studierte Theologie und Philosophie an der Universität Jena. Er war ab 1803 Hauslehrer bei Eberhard von der Recke in Berlin und ab 1808 bei Friedrich Schiller in Weimar. 1810 wurde er Konrektor des Gymnasium Fridericianum in Rudolstadt. 1815 ging er an das Ratsgymnasium in Osnabrück und wurde dort 1841 Rektor. 1863 ging er in den Ruhestand. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Hasefriedhof in Osnabrück.

Bernhard Rudolf Abeken war der Vater des klassischen Archäologen Wilhelm Abeken (1813–1843) und des Autors und Politikers Hermann Abeken (1820–1854). Der Theologe und Politiker Heinrich Abeken (1809–1872) und der Politiker Christian Wilhelm Ludwig von Abeken (1826–1890) waren seine Neffen.

WerkeBearbeiten

Von seinen literarischen Arbeiten verdienen außer einer Gesamtausgabe der Werke Justus Mösers (Berlin 1842–43, 10 Bde.) besondere Erwähnung:

  • Cicero in seinen Briefen (Hannover 1835)
  • Ein Stück aus Goethes Leben (Berlin 1848)
  • Goethe in den Jahren 1771–75 (2. Auflage, Hannover 1865)
  • Ueber die Behandlung des Sophokleischen Philoctet auf Schulen.(Osnabrück 1856)

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wikisource: Bernhard Rudolf Abeken – Quellen und Volltexte