Benutzer:Herr Andrax/Der Diderot-Club für eine freie Wikipedia/Archiv/2011

Brummfuss' Liste „Nazipedia“ im Visier

 
„und gut ist“

Einige Herren haben sich zum Ziel gesetzt, der Liste Nazipedia die längst überfällige Überarbeitung ähm Löschung zu verpassen:

„Im Sinne des Projektfriedens ist diese Seite umgehend zu löschen, eine erneute Anlage unter dem Begriff Nazipedia ist mit einer Benutersperrung zu honorieren und gut ist. -- Anton-Josef 19:25, 19. Jan. 2011 (CET)“

Wohlwollende Admins haben die Liste gesperrt. Die Entsperrdiskussion findet momentan hier statt. – Simplicius 20:14, 19. Jan. 2011 (CET) – Simplicius 20:14, 19. Jan. 2011 (CET)

Ist der martialische Titel "... im Visier " nicht ein wenig arg pathetisch ? Die jetzige Diskussion um die Liste dreht sich doch nur darum, dass der Liste angekreidet wird, persönliche politische Animositäten und Weltbildchen jenseits jeglicher rechtsextremer Themen auszuleben. -- Arcy 21:49, 19. Jan. 2011 (CET)
Die Forderung nach Löschung ist ja auch völlig harmlos, klar. – Simplicius 22:05, 19. Jan. 2011 (CET)
... einiger Artikel. Ja. Und ? -- Arcy 22:25, 19. Jan. 2011 (CET)
Wenn du das Zitat von Anton-Josef mehrfach liest, wirst du es möglicherweise verstehen. – Simplicius 00:00, 20. Jan. 2011 (CET)
Ach er ist mit dem völlig überhötem "einige Herren" gemeint ! -- Arcy 09:04, 20. Jan. 2011 (CET)
Siehst du, mit mehrfachem Lesen klappt es. Vielleicht fördert das deine Beiträge zukünftig qualitativ. – Simplicius 10:32, 20. Jan. 2011 (CET)

Drei Jahre Diderot-Club

 
3 Jahre Diderot-Club

Aufgrund des 10jährigen Wikipedia-Jubiläums, genau betrachtet das Jubiläum der englischsprachigen Wikipedia, ist ein anderer Geburtstag in den Schatten geraten: Vor drei Jahren, am 12. Januar 2008, gründete Herr Andrax den Diderot-Club für eine freie Wikipedia.
Der Club entwickelte sich zu einem zweigleisigen Forum, auf dem die Strukturen innerhalb des Projekts diskutiert und hinterfragt werden. Er gefällt, missfällt, wurde gesperrt, mehrfach gelöscht und wiederhergestellt, und er entwickelte sich zu einem der wichtigsten und meistgelesenen Meta-Seiten des Projekts im Bereich des „Benutzernamensraums“.
Hier meine Anerkennung und Gratulation für Herrn Andrax, der diese Idee hatte, die viele für einen Raum der Anregung, andere für den Untergang des Wikipedialandes halten. – Simplicius 12:59, 31. Jan. 2011 (CET)

 
Der Baum steht trotz mehrfacher Verschiebung im Namensraum immer noch.

Daß es ohne den Schatten, den der Diderot-Club der Wikipedia spendet „met allne Wälte us“ wäre («Leit d linde nüm ihres chöpfli ufs Ruedelis hus, so eschs met allne wälte us», aus dem Artikel Linner Linde), möchte ich allerdings nicht hoffen, einen Fußabdruck hat der Diderot-Club aber bereits in der deutschsprachigen Wikipedia hinterlassen. Die Erfindung des Diderot-Clubs und zeitgleich von ihm verliehener Diderot-Orden 2007 sind ein, wie sich herausgestellt hat, dauerhaftes Vermächtnis von Herrn Andrax, der seit dem damaligen Zeitpunkt seine Mitarbeit bei Wikipedia leider zeitlich deutlich reduziert hat; eines hervorragenden Intellektuellen, mit dem man (u.a. auch ich selbst) politisch durchaus unterschiedliche Meinungen mit Gewinn diskutieren kann, --Rosenkohl 15:00, 31. Jan. 2011 (CET)

Und mal wieder typische editwar. – Simplicius 18:43, 4. Feb. 2011 (CET)


Mal eine andere Frage

In Sachen Checkuser auch mal eine andere Frage. Sind die Echtadressen der CU-Beauftragten bei Wikimedia in Deutschland hinterlegt? Auch wenn sich die CU-Beauftragten innerhalb der Wikipedia wie die Kardinäle präsentieren, kommt mir die Tätigkeit des Einsicht in die langzeit-geloggten IP-Adressen als möglicherweise nicht legal vor. Eine Vorratsdatenspeicherung der IP-Adressen bei Internetprovidern ist illegal, wie mir neulich jemand bei Kaffee und Apfelkuchen mit Sahne erklärte. Analog könnte es hier also Schwierigkeiten bzw. Beratungsbedarf geben. Derzeit besteht da aber kein Anlass zur Sorge, denn CU ist eher zu einer Arbeitsverweigerungsstelle geworden. – Simplicius 01:19, 28. Mär. 2011 (CEST)

Wenn das sozusagen eine Frage zur Wikipedia ist: die Daten von Checkusern, Stewards, Oversights und Support-Team-Membern sind nirgendwo hinterlegt; allerdings musste dieser Personenkreis sich gegenüber der WMF identifizieren. Zum Inhalt: in jeder Forensoftware werden IPs gespeichert, den angemeldeten Accounts zugeordnet und sind jedem Admin teilweise sogar ohne mouse click sofort sichtbar. Der Unterschied zum Provider besteht darin, dass dieser per default den Vertragspartner namentlich kennt. Das ist in Foren und Wikis nicht so, außer der Zuordnung von IP und Konto wird nichts bekannt. Dass bedeutet, dass erst durch eine Zusammenarbeit von Provider und Foren-/Wiki-Dienstanbieter die Zuordnung von Konto zu Person möglich wäre. Das ist bisher mW in Wikipedia nicht vorgekommen, hingegen bei Foren, wo bspw. Schulschießereien und Freitode angekündigt wurden. −Sargoth 10:13, 28. Mär. 2011 (CEST)
Wenn sich eine Person gegenüber der Wikimedia Foundation mit persönlichen Daten identifiziert hat, dann muß man davon ausgehen, daß die Wikimedia Foundation diese Daten abspeichert. Die aufgeworfene Frage geht womöglich weniger dahin, ob Admins die Identität der Realperson eines Benutzers oder einer IP herausfinden können. Sondern daß der Projektanbieter Wikimedia Foundation mit Hilfe der Speicherung der IP-Adressen (und weiterer Informationen wie z.B. der verwendeten Web-Browser und Betriebssysteme) ein Persönlichkeitsprofil der Benutzer anlegt, und ohne daß der Benutzer der Anlage dieses Profiles explizit zugestimmt hätte. Dieses Persönlichkeitsprofil wird ja bei CU-Abfragen regelmäßig zum vermeintlich hehren Ziel der Vandalismusbekämpfung und vorgeblichen Projektschutzes ausgewertet.
--Rosenkohl 10:48, 28. Mär. 2011 (CEST)
Wo werde ich als Benutzer darauf hingewiesen, dass genau jetzt – beim Arbeiten als angemeldeter Benutzer – auch meine IP-Adressen gespeichert werden? – Simplicius 11:11, 28. Mär. 2011 (CEST)
Extra Benutzerhinweise per Mail oder Ähnliches gibt es nicht, es gibt nur die unter jeder Seite verlinkte Seite Wikipedia:Datenschutz für alle. −Sargoth 11:18, 28. Mär. 2011 (CEST)


Ich halte die Seite Wikipedia:Datenschutz für keine hinreichende Aufklärung und Warnung der Editoren. Es handelt sich bei Wikipedia:Datenschutz um eine Stellungnahme der Wikimedia-Foundation. Die Checkuser-Abfragen werden aber gegebenfalls nicht von der Wikimedia-Foundation vorgenommen und verantwortet, sondern von den Checkuser-Beauftragten des lokalen Projektes.

Unter dem Bearbeitungsfenster steht ein rot umrandeter Kasten mit Hinweisen auf die verwendeten Lizenzen. Unter dem Button "Seite speichern" steht ein weiterer rot umrandeter Kasten mit dem Inhalt:

"Wenn du nicht möchtest, dass dein Text weiterbearbeitet und weiterverbreitet wird, dann speichere ihn nicht. Falls du den Text nicht selbst verfasst hast, muss er unter den Nutzungsbedingungen verfügbar sein und du stimmst zu, notwendigen Lizenzanforderungen zu folgen",

wobei "Nutzungsbedingungen" verlinkt ist mit der Seite http://wikimediafoundation.org/wiki/Nutzungsbedingungen. Es geht also beim Abspeichern in beiden rot umrandeten Kästen nur um Lizenzen.

Explizite und deutliche Hinweise im Moment des Abspeicherns auf die Datenschutzrichtlinien der Wikimedia-Foundation und des deutschsprachigen Wikipedia-Projektes fehlen somit.

Übrigens steht oben auf Wikipedia:Datenschutz:

"Der folgende Text ist eine von Freiwilligen erstellte Übersetzung der projektübergreifenden Datenschutzrichtlinie, die verbindliche Version befindet sich hier (englischsprachig)",

wobei "hier" verlinkt ist mit der Seite http://wikimediafoundation.org/wiki/Privacy_policy, auf der oben steht;

"The content of this page is an official policy approved by the Wikimedia Foundation Board of Trustees. This policy may not be circumvented, eroded, or ignored on local Wikimedia projects."

Dieser Hinweis ist auf de:Wikipedia:Datenschutz aber ironischerweise nicht vollständig übersetzt bzw. angepasst worden. Es fehlt ein Hinweis der Art "Diese Richtlinie darf auf lokalen Wikimedia-Projekten weder umgangen, noch ausgehöhlt, noch ignoriert werden".

--Rosenkohl 13:06, 28. Mär. 2011 (CEST)

Es geht hier um Wikipedia:Datenschutz#IP-Adressen_und_andere_technische_Informationen, insbesondere Wikipedia:Datenschutz#Bearbeitungsvorgänge_in_Projekten. −Sargoth 13:14, 28. Mär. 2011 (CEST)

Hier steht „Sobald eine Seite von einem angemeldeten Benutzer bearbeitet wird, speichern die Server zugehörige IP-Informationen vertraulich für eine begrenzte Zeitspanne. (...) Für Dritte kann es möglich sein, aus der IP-Adresse in Verbindung mit anderen verfügbaren Informationen den Autor zu ermitteln.“ Das halte ich für datenschutzrechtlich bedenklich, möglicherweise sogar illegal. Letztlich lässt sich das nur gerichtlich klären. Klagegegner wäre Wikimedia Foundation. Ob Wikimedia in Deutschland Vertretungsvollmachten bei Geschäften und Kooperationen hat, läßt sich ja nicht feststellen, weil der konkrete Vertrag zwischen WMF und WMDE geheimgehalten wird. – Simplicius 13:29, 28. Mär. 2011 (CEST)

Die Datenschutzerklärung http://wikimediafoundation.org/wiki/Privacy_policy wird ausdrücklich von der Wikimedia-Foundation abgegeben, der Verein Wikimedia Deutschland dürfte hierbei keine Rolle spielen. Eine Klage von Europa aus vor einem amerikanischen Gericht gegen die Wikimedia-Foundation dürfte sehr aufwändig sein. Es ist dabei auch zu bedenken, daß bei allen IP-Edits eine permanente und sogar öffentliche Speicherung der IP-Adressen geschieht, die also im Vergleich zur temporären geheimen Speicherung der Benutzer IPs weitaus gravierender ist.
Es ist unklar, in wessen Auftrag die Checkuser-Beauftragten überhaupt tätig werden. Einerseits werden sie von den lokalen Communitys gewählt, andererseits geben sie ihre persönliche Identität preis gerade nicht gegenüber der lokalen Community, sondern gegenüber der Wikimedia-Foundataion, und die Wikimedia-Foundation stellt ihnen im Falle einer Abfrage auch die Daten zur Verfügung. Natürlich kann man niemandem zumuten, praktisch nur auf eigenes privates Risiko einer Checkuser-Tätigkeit nachzugehen, so daß die Verantwortung für die datenschutzmäßige Korrektheit einer Abfrage doch wieder an die Wikimedia-Foundation zurückfällt. Als jemand, der in einem anderen Wikipedia Projekt selbst schonmal gecheckusert worden ist habe ich aber den Eindruck, daß gerade der wichtige Passus:
"This policy may not be circumvented, eroded, or ignored on local Wikimedia projects"
offenbar nicht ausreichend umgesetzt wird (in der deutschsprachigen Übersetzung ist er sogar wie gesagt vergessen worden). Offenbar gibt es auch keinerlei hinreichende Strukturen, um die Umsetzung der Privacy Policy in den einzelnen Projekten zu kontrollieren und durchzusetzen, --Rosenkohl 15:39, 28. Mär. 2011 (CEST)

Benutzer:Daten sichern

Beim Betrieb und Verfassen der Wikipedia kann es fortlaufend zu Interessenskonflikten um die Sicherheit der Benutzer und Bearbeiter gehen, die innerhalb der Wikipedia kommunizieren und Verbindungsdaten an die Server der Wikimedia übermitteln. Dabei stehen sich mit unterschiedlichen Interessen als Beteiligte gegenüber:

  • die Benutzer
  • die Wikimedia Foundation als Betreiber der technischen Infrastruktur der Wikipedia
  • weitere Funktionsträger der Foundation wie etwa die Stewards usw.
  • gewählte Funktionsträger der Wikipedia wie Administratoren, Checkuser-Berechtigte, Oversight-Berechtigte usw.

Die Richtlinien der Wikimedia Foundation zum Datenschutz sind in deutscher Übersetzung auf Wikipedia:Datenschutz dokumentiert. Sie stellen somit auch den Standpunkt der Wikimedia Foundation dar. Es ist notwendig, die Datenschutzinteressen der Benutzer ebenfalls zu koordinieren und an einer Stelle innerhalb der Wikipedia darzustellen, die nicht direkt den Interessen der anderen Beteiligten unterstehen. Dazu erscheint ein neutrales Funktionskonto im Benutzernamensraum am geeignetsten.

Die Seite Benutzer:Daten sichern soll daher einen Überblick der bestehenden Problemfelder des Benutzerdatenschutzes in sachlicher, unpolemischer und lösungsorientierter Form verschaffen.

Zur Mitarbeit sind alle Benutzer und Bearbeiter der Wikipedia unabhängig von ihren Funktionen eingeladen.

--Rosenkohl 23:57, 6. Aug. 2011 (CEST)

Warum stellst du den Entwurf nicht hier ein? – Simplicius 13:00, 7. Aug. 2011 (CEST)
Hallo Simplicius, ich bin eine einzige Person, ich habe gestern abend zunächst nur den Account angelegt und eine Einleitung (siehe hier oben) skizziert. Eine eigene Datenschutzrichtlinie aus Benutzersicht wäre anzustreben, aber ich habe noch nicht die notwendige Arbeit geleistet, einen entsprechenden Entwurf zu verfassen. Zudem denke ich, daß eine Benutzerdatenschutzrichtlinie die Akzeptanz besitzt, von mehreren, in den verschiedenen Problemfeldern versierten Benutzern zusammengetragen und ausformuliert werden sollte anstatt von einer einzigen Person, Gruß --Rosenkohl 22:54, 7. Aug. 2011 (CEST)
Ok, ich meinte, warum nutzt du nicht diesen Thread selbst? – Simplicius 22:57, 7. Aug. 2011 (CEST)
Nun, diese Seite hier ist mit Herr Andrax verbunden, und der Benutzerraum irgendeines bestimmten anderen Autoren wäre dann wiederum mit dieser Person verbunden. Eine akzeptierte Benutzerdatenschutzseite sollte aber m.E. nicht mit einer bestimmten Person assoziiert sein, um von vorneherein eine möglichst große Akzeptanz zu ermöglichen. Dies ist gemeint mit "neutrales Funktionskonto". Daher wurde ein neues Konto angelegt (die noch etwas treffenderen Namen wie "Datenschutz", "Daten schützen" usw. erwiesen sich als leider schon vergeben), Gruß --Rosenkohl 23:29, 7. Aug. 2011 (CEST)

Neue Wikimedia Nutzungsbedingungen (Terms of use)

Hallo,

die Wikimedia Foundation hat vor drei Tagen einen umfangreichen Entwurf ihrer neuen Nutzungsbedingungen meta:Terms_of_use vorgestellt, worauf Rich Farmbrough gestern freundlicherweise aufmerksam gemacht hat. Über einen Zeitraum von dreißig Tagem (also bis zum 8. Oktober 2011) läd die Foundation Benutzer ein, Kommentare und Rückmeldungen zum dem Entwurf zu hinterlassen.

Die bisher gültigen http://wikimediafoundation.org/wiki/Nutzungsbedingungen (deutsche Übersetzung) umfassen im wesentlichen lediglich Regelungen zur Lizensierung.

Der neue Entwurf enthält wesentlich mehr Bedingungen an die Benutzer. Nach flüchtiger Durchsicht ist in dem Entwurf für das Verhältnus zwischen der Wikimedia-Foundation und den Benutzern eine deutlicher Schritt hin zu einer Anbieter-Kunden-Beziehung und weg von der bisherigen Beziehung einer freien Zusammenarbeit zu erkennen.

Im Einzelnen fallen mir gerade auf:

Womöglich enthält der Entwurf noch andere interessante oder zum Stirnrunzeln Anlaß gebende Neuerungen. Sowohl eine Diskussion des gesammten Entwurfes der Nutzungsbedingungen innerhalb der deutschsprachigen Wikipedia, einschließlich einer guten Übersetzung ins Deutsche, vor allem aber auch eine rege Beteiligung auf meta:Talk:Terms of use halte ich für verdienstvoll, nicht zuletzt um möglicherweise noch etwas zu ändern und zu verhindern,

Grüße --Rosenkohl 00:20, 11. Sep. 2011 (CEST)

Danke, sehr gut nachgeforscht. Aber hier scheint nicht mehr allzu viel los zu sein. -- WSC ® 08:53, 12. Sep. 2011 (CEST)
Dankeschön. Nummer 10 scheint mir nur die Ausformulierung dessen zu sein, was eh schon gemacht wird. Zwar steht nicht drn, dass dies die Freiwilligen (Admins) tun, aber ich habe Zweifel daran, dass dort eine Änderung beabsichtigt ist. Könnte das Office selbst auch gar nicht leisten. Der Punkt könnte dahingehend klarer formuliert werden. −Sargoth 09:06, 12. Sep. 2011 (CEST)
„Soliciting personal information from anyone under the age of 18“: Kann mir mal wer sagen, wie ich genau das Alter der Personen feststellen kann, die hier posten? fossa net ?! 09:38, 12. Sep. 2011 (CEST)
Nachfragen? Alle Achtung, schöner Catch-22. --Erzbischof 18:40, 12. Sep. 2011 (CEST)

 Info: steht jetzt auch als Hinweis im Autorenportal. Gruß, Siechfred 14:14, 12. Sep. 2011 (CEST)

Danke, besonders an Rosenkohl. Ich habe mich etwas deiner Vorarbeit bedient, um auch eine deutschsprachige Diskussion in Gang zu bringen. Vielleicht beteiligen sich ja so auch Personen, die auf Meta nicht mitdiskutieren. --> Wikipedia:Projektdiskussion/Neufassung der Nutzungsbedingungen. Grüße --Wkpd 17:46, 12. Sep. 2011 (CEST)

4."Linking to material that violates any provision of this Agreement or any applicable law or regulation;"..... Ganz schlechte Idee.--Müdigkeit 18:14, 12. Sep. 2011 (CEST)

Die Wahrheit!

 
Zuviel Wahrheit führt zu Groll... gegen den Denker

Hallo liebe Aufklärerinnen und Aufklärer, ich habe diesen Thread "Die Wahrheit" genannt, da ich hier immer wieder eine Kultur der Lüge zu entdecken glaube. Die Wahrheit ist ein sehr zweifelhafter Begriff. Viele Philosophen bezweifeln, dass es so etwas überhaupt gibt. Sie verwenden speziellere Begriffe, die aber in einem naiven Verständnis das gleiche meinen: Ein Abbild der Realität, was zumindest eine Annäherung bietet, von dem, was wir von unseren Eltern als "die Wahrheit" beigebracht bekommen haben. Aber ich möchte nun nicht eine philosophische Diskussion eröffnen, sondern über diesen schlichten Begriff der Wahrheit sprechen, so wie er in der Alltagssprache gebräuchlich ist, als Gegenteil von einer Lüge.

Hier, in der Wikipedia hat sich in der letzten Zeit ein Verständnis von Wahrheit etabliert, was stark von persönlichen Präferenzen geprägt ist. Hauptsächlich wohl persönlichen. Aufgefallen ist mir das im Zusammenhang mit den Bilderabmahnern. Dort, ich setzte voraus, dass viele die Umstände kennen, vielleicht besser als viele andere, ist es so, dass einige Benutzer ihre Bilder, die in Wikimediaprojekte eingebunden sind, bei einer nicht 100% Lizenzkonformen Weiternutzung mit hohen Geldbeträgen abmahnen. Für viele ist das nichts neues. Allerdings hat sich hier der Standpunkt verbreitet, dass darüber nicht gesprochen werden darf, da es sich dabei um die unbestätigte Privatsache der jeweiligen Benutzer handelt. Auch wenn die Abmahnpraxis eine vielseitig bekannte Tatsache ist, bei der sich auch schon Betroffene gemeldet haben, scheint die Wahrheit darüber zu sagen, verpönt. Letztlich gab es von bestimmter administrativer Seite einige Benutzersperren im Tages, Wochen und Monatsbereich. Dies hauptsächlich, da über die Praxis der Abmahnung zu allgemein und nicht mit der 100% richtigen Wortwahl gesprochen wurde.

Als zweites ist mir die "Kultur der Lüge" aufgefallen, als es um die Vorgänge um den Stammtisch Hamburg und einem bestimmten Benutzer ging. Auch hier wieder sind viele Benutzer involviert und wissen, vermutlich, weit mehr über die Vorgänge. Aber auch hier wieder ist es nicht erlaubt, die Wahrheit zu sagen. Dies wird dann als "Spekulation" abgetan. So der sperrende Admin. Die Empörung allerseits, vor allem von Benutzern des Stammtisches Hamburg, war groß. Aber nicht etwa darüber, dass eine Person evtl. beleidigt oder verleumdet wurde, sondern darüber, dass ein anderer, unbeteiligter, die Wahrheit darüber gesagt hat. Der Missetäter ist nicht derjenige, der eine evtl. Untat begangen hat, sonder derjenige, der die Wahrheit darüber sagt. Und nicht mal sagt, sondern lediglich andeutet. (näheres nicht öffentlich)

Wohlgemerkt: Keiner hat je widersprochen, keiner hat geleugnet, dass es derartige Vorfälle gab. Kann man hier noch von einer Lüge sprechen? Das naive, aber auch das juristische, Verständnis von Lüge impliziert auch das: "„Sie schwören (bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden), dass Sie nach bestem Wissen die reine Wahrheit gesagt und nichts verschwiegen haben“. Eidesformel Die Lüge ist allerdings auch ein Mittel um sozial geschickter agieren zu können. Man sagt einem Benutzer, dessen Änderungen man für schlecht hält nicht, dass man ihn für einen Pfuscher hält, wenn man ihn nicht brüskieren möchte. Die alltägliche Lüge geht aber nicht so weit, dass weitreichende Tatsachen verschwiegen werden.

Diese beiden Beispiele zeigen, wie stark das Bild von vielen aktiven verzerrt scheint. Auch wenn die Reaktionen der beteiligten selbst Bände sprechen, so ist das Deckmäntelchen der Lüge doch dem Aussprechen der Wahrheit vorzuziehen. Wie in solch einem Klima, in dem die Wahrheit, auch im ganz alltäglichen Sinne, offenbar nichts zählt, und sogar eine harmlose Anspielung über die Vorgänge als Vergehen gegen die Wikipediaregeln verstanden wird, zeigt, dass die Wahrheit hier von vielen Totgeschwiegen werden soll. Wie von derartigen Personen neutrale Artikel entstehen sollen, ist mir schleierhaft. Während dessen werden einige Mitglieder des Stammtisches HH, und einige Fotographen als große Bereicherung der Wikipedia verstanden. Obwohl deren Verhalten zumindest nicht unproblematisch ist. Im Prinzip ist es reines Glück, dass diese Vorfälle noch keiner größeren Öffentlichkeit bekannt geworden sind. Dem kann man aber nicht mit Benutzersperren und Versionslöschungen entgegentreten, wie es offenbar von bestimmten Admins vorgeschlagen wird. Es geht so auch offenbar nicht um einen offenen Umgang mit derartigen Dingen, sondern es geht um darum, dass ja niemand von Dingen erfährt, welche das Ansehen eines Mitgliedes des inneren Kreises der Benutzer beschädigen könnten. Auch wenn, oder gerade weil, sie wahr sind. So wird nicht derjenige zur Verantwortung gezogen, der etwas falsch gemacht hat, sondern derjenige der darüber erzählt. Also die Wahrheit spricht. So spazieren haufenweise Benutzer durch die Artikellandschaft, deren Redlichkeit nur Schein ist. Deren Ansehen nur durch die Stützen anderer Aufrecht erhalten werden. Ähnlich einem Bild von Dali. Merkwürdig, dass es gerade diese Benutzer sind, die andere für vermeintliche Unneutralität und ihren Umgangston zur Rechenschaft ziehen wollen.

Ein Benutzer scheint gut und angesehen, wenn er von genügend anderen, die ihn unterstützen, Hilfe dabei bekommt einen gewissen Leumund aufrecht zu erhalten. Auch wenn dieser von vorne bis hinten "erstunken und erlogen" ist. Der Schein zählt, nicht die Wahrheit. Wer lügt, gewinnt. Wer sich dem bearbeitenden Admin am besten verkaufen kann, egal wie dünn sein Wissen und seine Argumente sind, gewinnt. Es ist eine Scheinwelt in der wir hier arbeiten. Eine einzige große Lüge.

Manche scheinen so tief involviert, dass sie sogar Schwierigkeiten haben, die Wahrheit von der Lüge zu trennen, so wie es ihre Eltern sie vielleicht gelehrt haben. Wenn die Wahrheit über einen Benutzer hereinbricht, zeigt er sich nicht reumütig, sonder legt noch eine Schippe darauf, und umspinnt die Lüge mit weiteren. In einem solchen Klima der Lüge, ist es kaum möglich, das irgendwer etwas dazulernt, oder hinzugewinnt. -- WSC ® 13:28, 21. Sep. 2011 (CEST)

Würde mich nicht wundern, wenn Dir jemand als Retourkutsche ans Bein tackert, Deine Zeilen seien unwahr und parteilich. Die Vorgänge, die Du beschreibst, kenne ich im Einzelnen nicht, und zu „Hamburg” hab' ich absolut nix zu sagen. Insgesamt scheint mir Ähnliches an verschiedenen Stellen der Community permanent abzulaufen. Aus dazu parallelen Beobachtungen setze ich mich nicht mehr für Wikipedia ein und lasse meine gezielte Artikelarbeit mittelfristig auslaufen.
Ich bin nicht enttäuscht, dass Wikipedia in der Banalität und Trivialität der Durchschnittlichen Mehrheitsgesellschaft angekommen ist. Nachdem die Ideale der ersten Zeit bis dahin wirksam gewesen sind, verfliegt nun der letzte Charme, und der Kreis der aktiven Nutzer-Urgesteine dünnt sich aus. Wikipedia unterliegt (buchstäblich) dem üblichen Kampf der Interessengruppen dieser Gesellschaft. Sympathisch, wenn jemand Illusionen hatte, es könnte was Besseres draus werden, aber es war absehbar, dass es so kommt wie es nun ist.
Für mich persönlich eine interessante Vorstellung, wie sich Wikipedia wohl 1933 bis 1945 an die jeweiligen Regimes, Gesellschaften und Zustände herangeschrieben hätte, und wie sich im Sinne Orwells und Huxleys heute das jeweils Typische der iranischen, chinesischen, koreanischen, russischen, angloamerikanischen und deutschen Version (to name just a few) unterscheidet, wenn es denn analysierbar und vergleichbar wäre. Bekanntlich sind solche Gedanken im Netz schon gefährlich nahe am Anfang vom Ende der Diskussion.
Ob sich jemand nun hier oder woanders für eine Verbesserung von Zuständen engagiert ist ziemlich egal. Jeder dort, wo es am Besten paßt. Für mich persönlich ist es interessanter in Projekten, in denen ich die Beteiligten direkter spüre und meine zweifelhaften „geistigen Leistungen” nicht durch Entscheidungen bornierter Mehrheiten oder dümmlicher Einzelner plattgemacht werden. Ich publizier' in Zukunft lieber selbst (oder mach' was anderes), als hier netzanonym noch Kärrnerarbeit für etwas zu leisten, das unter Anderem gewisse alte Leiden deutscher Überheblichkeit und Ignoranz durch Meinungsbilder zementiert. Für Andere mögen die Konsequenzen andere sein. Sich weiterhin innerhalb von Wikipedia für Verbesserungen einzusetzen halte ich für genauso ehrenwert (oder dämlich ;-), wie es hier zu lassen und woanders zu tun.
Mit anderen Worten: Soweit Du was Allgemeines beklagst, sind es keine überraschenden Zustände. Was dagegen setzen ist lobenswert, aber es wird noch dauern, bis die kritische Masse zur Änderung der kapitalistischen Produktionsbedingungen für geistige Güter zusammenkommt. Ich werd' bis dahin noch einige Male in Gelächter ausbrechen. Soweit der allgemeine Kontext aus meiner Sicht.--fluss 21:05, 24. Sep. 2011 (CEST)
+1 Hallo Fluss. Deine Zusammenfassung und deine Schlüsse aus den Ereignissen der letzten Tage sind in komprimierter Form das Beste, was ich zu der Angelegenheit (... den Angelegenheiten) gelesen habe. Chapeau und volle Zustimmung. Dass ich in de-WP (trotzdem und vorerst) weiter mitmische, hat unterschiedliche Gründe, die mir hier darzulegen als müßig erscheinen. Danke für deinen Beitrag. --Ulitz 00:20, 25. Sep. 2011 (CEST)

Widescreen, Realitätscheck: Die "Abmahncausa" im Juni hat nicht deshalb mehrere Sperren und Versionslöschungen mit sich gebracht, weil über Abmahnungen durch Wikipedianer diskutiert wurde, sondern weil dabei über mich und andere reißerische Unwahrheiten geäußert wurden. Die jetzigen Sperren und Versionslöschungen gab es, weil jemand androhte, einem Wikipedianer bei einem bestimmten Stammtischtreffen einen Rechtsgegner (bzw. die Polizei) auf den Hals zu schicken. Was du daraus an inner circle usw. herleitest, entbehrt jeder realen Grundlage. --Martina Disk. 01:17, 25. Sep. 2011 (CEST)

Die Zustände sind offensichtlich immer wieder anders im Eimer als Mancher denkt. Das kann jedem passieren, siehe Rashomon, den wunderbaren alten Film von Kurosawa: Die gleiche Wahrheit, wenn es denn eine gibt, spiegelt sich in unvereinbaren Erzählungen der Betrachter. Haltet die Ohren steif, lasst die Flügel nicht hängen, interpretiert nicht zuviel, und zerfleischt euch nicht untereinander. --fluss 10:03, 25. Sep. 2011 (CEST)

Bundesministerium wirbt in der Jungen Freiheit

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt am 4. Oktober 2011 in der Pressemitteilung zum Auftakt der Kampagne Behindern ist heilbar u.a.:

"Die Dachkampagne ist langfristig angelegt und greift jedes Jahr zwei Schwerpunktthemen auf (2011: ‚Barrierefreiheit‘ und ‚Arbeit‘). Die Motive werden ab Oktober in Nachrichtenmagazinen und Publikumszeitschriften geschaltet und auf Großflächenplakaten, Megapostern und City-Light-Postern gezeigt."

Überraschenderweise tauchen auf der Webseite der neurechten Wochenzeitung Junge Freiheit in trauter Nachbarschaft der Anzeigenbanner von Kleinunternehmungen wie Visitenkartendruckern, Ferienpensionen oder der Zeitschrift eigentümlich frei jetzt auch Anzeigen des Ministeriums auf (siehe z.B. http://www.jungefreiheit.de/Startseite.527.0.html, mit wechselnden Anzeigenbannern, die Ministeriumsanzeigen erscheinen bei ca. jedem zweiten Laden einer JF-Seite).

Meines Wissens ist dies das erste Mal, daß es Anzeigen der Bundesregierung in der Jungen Freihei oder einer ähnlich neu-rechts orientierten Zeitung gibt?! Auf diese Weise wird mit Steuermittel einer Postille der neuen Rechten die Bedeutung eines scheinbar seriösen "Nachrichtenmagazines" oder "Publikumszeitschrift" verliehen, --Rosenkohl 15:00, 8. Dez. 2011 (CET)

Ich konnte das jetzt nicht nachstellen, bei 10x laden kam weder oben noch rechts ein solches Banner. Solche Anzeigen werden gebündelt aufgegeben (es sind vor allem Google-Ads), das Ministerium bzw. seine Agentur muss einzelne Medien explizit ausschließen. Ein Hinweis bzw. Nachfrage mit Screenshot an die Pressestelle wäre sinnvoll. −Sargoth 15:14, 8. Dez. 2011 (CET)
Ja, die Anzeigen werden offenbar über Google eingebunden. Meistens sehe ich die Visitenkarten, aber seltener kommen auch Anzeigen anderer Firmen, vielleicht eher wenn man auf andere Unterseiten wechselt. Ich bin mir nicht sicher ob Firmen wie Viaprinto oder Direkte Leben wissen, daß sie in der JF werben und dies möchten. Von daher wäre vermutlich auch Google ein Ansprechpartner, Gruß --Rosenkohl 16:20, 8. Dez. 2011 (CET)
Umgekehrt gab es da vor zwei Jahren bereits einen Vorgang, Websitebetreiber hatten NPD-Werbung auf ihrer Seite. Ich finde grad nur evangelisch.de dazu. −Sargoth 18:08, 8. Dez. 2011 (CET)

Danke für den Hinweise auf die NPD-Werbung. Die Pressestelle des Bundesministeriums hat auch schon Hinweise wegen der Anzeigen in Junge Freiheit erhalten. Das Problem mit AdSense scheint ziemlich lang zu bestehen. Jedenfalls hat Der Freitag am 22. Oktober 2009 Google für AdSense-Anzeigen der NPD kritisiertwelche diese für ihren "Wochenbrief" auf anderen Webseiten geschaltet hatte, [1]. Die Zeitungen Zeit und Welt haben diese NPD-Anzeigen damals von ihren Webseiten entfernt, [2].

Gleichwohl gab es auch im Wahlkampf vor der Landtagswahl Sachsen-Anhalt am 20. März 2011 wieder AdSense-Anzeigen der NPD, was zu erneuten Beschwerden gegen Google geführt hat, [3], Gruß --Rosenkohl 00:11, 9. Dez. 2011 (CET)

Wie das Ministerium mitteilt war die Schaltung der Anzeigen in der Jungen Freiheit nicht beabsichtigt und ist mittlerweile gestoppt worden, --Rosenkohl 14:56, 9. Dez. 2011 (CET)

MMK

Ich habe auf der Seite für Admin-Anfragen angeregt, Wikipedia auf Manipulation durch MMK zu untersuchen. MMK gehört zur Bell Pottinger Group, die zugegeben hat, Wikipedia für gezieltes Lobbying zu nutzen. [4] -- Schwarze Feder talk discr 13:17, 9. Dez. 2011 (CET)

Danke für den Hinweis Dazu gibt es eine Diskussion auf Wikipediareview, und aktuelle Berichte auf BBC Bell Pottinger, Google and Wikipedia, Wikipedia investigates PR firm Bell Pottinger's edits
Bell Pottinger scheint in dieser Weise seit spätestend nach 2007 aktiv geworden zu sein, als eine "Search engine optimization support initiative" gestartet wurde, http://www.prweek.com/uk/news/770013 . Ich kenne allerdings keine Anzeichen, daß Bell Pottinger oder Tochterunternehmen auch in der deutschspachigen Wikipedia in ähnlicher Weise aktiv geworden ist. Möchte bei Hanseaten zunächst einmal von guten Absichten ausgehen, gleichwohl könnte Deine Idee sinnvoll sein, sich natürlich mal die Artikel zu den von MKK MMK gelisteten Referenzunternehmen anzuschauen, Gruß --Rosenkohl 14:51, 9. Dez. 2011 (CET)

Gescheiterte andere Projekte

 
Wikiweise wurde gehackt

Ich erinnere mich dunkel, dass ich 2004 vor allem eins dachte: Wikipedia sei besser als der Rest vom Internet (an einen Vergleich mit Lexika oder Enzyklopädien dachte ich nur am Rande). Auch fand ich, das Klima sei in der Wikipedia deutlich besser also in den Foren, die man sonst kannte.

Vor einige Zeit habe ich schon mal versucht, die Lage in den andersartigen Projekten zu schildern. Hier ein Update:

  • Knol, etwa 100.000 Beiträge, wird dichtgemacht (genauer: „Ab dem 30. April 2012 wird Knol nicht mehr öffentlich lesbar sein“.)
  • Citizendium, etwa 16.000 Beiträge, ist ab Januar 2012 praktisch pleite
  • Wikiweise (oops, kein eigener Artikel im Namensraum), etwa ein paar tausend Beiträge, keine öffentliche Beachtung, wurde gehackt und war bis Jahresende 2011 down.

Man braucht also ein geeignetes Konzept, die richtigen Unterstützer und den richtigen Zeitpunkt. Bei der WP in Händen von Jimbo Wales setzte man anfangs weniger auf die Qualität als auf das Wachstum. Die Quellenpflicht ist bis heute lax. Die Laxheit war sicherlich auch entscheidend für den Erfolg.

Ob die Wikipedia erfolgreich bleiben wird, zeigt wohl nur die Zukunft. – SimpliciusAutorengilde № 1 11:00, 25. Dez. 2011 (CET)

Rechtsextremismus

Der Artikel Nur eine Gang von Vielen?, Berlin rechtsaußen vom 8. Dezember 2011 gibt m.E. einen aktuellen Überblick über in letzter Zeit bekanntgewordene Entwicklungen zu Nationalsozialistischer Untergrund, Blood and Honour, Hammerskins, NPD, Freies Netz. Der Artikel legt m.E. nicht alle Quellen bloß, z.B. ist unklar woher die Photos stammen. Zurecht wird ein hoher Anspruch an Wikipedia-Quellen gestellt; ich bin nicht sicher, inwieweit der Berlin rechtsaußen-Artikel in der Wikipedia als direkte Quelle akzeptiert würde. Leider wird er von der etablierten Presse bisher noch weitgehend ignoriert, (sieht man von einer Kopie im Blog der Zeit ab). Der Artikel enthält eine Reihe von Vermutungen, oder von Tatsachen, die für sich nicht relevant für Wikipedia wären, andererseits ist eine Reihe der gebrachten Fakten noch unzureichend in der Wikipedia dargestellt. Auch fehlen übrigens z.B. noch völlig die deutschen Lemmata zu en:Alan Berg oder en:David Copeland.

Zurück zu dem Berlin rechtsaußen-Artikel, der u.a verweist auf die Quellen:

  • den ZDF-Beitrag Neonazis rüsten auf, Frontal 21 vom 29. November 2011, derzeit noch online zu Verbindungen von NSU und Blood&Honour, insbsondere in Niedersachsen
  • die Dokumentation “Freies Netz”-Leaks vom 6. November 2011. Dieser Leak-Blog ist auch rezipiert worden im Artikel Jan Bielicki: Hakenkreuze am Tannenbäumchen, Süddeutsche Zeitung, 29. November 2011. Vielleicht wäre ja (z.B. per Verfassungsschutzbericht) inzwischen auch ein Bandlemma Eternal Bleeding relevant?!

--Rosenkohl 23:00, 21. Dez. 2011 (CET)

Hi Rosenkohl. Sieht ers mal interessant aus, wenn man es so bezeichnen mag. Aber zunächst ohne weiteren Kommentar. Ich erlaube mir mal, deinen Beitrag hier zu kopieren und auch auf die Disk. meiner Unterseite einzustellen. Schaue es mir in den nächsten Tagen genauer an. Schönen Gruß von --Ulitz 23:30, 21. Dez. 2011 (CET)

Habe dort jetzt etwas ergänzt, Gruß --Rosenkohl 22:20, 3. Jan. 2012 (CET)

Habe es jetzt aktualisiert, --Rosenkohl 12:11, 6. Feb. 2012 (CET)

Dank der Bemühungen von u.a. Benutzer:Gripweed wurden die Wünsche nach Übersetzungen von Alan Berg und David Copeland inzwischen erfüllt, Rosenkohl (Diskussion) 00:42, 20. Jul. 2012 (CEST)