Wilhelm Rothert

protestantischer Theologe

Friedrich Wilhelm Rothert (* 28. April 1842 in Lingen; † 6. Oktober 1915 in Hannover[1]) war ein deutscher evangelischer Geistlicher.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Er war das jüngste von fünf Kindern des Gymnasialdirektors Moritz Rothert und der Friederike Wilhelmine Dorette, geb. Lange. Sein Bruder Carl Anton Eduard Hermann (1839–1916) wurde Herausgeber eines Historischen Kartenwerks.

1869 wurde er Hilfsprediger in Hameln, 1871 in Bardowick, 1873 Pastor in Heisede, 1878 Stiftsprediger im Kloster Loccum, wo er an der Leitung des Predigerseminars beteiligt war, und vom 11. August 1889 bis 1902 Superintendent in Clausthal.[2]

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Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Aus alter Zeit in Hameln. Vier Beiträge zur hamelnschen Geschichte. 1871 (Sammlung alter Hausinschriften; Skizze über das Stiftsherrenhaus in der Osterstraße, dass seitdem irrtümlich diesen Namen trägt; Untersuchung über die nach ihm vor- oder frühkarolingische Gründung des Stiftes)
  • Der gothische Stil und der evangelische Kirchenbau mit besonderer Beziehung auf die Christuskirche zu Hannover. Meyer, Hannover 1873
  • Die leitenden Beamten der Bergstadt Clausthal, von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart, Clausthal, 1898; (Digitalisat)
  • Die innere Mission in der Provinz Hannover. 1909
  • Die innere Kolonisation der Provinz Hannover. 1911
  • mit Adolf Helmkampf und Hans Gehrig: Herd und Scholle. Lesebuch für die ländliche Fortbildungsschulen der Provinz Hannover. 1911.
  • Kirchlicher Führer durch Hannover-Linden. Festschrift, der Konferenz für evangelische Gemeindearbeit zur fünften Tagung vom 20. bis zum 24. April 1914. 1914
  • Allgemeine Hannoversche Biographie, 3 Bände (in Frakturschrift)
    • Hannoversche Männer und Frauen seit 1866. Sponholtz, Hannover 1912
    • Im Alten Königreich Hannover 1814–1866. Sponholtz, Hannover 1914
    • Hannover unter dem Kurhut 1646–1815. Sponholtz, Hannover 1916 (posthum von seiner Frau A. Rothert herausgegeben; enthält auch seine Biographie)

LiteraturBearbeiten

  • Anneliese von Merkl-Zeppenfeldt: Wilhelm Rothert (1842—1915), ein Schaffensbild. In: Heimatland Bd. ?.

WeblinksBearbeiten

  Wikisource: Wilhelm Rothert – Quellen und Volltexte

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=lingen&ID=2048&nachname=ROTHERT&lang=de
  2. J. Drews: Bargfelder Bote, Ausgaben 100-131, 1986, S. 21.